BTC-Exodus: Bitcoin ETFs verzeichnen 825 Millionen USD Abflüsse in fünf Handelstagen
Die Bitcoin ETFs verzeichnen zum Jahresende dramatische Outflows. Doch Anfang 2026 könnte sich das Blatt wenden.
Die US-Spot-Bitcoin-ETFs haben ihre Verlustserie bis zum verkürzten Handel an Heiligabend fortgesetzt. Wie Daten des britischen Investmenthauses Farside Investors zeigen, beliefen sich die Nettoabflüsse am 24. Dezember auf rund 175,3 Millionen US-Dollar.
Damit schlossen die Produkte auch den letzten US-Handelstag vor den Feiertagen im negativen Bereich. Insgesamt summieren sich die Abflüsse in den vergangenen fünf Handelstagen auf rund 825,7 Millionen US-Dollar. Seit dem 15. Dezember verzeichneten die US-Bitcoin-ETFs damit an nahezu allen Handelstagen Nettoabgaben, mit Ausnahme eines einzelnen Tages in der Vorwoche, an dem Zuflüsse von rund 457,3 Millionen US-Dollar gemeldet wurden.
Quelle: Farside Investors
Marktbeobachter führen die Entwicklung vor allem auf saisonale Effekte zurück. Der Trader Alek erklärte auf der Plattform X, ein Großteil der Verkäufe sei auf steuerbedingte Verlustrealisierungen zurückzuführen, die typischerweise zum Jahresende auftreten.
Zudem verwies er auf den jüngsten quartalsweisen Optionsverfall, der den Risikoappetit institutioneller Anleger beeinflussen könne. Parallel dazu zeigt der Coinbase Premium Index seit Wochen ein negatives Bild, was auf eine geringere Nachfrage aus den USA hindeutet.
Der Analyst Ted Pillows fasste die Situation ebenfalls auf X zusammen und erklärte, die USA seien aktuell der größte Verkäufer von Bitcoin, während Käufer verstärkt aus asiatischen Märkten kämen. Auch bei Ethereum-ETFs sind die Kapitalflüsse seit Anfang November überwiegend negativ, wie aus gleitenden 30-Tage-Durchschnitten hervorgeht.
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