Bill Ackman steigt nach vier Jahren wieder bei Netflix ein
Pascal Grunow
Pascal Grunow
Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet.
Netflix ist nach vier Jahren zurück im Portfolio von Pershing Square. Bill Ackman sieht die Bewertung attraktiv und Netflix als Gewinner der "Streaming-Kriege".
Für dich zusammengefasst:
Bill Ackman ist wieder bei Netflix investiert.
Pershing Square bewertet Netflix positiver als 2022.
Netflix hat über 325 Millionen Abonnenten weltweit.
Bill Ackman ist zurück bei Netflix. Rund vier Jahre nachdem der milliardenschwere Investor seine damalige Beteiligung verkauft hatte, setzt seine Investmentgesellschaft Pershing Square Capital Management erneut auf den Streaming-Konzern.
Pershing Square gab die neue Position in seinem Halbjahresbericht bekannt. Das Unternehmen sei fundamental stärker aufgestellt als noch 2022, verfüge über eine dominante Marktposition und profitiere von steigenden Gewinnmargen. Gleichzeitig sei die Bewertung nach dem deutlichen Kursrückgang wieder attraktiv geworden.
Vom Notverkauf zum Comeback
Anfang 2022 hatte Pershing Square zunächst eine große Netflix-Position aufgebaut. Nur etwa drei Monate später folgte der komplette Ausstieg, nachdem Netflix erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt einen Rückgang seiner Abonnentenzahl gemeldet hatte.
Der anschließende Kurseinbruch kostete Ackman viel Geld. Damals argumentierte er, Veränderungen am Geschäftsmodell hätten die zukünftige Entwicklung von Netflix zu schwer prognostizierbar gemacht.
Netflix geht als Gewinner aus dem Streaming-Kampf hervor
Vier Jahre später bewertet Pershing Square Netflix deutlich positiver. Mit mehr als 325 Millionen Abonnenten verfügt der Konzern über nahezu doppelt so viele Nutzer wie Disney+ und HBO Max zusammen. Für Ackman hat Netflix damit die kostspieligen "Streaming-Kriege" gewonnen.
Kursrutsch macht Netflix für Ackman wieder attraktiv
Neben der starken Marktposition lockt vor allem die deutlich gesunkene Bewertung. Seit dem Hoch von 134 US-Dollar im Juni 2025 hat die Netflix-Aktie mehr als 50 Prozent verloren. Nach Berechnungen von Pershing Square ist das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis dadurch von mehr als 40 auf etwa 21 gefallen.
"Wir glauben, dass der aktuelle Bewertungsmultiplikator einen erheblichen Abschlag für ein Unternehmen mit einem derart starken Wachstumsprofil und einer dominanten Marktposition darstellt", erklärte Pershing Square.
Gleichzeitig sollen die Ausgaben für Inhalte langsamer wachsen. Diese Kombination könnte die operative Marge weiter nach oben treiben, weshalb Pershing Square mit einem Gewinnwachstum von annähernd 20 Prozent pro Jahr rechnet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB5K0M3 , DE000NB7CGZ6 , DE000NB7GSK4 , DE000NB6E7H5 , DE000NB6R590 , DE000NB6TZA5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
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