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DAX tritt auf der Stelle

Jürgen Molnar ist Kapitalmarktstratege beim Broker Robomarkets.

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Während der Wetterdienst von einer „brisanten Lage“ nach den hohen Temperaturen spricht und vor starken Unwettern warnt, überwiegt an der Börse die Hoffnung auf ein nur kurzes Schlechtwettergebiet aufgrund wieder steigender Zoll-Unsicherheit. Der DAX tut sich allerdings zunehmend schwerer damit, die 24.000-Punkte-Marke nicht aus den Augen zu verlieren. Auch wenn es zur heutigen Handelseröffnung zu einem Plus reicht, ist die sommerliche Lethargie und Müdigkeit am deutschen Aktienmarkt in diesen Stunden deutlich zu spüren.

Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.

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Das Damoklesschwert in Form der auslaufenden Schonfrist für die reziproken Zölle der USA gegen viele Länder der Welt, darunter die Europäische Union, schwebt über dem Markt und trübt die Stimmung. Das Beispiel Japan könnte Schule machen. US-Präsident Trump droht dem Land mit hohen Strafzöllen von 30 oder 35 Prozent, weil er bezweifelt, dass es zu einem Handelsabkommen kommt. Eine Verlängerung der ebenfalls bis zum 9. Juli laufenden Frist für die Verhandlungen schloss er gestern aus.

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Jetzt kennt man Trump und weiß, dass sich auch hier der Wind wieder schnell drehen kann. Aber man weiß es eben nicht. Baut Trump den gleichen Druck gegen die EU auf, droht knapp ein Jahr nach der überraschenden Delle im Aktienmarkt im vorigen August ein gleiches Schauspiel in diesem Sommer. Und dann würde aus dem Schlechtwettergebiet im DAX wohl auch eine „brisante Lage“.

An der Wall Street setzt man weiter auf das große Steuergesetz von Trump, das gestern nach einer Marathonsitzung des US-Senats zumindest schon mal grünes Licht bekommen hat. „One Big Beautiful Bill“, kurz OBBB, dürfte zwar den amerikanischen Schuldenberg in den kommenden zehn Jahren um 3,3 Billionen Dollar ansteigen lassen. Auf der anderen Seite aber könnten die Steuererleichterungen für Unternehmen und vermögende Haushalte den Bullenmarkt an der Wall Street in eine neue Phase führen, womit sich die Schere zwischen US- und europäischen Aktien noch weiter öffnen dürfte.

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