"Extreme Angst" auf dem Krypto-Markt: Jetzt einsteigen bei Bitcoin und Co.?
Nach den jüngsten Kursverlusten herrscht bei Kryptowährungen laut einem Indikator nun "Extreme Angst". Das steckt dahinter.
Die Krypto-Stimmung kippt nach dem jüngsten Absturz auf unter 105.000 US-Dollar deutlich: Der Crypto Fear & Greed Index ist heute auf den Wert 22 abgerutscht und signalisiert damit “Extreme Angst”. Gestern lag der Wert noch bei 28 (“Angst”), vor einer Woche lag der Indikator mit 64 noch bei “Gier”.
Anleger, die an das Bestehen des Vier-Jahres-Zyklus glauben, fürchten derzeit den Beginn eines neuen Krypto-Winters und stoßen daher BTC und Co. ab. Aufgrund der bereits stark abgenommenen Bedeutung des Bitcoin-Halvings und der institutionellen Adoption via ETFs und Treasury-Unternehmen ist der klassische Zyklus gemäß zahlreicher Analysten jedoch ein Relikt der Vergangenheit.
Der Index verdichtet Faktoren wie Volatilität, Momentum/Volumen, Social-Media-Signale, Bitcoin-Dominanz und Google-Trends auf eine Skala von 0 (Extreme Angst) bis 100 (Extreme Gier). Extreme Angst deutet häufig auf überzogene Sorge und potenziell überverkaufte Märkte hin, während hohe Gier-Werte Korrekturgefahr signalisieren.
Das äußerst negative Sentiment ist noch kein eindeutiges Zeichen für eine bevorstehende Trendwende, denn auch vergangene Bärenmärkte wurden durch Kursverluste und Panik unter den Anlegern eingeleitet. Ein Blick auf die historischen Verläufe zeigt, dass der Indikator in solchen Phasen teils über Wochen im roten Bereich verharrte, bevor eine Stimmungsaufhellung einsetzte. Allerdings stellten sich solche Situation in der Vergangenheit auch oft als günstige Kaufgelegenheiten heraus.
Zu beachten ist hierbei also auch das makroökonomische Umfeld. Und dieses ist trotz zollpolitischer Turbulenzen förderlich für Risk-On-Assets. Das bevorstehende Ende von QT (Quantitative Tightening), die antizipierten Zinssenkungen der US-Notenbank sowie die saisonale Stärke von Bitcoin sollten dem Krypto-Markt in den nächsten Monaten Auftrieb verleihen. Zudem agierte Gold in der Vergangenheit oft als Vorreiter für Bitcoin.
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