Bitcoin-Prognose: "2030 ist BTC 400.000 US-Dollar wert"
Nach Ansicht des Bitcoin-Analysten On-Chain Mind ist BTC deutlich unterbewertet. Langfristig kann die Kryptowährung über 400.00 US-Dollar steigen.
Bitcoin notiert seit dem jüngsten Rücksetzer unter der viel beachteten 200-Tage-Linie. Für viele Marktteilnehmer gilt dieses Niveau als psychologische Trennlinie zwischen Bullen- und Bärenmarkt. Genau diese Fixierung auf kurzfristige Kursbewegungen kritisiert der Analyst On-Chain Mind in einem Video auf YouTube jedoch scharf. “Die meisten Menschen konzentrieren sich auf den kurzfristigen Kursverlauf”, heißt es gleich zu Beginn. Wer ausschließlich auf kurzfristige Schwäche reagiere, verliere den Blick für die übergeordnete Struktur.
Ein Blick auf die gesamte Kursgeschichte relativiere aktuelle Rückgänge deutlich. “Was sich im Moment wie ein großer Rücksetzer anfühlt, ist nichts weiter als eine kleine Delle in einem viel größeren langfristigen Wachstumstrend”, so der Analyst. Grundlage dieser Einschätzung ist ein Power-Law-Modell, das Bitcoin nicht als zufälliges Spekulationsobjekt beschreibt, sondern als System mit mathematisch erklärbarem Wachstum. Extreme Kursbewegungen seien daher kein Ausreißer, sondern ein zentrales Merkmal.
Besonders brisant ist die aktuelle Bewertung. “Nach dem Basis-Potenzgesetzmodell, das ich heute hier verwende, liegt der faire Wert bei etwa 112.000 US-Dollar.” Selbst ein konservatives Szenario verortet den fairen Wert nur leicht unter diesem Niveau. Historisch habe Bitcoin jedoch häufig deutlich oberhalb dieser Wachstumslinie gehandelt. Daraus leitet der Analyst eine strukturelle Unterbewertung ab.
Der langfristige Ausblick fällt entsprechend offensiv aus. Für das Jahr 2030 sieht das Modell einen fairen Wert im Bereich von 400.000 US-Dollar, Mitte der 30er Jahre sogar jenseits der Million. “Was heute als normale Preise erscheinen, werden in etwa zehn Jahren absurd günstig erscheinen”. Entscheidend sei der Zeithorizont. “Die meisten Anleger überschätzen massiv, was in den nächsten Monaten passieren kann, und unterschätzen massiv, was in den nächsten fünf bis zehn Jahren passieren kann.”
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