Wüst spricht sich gegen Personaldebatten aus

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Luftaufnahme Ölraffinerie, Raffinerieanlage, Raffineriefabrik
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DÜSSELDORF (dpa-AFX) - NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat sich gegen Personaldebatten mit Blick auf eine mögliche Ablösung von Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) ausgesprochen. "Personaldebatten helfen jetzt nicht weiter", sagte Wüst bei Sat.1NRW. "Ich glaube, das ist jetzt nicht die schnelle Antwort, die dann alle Probleme löst."

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Auf die Fragen, ob Merz für ihn noch der richtige Kanzler sei und ob die jüngsten Umfrageergebnisse für die CDU nicht ein Desaster seien, antwortete Wüst: "Es wäre jetzt zu leicht zu sagen, das ist nur die eine oder andere Person. Wir haben eine gemeinsame Verantwortung, um neues Vertrauen zu werben." Diese Verantwortung müsse jeder an seiner Stelle wahrnehmen.

"Ich habe hier eine Verantwortung für Nordrhein-Westfalen, und die nehme ich mit großem Engagement wahr. Ja, wir müssen an neuem Vertrauen arbeiten, aber Personaldebatten springen nach meiner festen Überzeugung auch ein Stück zu kurz."

Auf die Frage, ob sich diese Lageeinschätzung ändern könne, falls die CDU am Sonntag bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern unter fünf Prozent rutsche, antwortete Wüst: "Dann wäre es immer noch nicht richtig, alleine über Personal zu reden."

Wüst: Die Spritpreise müssen runter

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Die acht Ministerpräsidenten der CDU hatten sich zuvor in einem Brief hinter Merz gestellt. "Die Menschen können darauf vertrauen, dass wir ihre Probleme angehen", hieß es dort. "Als Ministerpräsidenten wollen und werden wir gemeinsam mit dem Bundeskanzler unseren Beitrag dazu leisten."

Zur Debatte über die hohen Benzinpreise sagte Wüst in dem Interview, die Spritpreise müssten runter. "Der Staat darf da nicht noch dran mitverdienen, wenn die Spritpreise steigen." Der Staat verdiene kräftig mit durch Steuern und Abgaben. "Wir müssen uns jetzt sehr genau angucken, was ist an zusätzlichen Steuereinnahmen reingekommen, und die muss der Staat zurückgeben. Anders kann's nicht sein. Wir dürfen nicht noch an diesen hohen Spritpreisen mitverdienen." Normale Leute müssten sich das normale Leben noch leisten können./cd/DP/nas


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