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Aktien Frankfurt Ausblick: Wenig Bewegung erwartet

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wie bereits zum Start der verkürzten Vorweihnachtswoche dürfte es am deutschen Aktienmarkt auch einen Tag vor Heiligabend sehr ruhig zugehen. Große Investoren haben ihre Bücher für 2025 bereits geschlossen, vielerorts laufen die Weihnachtsferien.

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Am Dienstagnachmittag könnten US-Konjunkturdaten für etwas mehr Schwung sorgen. Veröffentlicht werden Zahlen zum Wirtschaftswachstum, zum privaten Konsum, zum Auftragseingang langlebiger Güter, zur Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung sowie zum Verbrauchervertrauen.

Rund eine Stunde vor Beginn des Börsenhandels signalisierte der X-Dax ein Plus von 0,1 Prozent auf 24.312 Punkte. Der EuroStoxx 50 , der Leitindex der Euroregion, wird zunächst wenig verändert erwartet.

Der Dax hält sich weiter über der psychologisch wichtigen Marke von 24.000 Punkten. Unterstützung liefern gute US-Vorgaben. Für den marktbreiten S&P 500 zeichnet sich der mittlerweile achte Gewinnmonat in Folge ab. Hierzulande kommt der Dax unter dem Strich zwar schon eine Weile nicht mehr recht vom Fleck; 2025 hat er mit einem Kursplus von knapp 22 Prozent aber die Nase vorn. Der S&P 500 hat um rund 17 Prozent zugelegt.

Mit Blick auf das Weltgeschehen behalten Anleger neben den Bemühungen um eine Lösung für den Ukraine-Krieg auch die Auseinandersetzung zwischen den USA und Venezuela im Auge. Die US-Regierung will Venezuelas autoritär regierenden Präsidenten Nicolás Maduro nach Angaben von Heimatschutzministerin Kristi Noem aus dem Amt jagen.

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Aus Branchensicht könnten die Aktien der Autobauer einen Blick wert sein. Der Automarkt in der Europäischen Union (EU) verzeichnete im November 2,1 Prozent mehr Neuzulassungen als ein Jahr zuvor. Für die ersten elf Monate belief sich das Plus damit auf 1,4 Prozent. Allerdings liegt der Gesamtabsatz weiter deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Der Anteil reiner Elektroautos stieg auf Elf-Monats-Sicht von auf fast 17 Prozent.

Unangefochtener Marktführer in der EU bleibt der Volkswagen-Konzern (VW), dessen Marken im November um 3,5 Prozent zulegten. Der Sportwagenbauer Porsche AG aus der VW-Gruppe kam jedoch auf ein Minus von gut 28 Prozent. Von den Marken des BMW-Konzerns wurden 4 Prozent mehr Autos zugelassen. Mercedes-Benz hingegen verzeichnete bei den Neuzulassungen einen Rückgang von 3,8 Prozent.

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk darf sein Abnehmmedikament Wegovy in den USA ab Januar als Tablette und nicht mehr nur als Spritze verkaufen. Dies lässt einem Händler zufolge negative Rückschlüsse auf den Pharmaverpackungshersteller Gerresheimer zu, der die Spritzen unter anderem für Novo Nordisk produziert. Die Grresheimer-Aktie zeigte sich im vorbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate zunächst allerdings unbeeindruckt und stieg um 0,2 Prozent.

Der Spezialchemie-Konzern Alzchem verlängerte die Verträge mit wichtigen Vorstandsmitgliedern vorzeitig. Damit werde Chef Andreas Niedermaier bis Ende 2028 im Vorstand tätig sein, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Der Vertrag mit dem für Finanzen zuständigen Gremiumsmitglied Andreas Lösler wurde bis Ende 2029 verlängert. Die Alzchem-Papiere notierten auf Tradegate zuletzt kaum verändert./edh/jha/

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