Krypto-Kollaps: Bitcoin crasht auf unter 105.000 US-Dollar
Nachdem US-Präsident Donald Trump neue Zölle gegen China ankündigt, kommt es auf dem Krypto-Markt zu einer historischen Liquidationswelle.
US-Präsident Donald Trump kündigte am Freitag Zölle gegen China in Höhe von 100 Prozent an, was den Preis von Bitcoin zeitweise bis weit unter 110.000 US-Dollar fallen ließ. Bei anderen Krypto-Assets kam es sogar noch zu wesentlich größeren Turbulenzen.
Der US-Präsident sagte, die Zölle seien eine Reaktion auf den Versuch Chinas, Exportbeschränkungen für Seltene Erden einzuführen. Diese sind für die Herstellung von Computerchips entscheidend.
Trump schrieb auf Truth Social: “Wir haben gerade erfahren, dass China eine außerordentlich aggressive Position zum Thema Handel eingenommen hat, indem es einen extrem feindseligen Brief versendet hat, in dem es erklärte, dass es mit Wirkung vom 1. November 2025 weitreichende Exportkontrollen für praktisch jedes Produkt, das es herstellt, einführen wird.”
Auf Binance fiel der Bitcoin-Kurs daraufhin auf bis zu 102.000 US-Dollar, bei Coinbase erreichte er ein Intraday-Tief von 107.000 US-Dollar. Bei manchen Exchanges für Perpetual Futures soll Bitcoin sogar auf unter 100.000 US-Dollar gekracht sein.
Daten von CoinGlass zeigen, dass in den letzten 24 Stunden insgesamt 9,40 Milliarden Dollar an Krypto-Positionen liquidiert wurden, wobei 7,15 Milliarden US-Dollar gehebelte Long-Positionen waren.
Einige Altcoins kollabierten in der Folge um über 80 Prozent. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert Bitcoin wieder bei über 114.000 US-Dollar.
Währenddessen machen auch Gerüchte um den Kollaps eines großen Market Makers oder einer Exchange die Runde.
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