Aktien Frankfurt Ausblick: Moderate Verluste zu Beginn des Verfalltags erwartet

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Freitag einen etwas schwächeren Handelsauftakt verzeichnen. Wegen der angespannten Lage im Nahen Osten und der Öl- und Gasversorgung bleiben die Anleger kritisch, auch wenn der Ölpreis über Nacht nochmals etwas nachgab.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den Dax ein Minus von 0,2 Prozent auf 25.655 Punkte. Auf Wochensicht deutet sich damit für den Leitindex jedoch eine leicht positive Bilanz mit einem Plus von 0,3 Prozent an.

Aufgrund des sogenannten großen Verfalltags könnten die Kursschwankungen im Handelsverlauf noch zunehmen. An diesem Freitag laufen an den Termin- und Derivatebörsen Futures und Optionen auf Aktienindizes und einzelne Aktien aus. Hinter diesen Schwankungen stehen Marktteilnehmer, deren Frist zur Verwirklichung ihrer Derivategeschäfte abläuft. Vor allem größere Fonds- oder Vermögensverwalter versuchen vorher die Kurse auf jene Preise zu treiben, zu denen sie an der Terminbörse engagiert sind. Einzelne Kleinanleger können kaum kursbewegend eingreifen.

Ansonsten gibt die Agenda zu Wochenschluss kaum Impulse her. Im Fokus bleibt wohl die weitere Nachlese der US-Notenbank-Entscheidung, die ihre erste Zinserhöhung seit drei Jahren vollzogen hat. Laut dem Marktbeobachter Stephen Innes stellt sich nun die schwierige Frage, wie weit dieser Zyklus gehen wird. Die japanische Notenbank hat ihren Leitzins erwartungsgemäß am Freitag weiter angehoben.

Aus Unternehmenssicht dürfte es am Freitag nachrichtlich ruhig zugehen. Einen Blick wert sein könnten die Aktien von Infineon (Infineon Aktie) , die im vorbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate zum Xetra-Schlusskurs um 3,0 Prozent zulegten. Die Investmentbank Oddo BHF hatte die Anteilsscheine des Halbleiterkonzerns von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft. Mittlerweile ließen sich die Aussichten auf eine hervorragende Geschäftsdynamik des Unternehmens im Jahr 2027 kaum noch ignorieren, betonte Analyst Stephane Houri.

Werte aus dem Artikel:
DAX 40 25.410 -0,82%
MDAX (Performance) 30.393,46 -0,64%

Die Anteilsscheine von Renk schnellten auf Tradegate um 4,3 Prozent hoch, nachdem die US-Investmentbank Goldman Sachs die Papiere des Getriebespezialisten im Rüstungsbereich von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft hatte. Der jüngste Kursrückschlag biete Anlegern eine attraktive Einstiegsgelegenheit, schrieb Analyst Sam Burgess. Renk zeichne sich durch eine gut absehbare Wachstums- und Gewinnentwicklung aus./edh/stk


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