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Broadcom Aktie

Aktie
WKN:  A2JG9Z ISIN:  US11135F1012 US-Symbol:  AVGO Branche:  Halbleiter und Halbleiterausrüstung Land:  USA
354,61 $
+2,40 $
+0,68%
304,70 € 13.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1.411,90 Mrd. €
Streubesitz
18,72%
KGV
78,15
Dividende
0,65 $
Dividendenrendite
0,18%
neu: Nachhaltigkeits-Score
43 %
Index-Zuordnung
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Broadcom Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Broadcom Inc. ist ein globaler Halbleiter- und Infrastruktursoftware-Konzern mit Hauptsitz in San Jose, Kalifornien. Das Unternehmen adressiert vor allem Rechenzentren, Cloud-Anbieter, Kommunikationsnetze, Industrieanwendungen sowie Enterprise-IT. Das integrierte Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung, dem Design und der Vermarktung hochspezialisierter ASICs, Standard-Halbleiter und kritischer Infrastruktursoftware. Broadcom verfolgt eine vertikal fokussierte Strategie: Das Unternehmen konzentriert sich auf wenige, margenträchtige Endmärkte, in denen die eigenen Lösungen tief in die Systemarchitekturen der Kunden eingebunden sind. Einnahmen stammen überwiegend aus langfristigen Liefer- und Lizenzbeziehungen mit großen OEMs, Hyperscalern und Telekommunikationsanbietern. Die Kombination aus Halbleiter-Portfolio und Unternehmenssoftware schafft ein diversifiziertes, aber stark B2B-orientiertes Ertragsprofil.

Mission und strategische Ausrichtung

Broadcom formuliert seine Mission im Kern als Bereitstellung kritischer Technologien, die die globale digitale Infrastruktur effizienter, sicherer und leistungsfähiger machen. Das Management fokussiert sich auf profitables Wachstum, hohe Kapitalrendite und starke Cashflow-Generierung. Wesentliche strategische Leitlinien sind: erstens führende Positionen in Nischen mit hohen Eintrittsbarrieren aufzubauen oder zu festigen, zweitens konsequentes Portfoliomanagement mit Fokus auf Cashflow-starke Assets und drittens strikte Kosten- und Kapitaldisziplin. Die Unternehmensstrategie verknüpft organische Forschung und Entwicklung mit gezielten, häufig großen Übernahmen. Im Zentrum steht die Monetarisierung technologischer Führungspositionen über mehrjährige, oft exklusiv angelegte Liefer- und Lizenzverträge.

Produkte und Dienstleistungen

Broadcom gliedert sein Angebot in zwei große Segmente: Halbleiterlösungen und Infrastruktursoftware. Zu den zentralen Produktgruppen im Halbleiterbereich zählen:
  • Hochleistungs-ASICs und System-on-Chip-Lösungen für Hyperscaler, Cloud- und High-Performance-Computing-Anwendungen
  • Netzwerkchips für Ethernet-Switching und Routing in Rechenzentren sowie Service-Provider-Netzen
  • Funk- und Verbindungschips für Smartphones, Wireless-LAN, Bluetooth, GPS und weitere Funkstandards
  • Optische und serielle Hochgeschwindigkeitskomponenten für Datenübertragung, Storage und Telekommunikation
  • Leistungshalbleiter, Mixed-Signal-ICs und Sensorik für Industrie, Automotive und weitere Embedded-Anwendungen
Im Softwarebereich umfasst das Portfolio:
  • Enterprise-Software für Mainframe- und Distributed-Umgebungen, darunter Lösungen für Systemmanagement, Workload-Automatisierung und Application Performance Management
  • Cybersecurity- und Identitätsmanagement-Lösungen für Unternehmen und Behörden
  • Software für Netz- und Infrastrukturmanagement in großen Unternehmens- und Service-Provider-Netzen
  • Anwendungsplattformen und Tools für DevOps, API-Management und Continuous Delivery
Broadcom bietet ergänzend Support- und Wartungsservices, langfristige Software-Subskriptionen sowie technische Beratung und Design-Support für Schlüsselkunden an.

Business Units und Segmentstruktur

Operativ wird Broadcom im Wesentlichen in zwei Hauptsegmente gegliedert:
  • Semiconductor Solutions: Dieses Segment bündelt das Halbleitergeschäft, darunter Netzwerk-ICs für Rechenzentren, Breitband- und Zugangslösungen für Carrier, Wireless-Komponenten, Storage-Controller, Optoelektronik sowie diverse Spezial-ICs. Der Fokus liegt auf Design-Kompetenz, enger Co-Entwicklung mit Großkunden und hoher Wertschöpfungstiefe im Chipdesign, während die Fertigung überwiegend ausgelagert ist.
  • Infrastructure Software: Dieses Segment umfasst Enterprise-Software, Mainframe-Software, Sicherheitslösungen, Netzmanagement-Software sowie seit den jüngsten Transaktionen zusätzliche Plattform- und Applikationslösungen. Die Ertragsstruktur ist hier stärker wiederkehrend und nutzungsbasiert, mit hohem Anteil an Wartungs- und Subskriptionserlösen.
Diese Zweiteilung ermöglicht einerseits technologische Fokussierung, andererseits eine Diversifikation über verschiedene Zyklen der Halbleiter- und Softwareindustrie hinweg.

Unternehmensgeschichte

Broadcom Inc. entstand aus einer Reihe bedeutender Transaktionen und Markenwechsel in der Halbleiterbranche. Der Ursprung des heutigen Konzerns liegt in Avago Technologies, einem ehemaligen Halbleitergeschäft, das aus Hewlett-Packard beziehungsweise Agilent ausgegliedert wurde. Avago etablierte sich als spezialisierter Anbieter von Analog-, Mixed-Signal- und Opto-Halbleitern mit starkem Fokus auf industrielle Anwendungen. Ein entscheidender Wendepunkt war die Übernahme des damaligen Broadcom Corporation, eines Pioniers in Netzwerk- und Kommunikations-Halbleitern. Nach dieser Transaktion übernahm Avago den Markennamen Broadcom. In den folgenden Jahren baute das Unternehmen seine Präsenz im Infrastruktursoftware-Markt durch den Erwerb etablierter Softwareanbieter weiter aus. Parallel dazu wurden nicht-strategische Aktivitäten veräußert oder zurückgefahren. Aus einem fokussierten Halbleiterlieferanten entwickelte sich so ein diversifizierter Technologieanbieter mit starken Positionen in sowohl Hardware- als auch Softwaremärkten. Broadcom hat sich durch diese M&A-getriebene Historie den Ruf eines konsequent renditeorientierten Portfoliomanagers erarbeitet.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Broadcom verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die in Summe einen ausgeprägten Moat bilden. Wesentliche Elemente sind:
  • Tiefe Systemintegration: Viele Broadcom-Chips sind integraler Bestandteil von Servern, Switches, Routern oder Smartphones und oft eng auf proprietäre Architekturen der Kunden zugeschnitten. Dies schafft hohe Wechselkosten und langjährige Design-In-Zyklen.
  • Langjährige Kundenbeziehungen: Broadcom ist strategischer Lieferant zahlreicher globaler Technologiekonzerne, Netzbetreiber und Industrieunternehmen. Die enge Kooperation beim Chipdesign und bei Softwarearchitekturen sorgt für stabile, wiederkehrende Geschäftsbeziehungen.
  • Skaleneffekte im Chipdesign: Durch die hohe Stückzahl in Schlüsselanwendungen und die Reuse von IP-Blöcken kann Broadcom komplexe Designs wirtschaftlich entwickeln und regelmäßig auf neue Prozessknoten migrieren.
  • Breites Patentportfolio: Das Unternehmen hält umfangreiche Schutzrechte in Halbleiterdesign, Netzwerkprotokollen und Infrastruktursoftware. Diese Patente dienen sowohl als Schutzschild als auch als Basis für Lizenzvereinbarungen.
  • Kombination aus Hardware und Software: Die Verknüpfung von Halbleiterlösungen mit Infrastruktursoftware ermöglicht Ende-zu-Ende-Angebote, die schwer imitierbar sind und Kundenbindung erhöhen.
In Summe führen diese Faktoren zu hohen Eintrittsbarrieren und stärken die Preissetzungsmacht gegenüber vielen Wettbewerbern.

Wettbewerbsumfeld

Broadcom agiert in stark fragmentierten, aber technologisch anspruchsvollen Märkten. Zu den wesentlichen Wettbewerbern im Halbleiterbereich zählen unter anderem:
  • Anbieter von Datenzenter- und Netzwerk-ICs sowie Ethernet-Switch-Chips
  • Hersteller von Funk- und RF-Komponenten für Mobilgeräte und Kommunikationsinfrastruktur
  • Spezialisierte Produzenten von Optoelektronik und Hochgeschwindigkeitsverbindern
Im Softwaresegment konkurriert Broadcom vor allem mit großen Infrastruktursoftware- und Sicherheitsanbietern, die ebenfalls auf Mainframe-Umgebungen, Enterprise-Security, Netzmanagement und Applikationsinfrastruktur fokussiert sind. Die Wettbewerbsintensität äußert sich in kurzen Innovationszyklen, hohem Preisdruck in Commodity-nahen Produktsegmenten und konsolidierenden Marktstrukturen. Broadcoms relative Stärke liegt dabei in Nischen mit hohen technischen Anforderungen, in denen ein Wechsel des Lieferanten mit erheblichen Integrations- und Qualifikationskosten verbunden wäre.

Management und Unternehmensführung

Das Management von Broadcom ist für seinen stark cashflow-orientierten Ansatz und konsequente Kapitalallokation bekannt. Die Führungsspitze verfolgt eine strikt renditegetriebene M&A-Politik, bei der Übernahmen vor allem anhand erwarteter Cashflows, Synergiepotenziale und Skaleneffekte bewertet werden. Zentral ist die Fokussierung auf Kernbereiche, in denen Broadcom marktführende Positionen aufbauen oder sichern kann. Nicht-strategische Aktivitäten werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls abgestoßen. Das Management betont Disziplin bei Forschungs- und Entwicklungsausgaben, ohne die technologische Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden. Gleichzeitig legt Broadcom Wert auf eine Aktionärsorientierung, die sich unter anderem in einer priorisierten Verwendung freier Mittel für Dividenden, Aktienrückkäufe oder den Schuldenabbau niederschlägt. Governance-seitig steht das Unternehmen im Spannungsfeld zwischen straffer zentraler Steuerung und den Anforderungen einer global verteilten Entwicklungs- und Kundenstruktur.

Branchen- und Regionenprofil

Broadcom ist vor allem in der globalen Halbleiterindustrie und im Markt für Unternehmens- und Infrastruktursoftware tätig. Beide Sektoren sind zyklisch, aber durch langfristige Trends wie Cloud-Computing, 5G, Edge-Computing, Künstliche Intelligenz, Cybersecurity und Automatisierung strukturell wachstumsgetrieben. In der Halbleiterindustrie wirken Kapazitätszyklen, Technologiewechsel und Investitionsprogramme der Hyperscaler stark auf Nachfrage und Margen. Zugleich steigt die Komplexität moderner Chips, was den Bedarf an spezialisierten Designhäusern wie Broadcom erhöht. Die Softwaremärkte, auf die Broadcom zielt, zeichnen sich durch hohe Switching-Kosten und wiederkehrende Erlöse aus, sind jedoch von Konsolidierung, Lizenzmodellen im Wandel und zunehmender Regulierung im Bereich Datenschutz und Sicherheit geprägt. Regional erwirtschaftet Broadcom wesentliche Umsätze mit globalen Technologiekonzernen, Netzbetreibern und Industrieunternehmen in Nordamerika, Europa und Asien. Die globale Ausrichtung reduziert die Abhängigkeit von einzelnen regionalen Konjunkturzyklen, erhöht aber die Exponierung gegenüber geopolitischen Spannungen, Exportkontrollen und regulatorischen Vorgaben in verschiedenen Jurisdiktionen.

Besondere Unternehmensmerkmale

Broadcom hebt sich von vielen reinen Chipdesignern und Softwareanbietern durch seine hybride Aufstellung ab. Charakteristisch sind:
  • Fabless-Ansatz kombiniert mit enger Partnerschaft zu Auftragsfertigern, was Kapitaleinsatz in Fertigungsanlagen begrenzt, aber eine hohe Abhängigkeit von wenigen Foundry-Partnern schafft.
  • Fokus auf B2B-Schlüsselkunden, wodurch zwar hohe Konzentrationen im Kundenportfolio entstehen, aber langfristige Design-In-Beziehungen mit hoher Planungssicherheit möglich werden.
  • Ausgeprägte M&A-Historie mit konsequenter Integration und Reorganisation erworbener Unternehmen, um Margen und Cashflows zu steigern.
  • Schwerpunkt auf kritischer Infrastruktur: Produkte und Software von Broadcom sind häufig in Kernkomponenten von Rechenzentren, Kommunikationsnetzen und Unternehmens-Backbones integriert. Dies erhöht die Relevanz, setzt aber auch hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit, Sicherheit und Support.
Darüber hinaus positioniert sich Broadcom ausdrücklich als Anbieter von Technologie-Bausteinen, die häufig im Hintergrund wirken, aber für die Funktionsfähigkeit moderner digitaler Infrastrukturen essenziell sind.

Chancen aus Anlegersicht

Für konservativ orientierte Anleger eröffnen sich im Fall Broadcom mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert das Unternehmen von langfristigen Megatrends wie Datenwachstum, Cloud-Computing, KI-getriebenen Workloads, 5G-Einführung und zunehmender Cyberbedrohung. Die Produkte von Broadcom adressieren zentrale Engpässe in Bandbreite, Latenz, Energieeffizienz und Sicherheit. Zweitens bietet die Kombination aus Halbleitergeschäft und Infrastruktursoftware eine Diversifikation über unterschiedliche Zyklen, was die Ertragsvolatilität grundsätzlich dämpfen kann. Drittens ermöglichen hohe Eintrittsbarrieren, ein breites Patentportfolio und komplexe Kundenbeziehungen nachhaltige Wettbewerbsvorteile, die in der Regel mit soliden Margen und starker Cashflow-Erzeugung einhergehen. Viertens kann eine disziplinierte M&A-Strategie Wert schaffen, sofern Akquisitionen zu attraktiven Bewertungen erfolgen und die Integration gelingt. Fünftens liefert die starke Position in Rechenzentrums- und Netzwerkinfrastrukturen potenziellen Hebel aus dem weiteren Ausbau von KI- und Cloud-Investitionen weltweit. All diese Faktoren können aus Sicht vorsichtiger Investoren für ein widerstandsfähiges Geschäftsmodell sprechen, das auf wiederkehrende Kundenbeziehungen und technologiegetriebene Wachstumstreiber setzt.

Risiken aus Anlegersicht

Den genannten Chancen stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten. Zu den wesentlichen Risikofeldern zählen:
  • Zyklizität und Nachfragevolatilität: Trotz struktureller Wachstumstreiber bleibt die Halbleiterbranche konjunktur- und investitionsabhängig. Phasen der Überkapazität, Vorratsabbau bei Kunden oder Investitionsstopps der Hyperscaler können zu deutlichen Ergebnisschwankungen führen.
  • Kunden- und Lieferantenkonzentration: Broadcom ist auf wenige große Schlüsselkunden und auf wenige große Foundry-Partner angewiesen. Veränderungen in diesen Beziehungen, etwa durch Technologiewechsel, Eigenentwicklungen der Kunden oder Kapazitätsengpässe bei Fertigungspartnern, können das Geschäftsmodell empfindlich treffen.
  • Technologische Disruption: Der Markt für Netzwerk-, Speicher- und Funktechnologien entwickelt sich rasant. Neue Architekturkonzepte, offene Standards oder spezialisierte Wettbewerber können etablierte Produktlinien unter Druck setzen.
  • Integrations- und Regulierungsrisiken im M&A-Bereich: Broadcoms Wachstumsstrategie beruht stark auf Übernahmen. Jede große Transaktion birgt Integrationsrisiken, potenziellen Kulturkonflikt, unerwartete Kosten und regulatorische Auflagen, einschließlich möglicher Auflagen von Wettbewerbsbehörden.
  • Geopolitische und regulatorische Risiken: Exportkontrollen, Handelskonflikte, Datenschutz- und Sicherheitsregulierungen oder Beschränkungen im Technologietransfer können Absatzmärkte einschränken und Lieferketten belasten.
  • Abhängigkeit von Schlüsselpersonal: In einem forschungsintensiven Umfeld hängt der Erfolg stark von erfahrenen Entwicklern und einem strategisch ausgerichteten Management ab. Verluste von Schlüsselkräften oder Fehlsteuerungen in der Technologie-Roadmap können langfristig Wert vernichten.
Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Investment in Broadcom trotz attraktiver Markttreiber und starker Positionierung mit signifikanten, teils schwer prognostizierbaren Risiken verbunden bleibt. Eine sorgfältige Beobachtung der Technologie- und Regulierungstrends, der M&A-Politik des Managements sowie der Abhängigkeiten von Einzelkunden, Regionen und Fertigungspartnern ist daher unerlässlich. Eine Anlageentscheidung sollte vor diesem Hintergrund stets in den Kontext der eigenen Risikotragfähigkeit und Portfoliostruktur gestellt werden.
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Ausgewählte Faktor-Zertifikate

Kurs
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
354,61 $
Call
9,0 3,82/3,83 €
PK46TT
Put
12,0 5,03/5,06 €
PK4L3H
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Kursdaten

Geld/Brief 354,50 $ / 355,00 $
Spread +0,14%
Schluss Vortag 352,21 $
Gehandelte Stücke 5.558.255
Tagesvolumen Vortag 2.435.351.102 $
Tagestief -  
Tageshoch -  
52W-Tief 138,11 $
52W-Hoch 414,60 $
Jahrestief 330,50 $
Jahreshoch 360,66 $

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12.01.26
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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Broadcom Aktie heute gestiegen?

  • Broadcom Inc. erwartet eine starke Nachfrage nach seinen Produkten, insbesondere im Bereich der Datacenter-Technologie, da Unternehmen ihre Cloud-Infrastruktur weiter ausbauen.
  • Das Unternehmen hat kürzlich eine neue Produktlinie eingeführt, die eine höhere Energieeffizienz verspricht, was für Kunden in der Industrie von großer Bedeutung ist.
  • Analysten heben die langfristigen Wachstumsperspektiven von Broadcom hervor, insbesondere aufgrund der zunehmenden Nutzung von 5G und IoT-Technologien.
  • Broadcom plant, in den nächsten Jahren substanzielle Investitionen in Forschung und Entwicklung zu tätigen, um seine Position im Halbleitermarkt zu festigen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 51.574 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 13.869 $
Jahresüberschuss in Mio. 5.895 $
Umsatz je Aktie 10,68 $
Gewinn je Aktie 1,22 $
Gewinnrendite +8,71%
Umsatzrendite +11,43%
Return on Investment +3,56%
Marktkapitalisierung in Mio. 819.456 $
KGV (Kurs/Gewinn) 139,12
KBV (Kurs/Buchwert) 12,11
KUV (Kurs/Umsatz) 15,89
Eigenkapitalrendite +8,71%
Eigenkapitalquote +40,86%

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Typ Put
Hebel 2,55
Geld/Brief 11,92 / 11,93 €
Knock-Out 491,93 €
Laufzeitende open end
WKN UQ3R8M

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Derivate

Anlageprodukte (7)
Express-Zertifikate 4
Aktienanleihen 3
Hebelprodukte (488)
Knock-Outs 191
Optionsscheine 163
Faktor-Zertifikate 134
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 14 Jahre
Keine Senkung seit 14 Jahre
Stabilität der Dividende 0,97 (max 1,00)
Jährlicher 13,26% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 31,97% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 35,5% (auf den Gewinn/FFO)
quote 44% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 10,59%

Dividenden Historie

Datum Dividende
22.12.2025 0,65 $ (0,56 €)
22.09.2025 0,59 $ (0,50 €)
20.06.2025 0,59 $ (0,51 €)
20.03.2025 0,59 $ (0,54 €)
23.12.2024 0,59 $ (0,57 €)
19.09.2024 0,53 $ (0,48 €)
24.06.2024 5,25 $ (4,91 €)
20.03.2024 5,25 $ (4,83 €)
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Termine

31.01.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Die Broadcom Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
311,24 € 300,05 € +3,73%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 306,65 € +2,00%
300,65 € 13.01.26
Frankfurt 306,20 € +0,86%
303,60 € 13.01.26
Hamburg 306,35 € +1,09%
303,05 € 13.01.26
Hannover 306,40 € +2,20%
299,80 € 13.01.26
München 301,25 € +0,32%
300,30 € 13.01.26
Stuttgart 303,95 € +0,60%
302,15 € 13.01.26
Xetra 307,10 € +2,49%
299,65 € 13.01.26
L&S RT 304,25 € +0,81%
301,80 € 13.01.26
NYSE 354,52 $ +0,67%
352,165 $ 13.01.26
Nasdaq 354,61 $ +0,68%
352,21 $ 13.01.26
AMEX 354,50 $ +0,64%
352,25 $ 13.01.26
Wien 306,80 € +2,47%
299,40 € 13.01.26
SIX Swiss Exchange 273,63 ¤ 0 %
273,63 ¤ 12.01.26
Tradegate 304,70 € +0,91%
301,95 € 13.01.26
Quotrix 305,00 € +0,78%
302,65 € 13.01.26
Gettex 304,45 € +0,91%
301,70 € 13.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
13.01.26 356,58 441 M
12.01.26 352,21 3,66 Mrd
09.01.26 344,97 2,83 Mrd
08.01.26 332,48 2,62 Mrd
07.01.26 343,50 2,60 Mrd
06.01.26 343,64 1,18 Mrd
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 343,64 $ +3,74%
1 Monat 359,93 $ -0,96%
6 Monate 274,38 $ +29,92%
1 Jahr 225,29 $ +58,23%
5 Jahre 45,121 $ +690,05%

Unternehmensprofil Broadcom Inc

Broadcom Inc. ist ein globaler Halbleiter- und Infrastruktursoftware-Konzern mit Hauptsitz in San Jose, Kalifornien. Das Unternehmen adressiert vor allem Rechenzentren, Cloud-Anbieter, Kommunikationsnetze, Industrieanwendungen sowie Enterprise-IT. Das integrierte Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung, dem Design und der Vermarktung hochspezialisierter ASICs, Standard-Halbleiter und kritischer Infrastruktursoftware. Broadcom verfolgt eine vertikal fokussierte Strategie: Das Unternehmen konzentriert sich auf wenige, margenträchtige Endmärkte, in denen die eigenen Lösungen tief in die Systemarchitekturen der Kunden eingebunden sind. Einnahmen stammen überwiegend aus langfristigen Liefer- und Lizenzbeziehungen mit großen OEMs, Hyperscalern und Telekommunikationsanbietern. Die Kombination aus Halbleiter-Portfolio und Unternehmenssoftware schafft ein diversifiziertes, aber stark B2B-orientiertes Ertragsprofil.

Mission und strategische Ausrichtung

Broadcom formuliert seine Mission im Kern als Bereitstellung kritischer Technologien, die die globale digitale Infrastruktur effizienter, sicherer und leistungsfähiger machen. Das Management fokussiert sich auf profitables Wachstum, hohe Kapitalrendite und starke Cashflow-Generierung. Wesentliche strategische Leitlinien sind: erstens führende Positionen in Nischen mit hohen Eintrittsbarrieren aufzubauen oder zu festigen, zweitens konsequentes Portfoliomanagement mit Fokus auf Cashflow-starke Assets und drittens strikte Kosten- und Kapitaldisziplin. Die Unternehmensstrategie verknüpft organische Forschung und Entwicklung mit gezielten, häufig großen Übernahmen. Im Zentrum steht die Monetarisierung technologischer Führungspositionen über mehrjährige, oft exklusiv angelegte Liefer- und Lizenzverträge.

Produkte und Dienstleistungen

Broadcom gliedert sein Angebot in zwei große Segmente: Halbleiterlösungen und Infrastruktursoftware. Zu den zentralen Produktgruppen im Halbleiterbereich zählen:
  • Hochleistungs-ASICs und System-on-Chip-Lösungen für Hyperscaler, Cloud- und High-Performance-Computing-Anwendungen
  • Netzwerkchips für Ethernet-Switching und Routing in Rechenzentren sowie Service-Provider-Netzen
  • Funk- und Verbindungschips für Smartphones, Wireless-LAN, Bluetooth, GPS und weitere Funkstandards
  • Optische und serielle Hochgeschwindigkeitskomponenten für Datenübertragung, Storage und Telekommunikation
  • Leistungshalbleiter, Mixed-Signal-ICs und Sensorik für Industrie, Automotive und weitere Embedded-Anwendungen
Im Softwarebereich umfasst das Portfolio:
  • Enterprise-Software für Mainframe- und Distributed-Umgebungen, darunter Lösungen für Systemmanagement, Workload-Automatisierung und Application Performance Management
  • Cybersecurity- und Identitätsmanagement-Lösungen für Unternehmen und Behörden
  • Software für Netz- und Infrastrukturmanagement in großen Unternehmens- und Service-Provider-Netzen
  • Anwendungsplattformen und Tools für DevOps, API-Management und Continuous Delivery
Broadcom bietet ergänzend Support- und Wartungsservices, langfristige Software-Subskriptionen sowie technische Beratung und Design-Support für Schlüsselkunden an.

Business Units und Segmentstruktur

Operativ wird Broadcom im Wesentlichen in zwei Hauptsegmente gegliedert:
  • Semiconductor Solutions: Dieses Segment bündelt das Halbleitergeschäft, darunter Netzwerk-ICs für Rechenzentren, Breitband- und Zugangslösungen für Carrier, Wireless-Komponenten, Storage-Controller, Optoelektronik sowie diverse Spezial-ICs. Der Fokus liegt auf Design-Kompetenz, enger Co-Entwicklung mit Großkunden und hoher Wertschöpfungstiefe im Chipdesign, während die Fertigung überwiegend ausgelagert ist.
  • Infrastructure Software: Dieses Segment umfasst Enterprise-Software, Mainframe-Software, Sicherheitslösungen, Netzmanagement-Software sowie seit den jüngsten Transaktionen zusätzliche Plattform- und Applikationslösungen. Die Ertragsstruktur ist hier stärker wiederkehrend und nutzungsbasiert, mit hohem Anteil an Wartungs- und Subskriptionserlösen.
Diese Zweiteilung ermöglicht einerseits technologische Fokussierung, andererseits eine Diversifikation über verschiedene Zyklen der Halbleiter- und Softwareindustrie hinweg.

Unternehmensgeschichte

Broadcom Inc. entstand aus einer Reihe bedeutender Transaktionen und Markenwechsel in der Halbleiterbranche. Der Ursprung des heutigen Konzerns liegt in Avago Technologies, einem ehemaligen Halbleitergeschäft, das aus Hewlett-Packard beziehungsweise Agilent ausgegliedert wurde. Avago etablierte sich als spezialisierter Anbieter von Analog-, Mixed-Signal- und Opto-Halbleitern mit starkem Fokus auf industrielle Anwendungen. Ein entscheidender Wendepunkt war die Übernahme des damaligen Broadcom Corporation, eines Pioniers in Netzwerk- und Kommunikations-Halbleitern. Nach dieser Transaktion übernahm Avago den Markennamen Broadcom. In den folgenden Jahren baute das Unternehmen seine Präsenz im Infrastruktursoftware-Markt durch den Erwerb etablierter Softwareanbieter weiter aus. Parallel dazu wurden nicht-strategische Aktivitäten veräußert oder zurückgefahren. Aus einem fokussierten Halbleiterlieferanten entwickelte sich so ein diversifizierter Technologieanbieter mit starken Positionen in sowohl Hardware- als auch Softwaremärkten. Broadcom hat sich durch diese M&A-getriebene Historie den Ruf eines konsequent renditeorientierten Portfoliomanagers erarbeitet.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Broadcom verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die in Summe einen ausgeprägten Moat bilden. Wesentliche Elemente sind:
  • Tiefe Systemintegration: Viele Broadcom-Chips sind integraler Bestandteil von Servern, Switches, Routern oder Smartphones und oft eng auf proprietäre Architekturen der Kunden zugeschnitten. Dies schafft hohe Wechselkosten und langjährige Design-In-Zyklen.
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Broadcom agiert in stark fragmentierten, aber technologisch anspruchsvollen Märkten. Zu den wesentlichen Wettbewerbern im Halbleiterbereich zählen unter anderem:
  • Anbieter von Datenzenter- und Netzwerk-ICs sowie Ethernet-Switch-Chips
  • Hersteller von Funk- und RF-Komponenten für Mobilgeräte und Kommunikationsinfrastruktur
  • Spezialisierte Produzenten von Optoelektronik und Hochgeschwindigkeitsverbindern
Im Softwaresegment konkurriert Broadcom vor allem mit großen Infrastruktursoftware- und Sicherheitsanbietern, die ebenfalls auf Mainframe-Umgebungen, Enterprise-Security, Netzmanagement und Applikationsinfrastruktur fokussiert sind. Die Wettbewerbsintensität äußert sich in kurzen Innovationszyklen, hohem Preisdruck in Commodity-nahen Produktsegmenten und konsolidierenden Marktstrukturen. Broadcoms relative Stärke liegt dabei in Nischen mit hohen technischen Anforderungen, in denen ein Wechsel des Lieferanten mit erheblichen Integrations- und Qualifikationskosten verbunden wäre.

Management und Unternehmensführung

Das Management von Broadcom ist für seinen stark cashflow-orientierten Ansatz und konsequente Kapitalallokation bekannt. Die Führungsspitze verfolgt eine strikt renditegetriebene M&A-Politik, bei der Übernahmen vor allem anhand erwarteter Cashflows, Synergiepotenziale und Skaleneffekte bewertet werden. Zentral ist die Fokussierung auf Kernbereiche, in denen Broadcom marktführende Positionen aufbauen oder sichern kann. Nicht-strategische Aktivitäten werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls abgestoßen. Das Management betont Disziplin bei Forschungs- und Entwicklungsausgaben, ohne die technologische Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden. Gleichzeitig legt Broadcom Wert auf eine Aktionärsorientierung, die sich unter anderem in einer priorisierten Verwendung freier Mittel für Dividenden, Aktienrückkäufe oder den Schuldenabbau niederschlägt. Governance-seitig steht das Unternehmen im Spannungsfeld zwischen straffer zentraler Steuerung und den Anforderungen einer global verteilten Entwicklungs- und Kundenstruktur.

Branchen- und Regionenprofil

Broadcom ist vor allem in der globalen Halbleiterindustrie und im Markt für Unternehmens- und Infrastruktursoftware tätig. Beide Sektoren sind zyklisch, aber durch langfristige Trends wie Cloud-Computing, 5G, Edge-Computing, Künstliche Intelligenz, Cybersecurity und Automatisierung strukturell wachstumsgetrieben. In der Halbleiterindustrie wirken Kapazitätszyklen, Technologiewechsel und Investitionsprogramme der Hyperscaler stark auf Nachfrage und Margen. Zugleich steigt die Komplexität moderner Chips, was den Bedarf an spezialisierten Designhäusern wie Broadcom erhöht. Die Softwaremärkte, auf die Broadcom zielt, zeichnen sich durch hohe Switching-Kosten und wiederkehrende Erlöse aus, sind jedoch von Konsolidierung, Lizenzmodellen im Wandel und zunehmender Regulierung im Bereich Datenschutz und Sicherheit geprägt. Regional erwirtschaftet Broadcom wesentliche Umsätze mit globalen Technologiekonzernen, Netzbetreibern und Industrieunternehmen in Nordamerika, Europa und Asien. Die globale Ausrichtung reduziert die Abhängigkeit von einzelnen regionalen Konjunkturzyklen, erhöht aber die Exponierung gegenüber geopolitischen Spannungen, Exportkontrollen und regulatorischen Vorgaben in verschiedenen Jurisdiktionen.

Besondere Unternehmensmerkmale

Broadcom hebt sich von vielen reinen Chipdesignern und Softwareanbietern durch seine hybride Aufstellung ab. Charakteristisch sind:
  • Fabless-Ansatz kombiniert mit enger Partnerschaft zu Auftragsfertigern, was Kapitaleinsatz in Fertigungsanlagen begrenzt, aber eine hohe Abhängigkeit von wenigen Foundry-Partnern schafft.
  • Fokus auf B2B-Schlüsselkunden, wodurch zwar hohe Konzentrationen im Kundenportfolio entstehen, aber langfristige Design-In-Beziehungen mit hoher Planungssicherheit möglich werden.
  • Ausgeprägte M&A-Historie mit konsequenter Integration und Reorganisation erworbener Unternehmen, um Margen und Cashflows zu steigern.
  • Schwerpunkt auf kritischer Infrastruktur: Produkte und Software von Broadcom sind häufig in Kernkomponenten von Rechenzentren, Kommunikationsnetzen und Unternehmens-Backbones integriert. Dies erhöht die Relevanz, setzt aber auch hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit, Sicherheit und Support.
Darüber hinaus positioniert sich Broadcom ausdrücklich als Anbieter von Technologie-Bausteinen, die häufig im Hintergrund wirken, aber für die Funktionsfähigkeit moderner digitaler Infrastrukturen essenziell sind.

Chancen aus Anlegersicht

Für konservativ orientierte Anleger eröffnen sich im Fall Broadcom mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert das Unternehmen von langfristigen Megatrends wie Datenwachstum, Cloud-Computing, KI-getriebenen Workloads, 5G-Einführung und zunehmender Cyberbedrohung. Die Produkte von Broadcom adressieren zentrale Engpässe in Bandbreite, Latenz, Energieeffizienz und Sicherheit. Zweitens bietet die Kombination aus Halbleitergeschäft und Infrastruktursoftware eine Diversifikation über unterschiedliche Zyklen, was die Ertragsvolatilität grundsätzlich dämpfen kann. Drittens ermöglichen hohe Eintrittsbarrieren, ein breites Patentportfolio und komplexe Kundenbeziehungen nachhaltige Wettbewerbsvorteile, die in der Regel mit soliden Margen und starker Cashflow-Erzeugung einhergehen. Viertens kann eine disziplinierte M&A-Strategie Wert schaffen, sofern Akquisitionen zu attraktiven Bewertungen erfolgen und die Integration gelingt. Fünftens liefert die starke Position in Rechenzentrums- und Netzwerkinfrastrukturen potenziellen Hebel aus dem weiteren Ausbau von KI- und Cloud-Investitionen weltweit. All diese Faktoren können aus Sicht vorsichtiger Investoren für ein widerstandsfähiges Geschäftsmodell sprechen, das auf wiederkehrende Kundenbeziehungen und technologiegetriebene Wachstumstreiber setzt.

Risiken aus Anlegersicht

Den genannten Chancen stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten. Zu den wesentlichen Risikofeldern zählen:
  • Zyklizität und Nachfragevolatilität: Trotz struktureller Wachstumstreiber bleibt die Halbleiterbranche konjunktur- und investitionsabhängig. Phasen der Überkapazität, Vorratsabbau bei Kunden oder Investitionsstopps der Hyperscaler können zu deutlichen Ergebnisschwankungen führen.
  • Kunden- und Lieferantenkonzentration: Broadcom ist auf wenige große Schlüsselkunden und auf wenige große Foundry-Partner angewiesen. Veränderungen in diesen Beziehungen, etwa durch Technologiewechsel, Eigenentwicklungen der Kunden oder Kapazitätsengpässe bei Fertigungspartnern, können das Geschäftsmodell empfindlich treffen.
  • Technologische Disruption: Der Markt für Netzwerk-, Speicher- und Funktechnologien entwickelt sich rasant. Neue Architekturkonzepte, offene Standards oder spezialisierte Wettbewerber können etablierte Produktlinien unter Druck setzen.
  • Integrations- und Regulierungsrisiken im M&A-Bereich: Broadcoms Wachstumsstrategie beruht stark auf Übernahmen. Jede große Transaktion birgt Integrationsrisiken, potenziellen Kulturkonflikt, unerwartete Kosten und regulatorische Auflagen, einschließlich möglicher Auflagen von Wettbewerbsbehörden.
  • Geopolitische und regulatorische Risiken: Exportkontrollen, Handelskonflikte, Datenschutz- und Sicherheitsregulierungen oder Beschränkungen im Technologietransfer können Absatzmärkte einschränken und Lieferketten belasten.
  • Abhängigkeit von Schlüsselpersonal: In einem forschungsintensiven Umfeld hängt der Erfolg stark von erfahrenen Entwicklern und einem strategisch ausgerichteten Management ab. Verluste von Schlüsselkräften oder Fehlsteuerungen in der Technologie-Roadmap können langfristig Wert vernichten.
Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Investment in Broadcom trotz attraktiver Markttreiber und starker Positionierung mit signifikanten, teils schwer prognostizierbaren Risiken verbunden bleibt. Eine sorgfältige Beobachtung der Technologie- und Regulierungstrends, der M&A-Politik des Managements sowie der Abhängigkeiten von Einzelkunden, Regionen und Fertigungspartnern ist daher unerlässlich. Eine Anlageentscheidung sollte vor diesem Hintergrund stets in den Kontext der eigenen Risikotragfähigkeit und Portfoliostruktur gestellt werden.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1.411,90 Mrd. €
Aktienanzahl 4,72 Mrd.
Streubesitz 18,72%
Währung EUR
Land USA
Sektor Technologie
Branche Halbleiter und Halbleiterausrüstung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+10,24% Vanguard Group Inc
+7,98% BlackRock Inc
+3,92% State Street Corp
+3,20% Capital Research & Mgmt Co - Division 3
+3,14% Capital World Investors
+2,48% FMR Inc
+2,30% Geode Capital Management, LLC
+1,99% JPMorgan Chase & Co
+1,94% Capital Research Global Investors
+1,65% T. Rowe Price Associates, Inc.
+1,56% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,43% NORGES BANK
+1,42% Bank of America Corp
+1,22% Wellington Management Company LLP
+1,03% Northern Trust Corp
+0,84% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,83% Nuveen, LLC
+0,81% Amvescap Plc.
+0,79% Goldman Sachs Group Inc
+0,73% Charles Schwab Investment Management Inc
+31,77% Weitere
+18,72% Streubesitz

Community-Beiträge zu Broadcom Inc

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge berichten überwiegend über Broadcoms starke Quartalszahlen und das rasante KI‑Wachstum — mit Umsatz- und Gewinnüberraschungen, einer positiven Umsatzprognose für das erste Quartal (~19,1 Mrd. USD), einem deutlich gestiegenen KI‑Halbleiterumsatz sowie Erwähnungen von Partnerschaften mit Google/OpenAI und strategischen Zukäufen wie VMware.
  • Analysten und Nutzer äußern gemischte Einschätzungen: Einige sehen Broadcom als möglichen neuen Favoriten im KI‑Chipmarkt und eine attraktive Tech‑Wette für 2026, während andere vor sinkenden Bruttomargen durch einen höheren Anteil an KI‑Systemumsätzen, der Konzentration auf wenige Großkunden und allgemeinen KI‑Hype‑Risiken warnen.
  • Im Forum spiegeln sich Anlegerreaktionen auf Kursbewegungen, Handelsaktivität und Volatilität (Nachkaufüberlegungen, Haltebekundungen, Gewinnmitnahmen, Hinweise auf Market‑Making) sowie Debatten über Wettbewerbsrisiken gegenüber Nvidia und geopolitische/China‑bezogene Risiken wider.
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Die 11 heißesten Tech-Wetten für 2026 – EINE ...
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Welche Tech-Aktien haben 2026 das größte Potenzial? JPMorgan nennt elf Favoriten für das kommende Börsenjahr. Ein Blick auf die Auswahl zeigt, welche Titel jetzt besonders spannend sind.

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Michael Burry lässt nicht von Nvidia ab! Warum ...
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Jensen Huang und Michael Burry sollten sich wohl besser nicht über den Weg laufen. Der "Big Short"-Investor lässt weiterhin kein gutes Haar an Nvidia und warnt auf X davor, dass die USA das KI-Rennen gegen China verlieren werden: "Wenn dies ein KI-Wettlauf ist, pumpen US-Unternehmen Kapital in ein Rennen, das sie strukturell verlieren werden."

Lesen Sie den ganzen Artikel: Michael Burry lässt nicht von Nvidia ab! Warum China das KI-Rennen gewinnt und Broadcom für Nvidia gefährlich werden könnte!
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ARIVA.DE
Das sind die 10 meistempfohlenen Aktien im S&P ...
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Neues Jahr, neue Gewinner in Sicht: Analysten sind sich ungewöhnlich einig. Bei diesen zehn S&P-500-Aktien liegt der Anteil von Kaufempfehlungen bei fast 100 Prozent – deutlich mehr als im Indexdurchschnitt.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Das sind die 10 meistempfohlenen Aktien im S&P 500, Analysten sind sich einig
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Kursrutsch
oje
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Kursrutsch
Drattle
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H. Bosch
Perfekt
Um wieder nachzukaufen.
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Tamakoschy
Margen durch KI Chips könnten sinken
https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/broadcom-prognostiziert-optimistischen-quartalsumsatz-dank-starker-nachfrage-nach-ki-chips-ce7d50dbdd8ef125 Broadcom hat am Donnerstag für das erste Quartal einen Umsatz prognostiziert, der über den Schätzungen der Wall Street liegt. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen jedoch an, dass die Margen aufgrund eines höheren Anteils von KI-Umsätzen sinken werden. In der Folge gab die Aktie im nachbörslichen Handel um 5 % nach. Broadcom ist in das Geschäft mit KI-Chips eingestiegen, was bei Investoren Sorgen hinsichtlich der Rentabilität und der Kosten enormer Investitionen auslöst. Das Unternehmen verfügt über einen Auftragsbestand von 73 Milliarden US-Dollar, der in den nächsten 18 Monaten ausgeliefert werden soll, erklärte CEO Hock Tan in einer Telefonkonferenz nach der Bilanzvorlage. Dennoch wies seine Finanzchefin darauf hin, dass die Gewinnmargen sinken könnten. ,,Wir erwarten, dass die konsolidierte Bruttomarge im ersten Quartal sequenziell um etwa 100 Basispunkte zurückgeht, was in erster Linie auf einen höheren Anteil von KI-Umsätzen zurückzuführen ist", sagte Finanzchefin Kirsten Spears während des Gesprächs. Die Margen werden das ganze Jahr über durch die Umsatzstruktur aus Infrastruktur, Software und Halbleitern beeinflusst. Laut Kinngai Chan, Senior Research Analyst bei Summit Insights, führte die Konzentration von Broadcoms KI-Kunden in Verbindung mit künftig niedrigeren Margen für den Verkauf von KI-Systemen zum Kursrückgang der Aktie. Der Auftragsbestand ,,kommt weiterhin nur von fünf Kunden und umfasst Systeme, die einen höheren Preis haben. Der Verkauf von Systemen wird eine niedrigere Bruttomarge mit sich bringen und ... voraussichtlich in den kommenden Quartalen, insbesondere in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2026, einen größeren Anteil am Gesamtumsatz ausmachen", sagte er. Der Rückgang der Bruttomargen könnte laut Gil Luria, Analyst bei D.A. Davidson, Bedenken aufkommen lassen, dass die Kosten im Zusammenhang mit dem Vertrags-Chiphersteller TSMC den Wert schmälern könnten, den Broadcom mit seinem Geschäft für maßgeschneiderte KI-Prozessoren erzielen kann. Broadcom arbeitet mit Hyperscale-Cloud-Anbietern wie Google und Meta Platforms zusammen, um Prozessoren - sogenannte ASICs - zu entwickeln und herzustellen. Damit bietet das Unternehmen eine wichtige Alternative zu den Grafikprozessoren von Nvidia. Große US-Cloud-Anbieter werden in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 400 Milliarden US-Dollar in KI investieren, um Rechenzentren für Dienste wie ChatGPT, Copilot und Gemini auszubauen. Doch das steigende Investitionsvolumen, begrenzte Belege für Produktivitätsgewinne durch KI, hohe Bewertungen und ein Geflecht aus zirkulären Investitionen schüren die Angst vor einer KI-Blase. Tan erklärte in einer Mitteilung, dass Broadcoms KI-Halbleiterumsatz - einschließlich der kundenspezifischen Chips und der Netzwerkkarten, die in KI-Rechenzentren eingesetzt werden - im ersten Quartal des Geschäftsjahres auf 8,2 Milliarden US-Dollar und damit auf das Doppelte steigen dürfte. Broadcom prognostizierte einen Quartalsumsatz von etwa 19,1 Milliarden US-Dollar, verglichen mit dem durchschnittlichen Analystenschätzwert von 18,27 Milliarden US-Dollar, wie aus von LSEG zusammengestellten Daten hervorgeht. Für das am 2. November beendete vierte Quartal meldete das Unternehmen einen Umsatz von 18,02 Milliarden US-Dollar, während die Erwartungen bei 17,49 Milliarden US-Dollar lagen. Reuters logo © Reuters - 2025
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Tamakoschy
Q4
https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/broadcom-uebertrifft-erwartungen-im-vierten-quartal-dank-starker-nachfrage-nach-ki-chips-ce7d50dbdd80f127 (MT Newswires) -- Broadcom (AVGO) hat am späten Donnerstag die Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal veröffentlicht und damit die Schätzungen der Wall Street übertroffen, da das Unternehmen eine starke Nachfrage nach seinen Chips für künstliche Intelligenz verzeichnete. Der bereinigte Gewinn des Chipherstellers stieg im Quartal bis zum 2. November auf 1,95 US-Dollar je Aktie, verglichen mit 1,42 US-Dollar im Vorjahr. Damit lag das Ergebnis über dem von FactSet erhobenen Konsens von 1,87 US-Dollar. Der Umsatz erhöhte sich um 28 % auf 18,02 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Markterwartung von 17,47 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz mit KI-Halbleitern stieg im Jahresvergleich um 74 %, wie Vorstandsvorsitzender Hock Tan in einer Mitteilung erklärte. Der Umsatz im Bereich Halbleiterlösungen wuchs um 35 % auf 11,07 Milliarden US-Dollar, während die Erlöse im Segment Infrastruktursoftware um 19 % auf 6,94 Milliarden US-Dollar zulegten. Für das erste Quartal rechnet Broadcom mit einem Gesamtumsatz von etwa 19,1 Milliarden US-Dollar, verglichen mit der Konsensschätzung von 18,39 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen erwartet, dass sich der Umsatz mit KI-Halbleitern im ersten Geschäftsquartal auf 8,2 Milliarden US-Dollar verdoppeln wird. Treiber hierfür sind maßgeschneiderte KI-Beschleuniger und Ethernet-KI-Switches, so Tan weiter. Tigress Financial Intelligence erklärte in einer Mitteilung an Kunden, dass Broadcom von der Partnerschaft mit Alphabet (GOOG, GOOGL) profitieren werde. In diesem Rahmen co-designt und fertigt Broadcom die kundenspezifischen KI-Anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen, die Googles KI-Assistenten Gemini zugrunde liegen. ,,Mehrjährige Verträge für kundenspezifische ASICs und Beschleuniger mit OpenAI und anderen Hyperscalern verringern das Risiko durch einzelne Großkunden und erweitern den adressierbaren KI-Gesamtmarkt über Google hinaus", schrieb Ivan Feinseth, Chief Market Strategist bei Tigress, in einer Mitteilung vom 1. Dezember. mtnewswires logo © MT Newswires - 2025
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ARIVA.DE
Broadcoms KI-Umsatz: Diese Zahlen könnten den ...
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Broadcom ist auf einem beeindruckenden Wachstumskurs. Die Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz treibt den Umsatz des Unternehmens. Was sagen die neuesten Quartalszahlen und wie stark wird das KI-Geschäft im kommenden Jahr wachsen?

Lesen Sie den ganzen Artikel: Broadcoms KI-Umsatz: Diese Zahlen könnten den Markt erschüttern
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Highländer49
Broadcom
Die Broadcom-Aktie hat in den letzten Tagen kräftig zulegen können und den Ausbruch auf neue Höchststände geschafft. Am Mittwoch zogen die Kurse um gut +3% an, was eine weitere Bestmarke bei 399,87 US$ zur Folge hatte. Was sind die Gründe für den jüngsten Höhenflug und wie weit kann dieser die Aktie noch tragen? https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-11/67091977-broadcom-aktie-geht-der-hoehenflug-jetzt-erst-so-richtig-los-486.htm
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Tamakoschy
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Broadcom-Aktie 2025: KI-Gewinner auf Allzeithoch – Einstieg jetzt noch sinnvoll? weiter hier: https://boersenupdate.de/broadcom-aktie-2025-ki-boom-analyse-einstieg/ https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/BROADCOM-INC-42668543/news/Broadcom-Inc-liefert-Tomahawk-Ultra-aus-Ethernet-Switch-fur-HPC-und-KI-neu-definiert-50513390/ Broadcom Inc. liefert Tomahawk Ultra aus: Ethernet-Switch für HPC und KI neu definiert Broadcom Inc. hat die Auslieferung seines bahnbrechenden Ethernet-Switches - des Tomahawk Ultra - bekannt gegeben. Entwickelt, um den Ethernet-Switch für High-Performance-Computing (HPC) und KI-Anwendungen grundlegend zu transformieren, liefert der Tomahawk Ultra extrem niedrige Latenzen, enorme Durchsatzraten und verlustfreies Networking. Von Grund auf für die extremen Anforderungen von HPC-Umgebungen und eng gekoppelten KI-Clustern konzipiert, setzt der Tomahawk Ultra neue Maßstäbe für die Leistungsfähigkeit von Ethernet-Switches. Ethernet, das lange Zeit als latenzbehaftet und verlustanfällig galt, erhält damit eine neue Rolle: Ultra-niedrige Latenz: Erreicht eine Switch-Latenz von 250 ns bei voller 51,2 Tbps Durchsatzrate. Hohe Performance: Bietet Switching-Leistung mit Leitungsgeschwindigkeit selbst bei minimalen Paketgrößen von 64 Bytes und unterstützt bis zu 77 Milliarden Pakete pro Sekunde. Anpassbare, optimierte Ethernet-Header: Reduziert den Header-Overhead von 46 Bytes auf bis zu nur 10 Bytes, bei voller Einhaltung des Ethernet-Standards - dies steigert die Netzwerkeffizienz und ermöglicht flexible, anwendungsspezifische Optimierungen. Verlustfreies Netzwerk: Implementiert Link Layer Retry (LLR) und Credit-Based Flow Control (CBFC), um Paketverluste zu eliminieren und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Mit 250 ns Latenz, 51,2 Tbps Switching und fortschrittlichen Funktionen wie Link Layer Retry, In-Network Collectives und dem AI Fabric Header bietet der Tomahawk Ultra die Performance, Zuverlässigkeit und Effizienz, die Kunden für KI-Anwendungen im großen Maßstab benötigen. Dank der Pin-Kompatibilität mit dem Tomahawk 5 können Hersteller Tomahawk Ultra-basierte Systeme schnell auf den Markt bringen und so nahtlose Upgrades für die Anforderungen der nächsten Generation von KI-Infrastrukturen ermöglichen. © S&P Capital IQ - 2025
Avatar des Verfassers
Highländer49
Broadcom
Der Chipkonzern Broadcom ist für das laufende zweite Geschäftsquartal etwas optimistischer als gedacht. Der Umsatz dürfte mit 14,9 Milliarden US-Dollar (13,9 Mrd Euro) fast ein Fünftel höher liegen als ein Jahr zuvor, teilte der Apple-Zulieferer am Donnerstagabend im kalifornischen San Jose mit. Am Finanzmarkt wurden die Neuigkeiten am Freitag mit einem Kurssprung belohnt. Im vorbörslichen US-Handel legte die Broadcom-Aktie um rund zwölf Prozent zu. Analysten hatten für das laufende Quartal mit einem geringeren Geschäftswachstum gerechnet. Von Broadcoms Umsatz sollen im zweiten Geschäftsquartal zwei Drittel als um Sondereffekte bereinigtes operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hängen bleiben. Wie der Chipkonzern Nvidia (Nvidia Aktie) profitiert auch Broadcom immens vom Boom um Künstliche Intelligenz (KI) und hohen Investitionen von Tech-Unternehmen in Datenzentren. Die sind notwendig, um die für große KI-Sprachmodelle notwendige Datenflut verarbeiten zu können und neue Geschäftsmodelle auf KI-Basis aufzubauen. Entsprechend kletterte der Umsatz des ersten Geschäftsquartals bis Anfang Februar im Jahresvergleich um ein Viertel auf gut 14,9 Milliarden Dollar. Die bereinigte operative Marge lag bei 68 Prozent. Unter dem Strich verdiente Broadcom 5,5 Milliarden Dollar (Dollarkurs) und damit 4,2 Milliarden Dollar mehr als noch vor einem Jahr. Die Broadcom-Aktie hatte seit ihrem Rekordhoch vom Dezember fast 30 Prozent an Wert eingebüßt. Mit Blick auf die vergangenen drei Jahre gehört das Papier wegen des KI-Booms an der Börse dennoch zu den stärksten Technologie-Titeln in den Vereinigten Staaten. Seit dem Frühjahr 2022 hat sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens auf zuletzt etwas mehr als 840 Milliarden Dollar verdreifacht. Quelle: dpa-AFX
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Häufig gestellte Fragen zur Broadcom Aktie und zum Broadcom Kurs

Der aktuelle Kurs der Broadcom Aktie liegt bei 304,7027 €.

Für 1.000€ kann man sich 3,28 Broadcom Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Broadcom Aktie lautet AVGO.

Die 1 Monats-Performance der Broadcom Aktie beträgt aktuell -0,96%.

Die 1 Jahres-Performance der Broadcom Aktie beträgt aktuell 58,23%.

Der Aktienkurs der Broadcom Aktie liegt aktuell bei 304,7027 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -0,96% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Broadcom eine Wertentwicklung von -0,06% aus und über 6 Monate sind es 29,92%.

Das 52-Wochen-Hoch der Broadcom Aktie liegt bei 414,60 $.

Das 52-Wochen-Tief der Broadcom Aktie liegt bei 138,11 $.

Das Allzeithoch von Broadcom liegt bei 414,60 $.

Das Allzeittief von Broadcom liegt bei 11,43 $.

Die Volatilität der Broadcom Aktie liegt derzeit bei 48,64%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Broadcom in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 311,24 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +3,73%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 311,24 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +3,73%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Broadcom Kursziel beträgt 311,24 €. Das ist +3,73% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Broadcom 1 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Broadcom Kursziel beträgt 311,24 €. Das ist +3,73% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Broadcom 1 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 311,24 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +3,73%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Broadcom Aktie bei 311,24 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Broadcom Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1.411,90 Mrd. €

Insgesamt sind 4.829,0 Mio Broadcom Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +10,24% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 15.07.2024 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 15.07.2024 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Broadcom bei 43%. Erfahre hier mehr

Broadcom hat seinen Hauptsitz in USA.

Broadcom gehört zum Sektor Halbleiter und Halbleiterausrüstung.

Das KGV der Broadcom Aktie beträgt 78,15.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Broadcom betrug 51,57 Mrd $.

Die nächsten Termine von Broadcom sind:
  • 31.01.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Broadcom zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 22.12.2025 eine Dividende in Höhe von 0,65 $ (0,56 €) gezahlt.

Zuletzt hat Broadcom am 22.12.2025 eine Dividende in Höhe von 0,65 $ (0,56 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,18%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Broadcom wurde am 22.12.2025 in Höhe von 0,65 $ (0,56 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,18%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 22.12.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,65 $ (0,56 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.