Vier Bitcoin für ein Haus? Ricardo Salinas sieht darin keinen Deal – und erklärt, warum er das digitale Gold klar bevorzugt.
Ricardo Salinas, einer der reichsten Männer Mexikos, sieht Bitcoin als überlegene Anlageform gegenüber Immobilien.
In einem Interview empfiehlt der Man, der ein Großteil seines Vermögens in BTC hält, daher: “Du hast ein Haus? Verkaufe es – und kaufe Bitcoin”. Alternativ könne man eine Hypothek aufnehmen, um BTC zu kaufen, so Salinas.
Der Milliardär begründet seine Empfehlung mit einer drastischen Gegenüberstellung: In Bitcoin gerechnet seien Immobilienpreise in den letzten zehn Jahren um 99 Prozent gefallen. Ein durchschnittliches Haus koste heute rund vier BTC.
Zwar könne ein Eigenheim als Hauptwohnsitz sinnvoll sein. Doch als reine Investition sei es ineffizient – vor allem angesichts laufender Kosten wie Grundsteuer, Instandhaltung und illiquider Märkte.
Bitcoin hingegen sei global, transportabel, leicht handelbar und frei von staatlichen Eingriffen – und damit aus Salinas’ Sicht ein besserer Store-of-Value als Betongold.
Letztendlich hänge die Entscheidung, in ein Haus oder in Bitcoin zu investieren, von den individuellen finanziellen Zielen und Umständen ab, so der Mexikaner. Für viele Menschen könne eine Investition in Bitcoin auf lange Sicht aber die profitablere Option sein.
Als einer der reichsten Menschen Mexikos, glaubt der Milliardär bekanntermaßen, dass Bitcoin besser als Fiat-Geld ist.
Der Unternehmer hält laut eigenen Angaben rund 70 Prozent seines Vermögens in BTC und 30 Prozent in Gold – und betont regelmäßig, keine Anleihen und keine fremden Aktien zu besitzen.
Salinas ist Mehrheitseigner von Grupo Elektra, einer mexikanischen Einzelhandelskette, die er von der Börse nehmen will – angeblich, um mehr unternehmerische Freiheit zu gewinnen.
Forbes schätzt sein Vermögen aktuell auf über 13 Milliarden US-Dollar. Seine Bitcoin-Empfehlung kommt damit nicht von irgendwem – sondern von einem der prominentesten BTC-Bullen Lateinamerikas.
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