Analysten identifizierten den Akteur als “Bitcoin OG 195DJ” – eine Wallet, die laut CryptoQuant bereits seit Jahren zu den größten Einzelhaltern zählt und zeitweise über 80.000 BTC verwaltete.
Der Wal ist kein Unbekannter. Bereits am 17. August 2025 verkaufte er laut On-Chain-Analysen rund 36.000 BTC, worauf der Bitcoin-Kurs binnen weniger Tage um 10.000 US-Dollar einbrach. Damals wurden die Coins nicht an Börsen wie Coinbase verschoben, sondern direkt an die dezentrale Derivateplattform Hyperliquid – ein Hinweis darauf, dass der Wal gezielt Short-Positionen aufbaute.

Am 7. Oktober folgte die nächste riesige Transaktion: 34.300 BTC bewegten sich aus inaktiven Wallets. Davon wurden laut Lookonchain etwa 3.000 BTC (≈ 364 Mio. US-Dollar) an eine Adresse gesendet, die Hyperliquid zugeordnet wird. Die restlichen BTC befinden sich derzeit in sogenannten Change Outputs – temporären Zwischen-Wallets, deren weitere Verwendung noch unklar ist.
Aktuell spricht nichts für einen sofortigen Abverkauf der gesamten 34.300 BTC. Erst ein Teil liegt auf Hyperliquid, der Rest verbleibt unbewegt. On-Chain-Analysten weisen darauf hin, dass solche Bewegungen auch zur internen Restrukturierung großer Wallets oder zur Hinterlegung von Derivate-Positionen dienen können.
Sollten jedoch weitere BTC in den Markt fließen, könnte das kurzfristig zusätzlichen Verkaufsdruck auslösen. Langfristig zeigt das Verhalten des “Bitcoin OG 195DJ”, wie eng die Verflechtung zwischen On-Chain-Bewegungen und dem wachsenden DeFi-Derivate-Sektor inzwischen ist.
Ob der Wal verkauft, hedged oder reallokiert – die Bewegungen der Wallet “Bitcoin OG 195DJ” sind ein Signal dafür, dass Großakteure ihre Bestände neu strukturieren. Mit rund 34.300 BTC aus mehrjährigen Beständen steht der Markt vor einem entscheidenden Moment: Die nächsten Transfers werden zeigen, ob dieser Wal die nächste Welle lostritt oder nur vor dem nächsten Bullrun die Karten neu mischt.
Fest steht: Wenn langjährige Wallets Milliardenbeträge bewegen, reagiert der Markt sensibel. Solche Aktivitäten gehören zu den zuverlässigsten Frühindikatoren für Veränderungen in Marktstimmung und Liquidität – und werden auch diesmal genau beobachtet.

Quellen
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