Die implizite Volatilität von Bitcoin – ein Maß für die erwarteten Kursschwankungen über Zeiträume zwischen sieben Tagen und sechs Monaten – ist im Juli auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2023 gefallen, so Daten von The Block. Auch im Netzwerk selbst herrscht Ruhe: Die Zahl der monatlichen Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk sank im Juni um 15 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Solche Phasen niedriger Volatilität gelten historisch als Ruhe vor dem Sturm – mit Ausbrüchen in beide Richtungen, abhängig vom nächsten Katalysator. Positive Aussichten bieten dabei Analysen von Alphractal.
Demzufolge zeigen Bitcoin-Wale, mit Beständen zwischen 100 und 1.000 BTC derzeit “aggressives” Akkumulationsverhalten. Darüber hinaus steigen auch Super-Wale (zwischen 10.000 und 100.000 BTC) wieder ein.

Alphractal-Analyst Joao Wedson verweist zudem auf das Open Interest Delta:
“Das Open Interest Delta für 30 und 180 Tage ist wieder positiv. Dies deutet darauf hin, dass in den kommenden Wochen und Monaten institutionelles Interesse aufkommen könnte. Was wir kurzfristig sehen, ist nur eine geringfügige Volatilität im Vergleich zur wahren Geschichte, die der Markt erleben wird.”
Am Freitag sorgte die plötzliche Bewegung von 80.000 BTC für Nerven in der Bitcoin-Community. Die Coins im Wert von mehr als 8 Milliarden US-Dollar stammen scheinbar von einem einzigen Wal. Einige Beobachter befürchteten, dass dieser seine BTC nun verkaufen könnte – immerhin hatte er diese seit 2011 gehalten, als Bitcoin nur wenige Dollar wert war.
Die Onchain-Analysten bei Arkham geben aber vorerst Entwarnung: “Es gibt keine Hinweise darauf, dass dieser Wal Bitcoin verkauft.” Die Milliarden-Transaktionen stünden vielmehr in Zusammenhang mit einem Upgrade seiner Bitcoin-Adressen, wie es heißt. Der Wal soll kurz vor seinen Bewegungen Testtransaktionen auf der Bitcoin-Fork Bitcoin Cash durchgeführt haben.
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