Bitcoin ETFs verzeichnen zweitgrößten Tagesabfluss seit Auflegung
Während der US-Aktienmarkt gestern einen starken Abverkauf hinnehmen musste, zogen Anleger auch massiv Kapital aus den Bitcoin ETFs ab.
Parallel zum Abverkauf am US-Aktienmarkt und dem Bitcoin-Kursrutsch verzeichneten auch die US-amerikanischen Bitcoin ETFs am Donnerstag massive Nettoabflüsse. Sie betrugen 869,9 Millionen US-Dollar und markieren damit den zweitgrößten Outflow-Tag seit Handelsstart. Die größten Abflüsse gab es am 25. Februar 2025. Damals verloren die Fonds an einem einzigen Tag 1,14 Milliarden US-Dollar.
Grayscales Bitcoin Mini Trust führte die Statistik mit 318,2 Millionen US-Dollar an. BlackRocks IBIT verzeichnete Nettoabflüsse in Höhe von 256,6 Millionen US-Dollar, während Fidelitys FBTC Outflows von 119,9 Millionen US-Dollar aufwies. Auch die ETFs von Ark und 21Shares, Bitwise, VanEck, Invesco, Valkyrie und Franklin Templeton verbuchten ein Minus.
“Große Abflüsse signalisieren eine Risikoaversion, die darauf zurückzuführen ist, dass sich institutionelle Anleger angesichts der makroökonomischen Unsicherheiten zurückziehen“, sagte Vincent Liu, CIO von Kronos Research. “Diese Entwicklung belastet zwar die kurzfristige Dynamik, beeinträchtigt jedoch nicht die allgemeine strukturelle Nachfrage. Diese Abflüsse stehen im Einklang mit den überverkauften Bedingungen und eröffnen langfristigen Opportunisten neue Möglichkeiten.”
Während Ängste vor einem Krypto-Bärenmarkt das bearishe Sentiment befeuern, argumentieren einige Analysten, dass sich der Markt aufgrund der institutionellen Adoption – nicht zuletzt über Krypto-ETFs und Treasury-Unternehmen – grundlegend verändert hat.
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