Die Bitcoin-Kursentwicklung steht im deutlichen Kontrast zu den Netzwerkgebühren. Dazu tragen auch Skalierungslösungen wie Lightning bei.
So günstig wie heute ließen sich über die Bitcoin Blockchain lange keine Transaktionen mehr versenden, sehr lange. “Die täglichen Transaktionsgebühren im BTC-Netzwerk haben den niedrigsten Stand seit Ende 2011 erreicht”, bemerkte der Krypto-Kanal Wu Blockchain auf X. Zumindest in Bitcoin gemessen.
Die Gebühren haben sich zurzeit auf 3,5 Bitcoin eingependelt, wie Daten der On-Chain-Datenplattform Glassnode zeigen. Zum Vergleich: Im Dezember 2017, als der Krypto-Hype seinen ersten großen Höhepunkt fand, lag der bisherige Rekordwert bei 845 Bitcoin.
Da der BTC-Kurs über die Jahre stark im Wert gestiegen ist, ist die Aussage von Wu Blockchain zwar etwas verzerrt. Doch auch in US-Dollar gerechnet liegen die täglichen Transaktionsgebühren mit aktuell 410.000 US-Dollar auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau, wie folgende Grafik veranschaulicht:
Transaktionsgebühren im Bitcoin-Netzwerk | Quelle: Glassnode
Dies lässt sich mit einem allgemeinen Rückgang der Transaktionen auf der Blockchain in diesem Jahr erklären. Ein Grund dafür ist auch die zunehmende Verwendung von Skalierungslösungen wie dem Lightning Network. Durch die Verbreitung von Layer-2-Netzwerken dürften die Gebühren auch weiterhin auf einem niedrigen Niveau bleiben.
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