- Der Dax fiel auf 23.227 Punkte und ist im Minus.
- Rheinmetall-Aktien stiegen um fast drei Prozent.
- Fraport verzeichnete ein Minus von sieben Prozent.
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Der Dax
Auch wenn das Minus kleiner wurde, stand der Dax am Dienstag erstmals seit April wieder unter seiner 200-Tage-Durchschnittslinie, die ein beliebter Indikator für den längerfristigen Trend ist. Chartexperte Martin Utschneider vom Broker Robomarkets glaubt, dass deren nachhaltiges Unterschreiten dem übergeordneten, seit Frühling geltenden Seitwärtstrend gefährlich werden könnte.
In der Vorwoche hatte es noch so ausgesehen, als ob eine Jahresendrally möglich ist, die den Dax wieder in Richtung Oktober-Rekord von 24.771 Punkten treiben könnte. Nun versilbern aber immer mehr Anleger Gewinne. Der deutsche Leitindex liegt im laufenden Jahr immer noch mit etwa 17 Prozent im Plus - deutlicher als der MDax, der EuroStoxx oder der US-Leitindex Dow Jones Industrial
Ein Rekord-Stillstand in den US-Regierungsbehörden hatte zuletzt für den Ausfall von Wirtschaftsdaten gesorgt. "Durch die lange Datenpause fehlt es Anlegern an Orientierung, um die wirtschaftliche Lage und die Zinsperspektive der Fed richtig einzuschätzen", schrieb der Marktanalyst Maximilian Wienke vom Broker eToro. Mehrere Mitglieder der US-Notenbank hätten zuletzt signalisiert, dass die Zinsen vorerst unverändert bleiben dürften, bis mehr Klarheit über Inflation und Arbeitsmarkt herrscht.
Ein Lichtblick waren die Rheinmetall (Rheinmetall Aktie)
Auf der Gegenseite standen mehrere Kursstürze, die es vor allem im SDax
Als zweitgrößter SDax-Verlierer sackten die Titel SFC Energy um mehr als acht Prozent ab. Der Brennstoffzellenspezialist peilt wegen Verzögerungen bei Rüstungsaufträgen im laufenden Jahr nur noch das untere Ende der Prognosespanne beim Umsatz an. Beim bereinigten operativen Gewinn dürfte die untere Hälfte der Spanne erreicht werden. Bereits Ende Juli hatte SFC die Prognose wegen des anhaltend herausfordernden Marktumfelds gesenkt.
Im MDax gab es ein sieben Prozent hohes Minus bei Fraport (Fraport Aktie)
Mit 3,3 Prozent wurden die Titel der RTL Group
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