Bitcoin steigt auf 88.000 US-Dollar – Krypto-Katastrophe abgewendet?
Während der Bitcoin-Kurs allmählich gen Norden zieht, springt XRP um 8 Prozent nach oben. So steht es jetzt um den Krypto-Markt.
Nach einer äußerst turbulenten Vorwoche, die den Bitcoin-Kurs zeitweise auf 82.000 US-Dollar drückte, gibt es nun erste Anzeichen einer Krypto-Erholung. Die Gesamtmarktkapitalisierung überschreitet am Dienstagmorgen wieder die 3 Billionen US-Dollarmarke.
Verantwortlich zeichnen insbesondere neue Hoffnungen auf eine US-Leitzinssenkung im kommenden Monat. Nach US-Präsident Donald Trump sprach sich nun auch Fed-Gouverneur Christopher Waller deutlich dafür aus. Aktuell liegt die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Zinsschritt am 10. Dezember bei über 80 Prozent.
Die Zinssenkungsfantasien sorgten in Kombination mit den starken Nvidia-Quartalszahlen auch beim Nasdaq-100 für einen soliden Anstieg um 2,6 Prozent auf 24.873 Punkte. Traditionell gilt eine expansive Geldpolitik als förderlich für “Risk-Assets” wie Bitcoin, andere Krypto-Werte und Tech-Aktien.
Zugleich geling es den Bitcoin und Ethereum Spot ETFs, ihren Abwärtstrend zu stoppen. Hatten Erstere in den vergangenen Wochen rund 3 Milliarden US-Dollar verloren, flossen an den beiden zurückliegenden Handelstagen wieder 248 Millionen US-Dollar in die BTC-Indexfonds von BlackRock, Fidelity und Co.
Noch stärker profitiert der XRP-Kurs vom Start weiterer Spot ETFs. Inzwischen werden die Produkte von Canary, Bitwise, Grayscale und Franklin gehandelt, sodass TradFi-Anleger nun einen einfacheren Zugang zum Ripple-Coin haben. Im Moment des Schreibens handelt XRP bei 2,23 US-Dollar, ein Kursanstieg von 8,5 Prozent gegenüber dem Vortag.
Trotz der positiven Vorzeichen bleiben viele Krypto-Anleger vorsichtig. Der Fear & Greed Index steht bei 20 Punkten und damit weiterhin auf “extremer Angst”. Wie es jetzt weitergehen könnte, erfahrt ihr im neuen BTC-ECHO INVEST Podcast:
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