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Bitcoin könnte Iran Milliarden trotz westlicher Sanktionen bringen

Der Iran prüft offenbar Bitcoin-Zahlungen rund um die Straße von Hormus. Einnahmen von über zehn Milliarden Dollar stehen im Raum.

Sowohl der Krypto-Markt als auch die traditionellen Märkte reagieren empfindlich auf neue Entwicklungen rund um die Straße von Hormus, durch die rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels fließt. In den vergangenen Wochen kursierten immer wieder Gerüchte über mögliche Mautgebühren für Schiffe, die die Straße von Hormus passieren. Laut Berichten sollte die Abwicklung teilweise über Stablecoins erfolgen. Zeitweise gab es sogar Spekulationen darüber, dass Zahlungen direkt in Bitcoin akzeptiert werden könnten. Offiziell bestätigt wurden diese Pläne allerdings nie.

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Iran prüft Bitcoin-Modell für Schiffsversicherungen

Nun berichtet die staatsnahe iranische Nachrichtenplattform Fars News über neue Überlegungen innerhalb des Landes. Demnach arbeite das iranische Bildungsministerium an einem Modell für maritime Versicherungen, bei dem Zahlungen auch in Bitcoin abgewickelt werden könnten. Somit könnten Sanktionen über alternative Zahlungswege teilweise umgangen werden. Laut Fars News könnte das Modell dem Land Einnahmen von mehr als zehn Milliarden US-Dollar einbringen.

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Bislang gibt es allerdings lediglich Screenshots, die auf entsprechende Bitcoin-Zahlungen hinweisen sollen. Ob das Modell bereits offiziell beschlossen wurde oder tatsächlich schon Zahlungen in Bitcoin geflossen sind, bleibt derzeit unklar.

Für die Finanzmärkte bleibt die Entwicklung rund um den Iran weiterhin von hoher Bedeutung. Vor allem die Straße von Hormus spielt dabei eine zentrale Rolle für den weltweiten Ölhandel. Sollten sich die Spannungen weiter verschärfen oder neue Sanktionen folgen, könnten sowohl die Energiepreise als auch der Krypto-Markt erneut stärker reagieren. Anleger dürften die geopolitische Lage daher in den kommenden Wochen besonders aufmerksam verfolgen.


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