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Tech-Aktien explodieren: Folgt jetzt Bitcoin?

Mit einem fulminanten Zahlenfeuerwerk haben Microsoft und Meta die Börse in Aufruhr versetzt. Kann nun auch Bitcoin vom Risk-On-Sentiment profitieren und auf neue Höchststände steigen?
  • Die Berichtssaison hat den amerikanischen Tech-Sektor in den vergangenen 24 Stunden in einen Höhenflug versetzt: Die Microsoft Aktie legte um knapp zehn Prozent zu, während Meta sogar über elf Prozent im Plus notiert.
  • Bei Microsoft überzeugte vor allem das Cloud-Geschäft: Azure wuchs um 34 Prozent, das Management stellte zugleich Rekordinvestitionen von 30 Milliarden US-Dollar für zusätzliche KI-Rechenzentren in Aussicht – von vielen Analysten als Signal gedeutet, dass die jahrelangen Ausgaben für generative KI inzwischen direkt in Umsatz und Marge durchschlagen.
  • Meta profitierte von einem 22-prozentigen Umsatzplus, befeuert durch ein zweistelliges Werbewachstum, und stellte für das kommende Quartal Erlöse oberhalb der bisherigen Analystenschätzungen in Aussicht. Anleger goutierten zudem, dass der Konzern seine Milliardeninvestitionen in KI als langfristigen Treiber für das Anzeigengeschäft darstellt.
  • Die Mischung aus überraschend starken Gewinnen und der Aussicht auf KI-bedingtes Langzeitwachstum hob die allgemeine Stimmung an der Wall Street, welche nach dem gestrigen Auftritt von Fed-Chef Jerome Powell noch getrübt wurde. Krypto-Anleger spekulieren daher bereits – schließlich konnte auch Bitcoin in der Vergangenheit vom Risk-On-Sentiment auf den Aktienmärkten profitieren.
  • Sollte die Liquiditätswelle, die Microsoft, Meta und Co. beflügelt, anhalten und sich in steigende Kapitalzuflüsse in BTC übersetzen, wäre technisch rasch ein neuer Test der Marke von 120.000 US-Dollar denkbar. Bricht das Momentum im Aktienmarkt jedoch ab, könnte Bitcoin seine Seitwärtsphase verlängern oder in Gewinnmitnahmen übergehen.
  • Die starke Rally der Microsoft Aktie und weiteren Tech-Werten liefert also zwar Rückenwind, garantiert aber keinen folgenden Sprung für Bitcoin. Schließlich liefern unter anderem das Wiederauffüllen des Treasury General Accounts und die damit verbundene negative Liquiditätsdynamik sowie die jüngste Stärke des US-Dollars auch Argumente für die Bitcoin-Bären.
  • Anleger sollten deshalb wohl die ETF-Zuflüsse, die weiteren Bewegungen der Nasdaq-Schwergewichte und die makroökonomischen Daten im Blick behalten, ehe sie auf eine unmittelbare Krypto-Nachholjagd wetten.
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