Bitcoin-Anleger sitzen auf 1,2 Billionen US-Dollar
Beträchtliche 1,2 Billionen US-Dollar an unrealisierten Gewinnen haben Bitcoin-Investoren angehäuft. Bahnt sich da ein großer Abverkauf an?
Es ist eine gewaltige Summe, die das Analyseunternehmen Glassnode in ihrem jüngsten Marktbericht nennt. 1,2 Billionen US-Dollar beträgt zurzeit die Gewinnmarge aller Bitcoin-Investoren – wohlgemerkt: unrealisierte Gewinne.
Theoretisch könnte das großen “Verkaufsdruck” ausüben. Ist der Anreiz hoch, Gewinne mitzunehmen, dann auch das Risiko eines Kurseinbruchs. Glassnode gibt hier aber vorerst Entwarnung.
Trotz imposanter Kurszuwächse sei “die aktuelle Preisspanne für Anleger nicht attraktiv genug, um weiter zu verkaufen”, so Glassnode. Der Markt müsse “möglicherweise erst steigen oder fallen, um zusätzliches Angebot freizusetzen”.
Nach größeren Kursrückgängen in den Monaten Februar und März ist der Bitcoin-Kurs im April und Mai kräftig gestiegen, verharrt seitdem jedoch auf ähnlichem Niveau.
Der durchschnittliche Buchgewinn pro Investor liegt mit 125 Prozent zwar auf hohem Niveau, doch auch deutlich etwa unter den 180 Prozent, die das damalige Allzeithoch im März 2024 einbrachte.
Auf On-Chain-Ebene zeige sich zudem ein deutlicher Trend: Coins werden tendenziell immer länger gehalten. Die Menge der von Long-Term-Holdern gehaltenen Menge an Bitcoin liegt mit aktuell 14,7 Millionen auf einem Rekordwert.
“HODLing” sei “nach wie vor das vorherrschende Marktverhalten unter Anlegern”, so Glassnode. Die Entwicklungen deuten demnach auf eine “konstruktive Stimmung unter der Oberfläche hin”.
Ob sich das auch über die Kursentwicklung sagen lässt? BTC-ECHO Marktexperte Stefan Lübeck erklärt in der aktuellen Bitcoin-Kursanalyse, welche Chartmarken Anleger im Blick behalten sollen und warum es im Juli zu einem neuen Rekordhoch kommen könnte. Mehr dazu hier: Bitcoin (BTC): Darum könnte der Juli neuen Schwung bringen
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