Anstelle des dogmatischen “Verkaufe niemals Bitcoin” verfolge Strategy nun einfach einen komplexeren Ansatz, der klarer kommuniziert werden müsse. Nach dem ersten, noch eher symbolischen Verkauf von 32 BTC setzte eine negative Rückkopplungsschleife ein, die den Kurs der Vorzugsaktie Stretch (STRC) zeitweise auf 71 US-Dollar beförderte – dabei sollte es sich um ein Produkt für risikoaverse Anleger handeln, die starke Kursschwankungen wie bei der MSTR-Aktie oder dem Bitcoin-Kurs bewusst vermeiden wollen und sich stattdessen auf hohe Dividendenausschüttungen fokussieren.
Doch geht es nach Kendrick, dann dürfte eine wirksame Kommunikation des neuen Monetarisierungsprogrammes weitere Bitcoin-Verkäufe zwecks STRC-Kursstützung überflüssig machen. Den Mechanismus vergleicht er mit einer Zentralbank, die verspricht, “alles zu tun, was nötig ist” (whatever it takes), und dann allein aufgrund ihrer Vertrauenswürdigkeit niemals wirklich handeln muss.
Angesichts der Bitcoin-Überbesicherung sollte der STRC-Kurs sich bald wieder in Richtung von 100 US-Dollar bewegen, weshalb der Finanzanalyst auch für die Krypto-Leitwährung selbst optimistisch bleibt. Am vergangenen Montag hatte Saylors Treasury-Firma beachtliche 3.588 BTC abgestoßen.
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