- EU-Kommission lehnt Übergewinnsteuer-Vorschlag ab.
- Klingbeil fordert Steuer wegen gestiegener Mineralölgewinne.
- Kommission wird die Situation weiterhin beobachten.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Klingbeil macht sich schon länger stark für eine Übergewinnsteuer, die Mineralölfirmen auf kräftig gestiegene Profite wegen des Iran-Kriegs zahlen sollen. Ende August startete er dafür mit seinen Ressortkollegen aus Portugal, Spanien, Österreich, Italien und Polen einen Vorstoß auf EU-Ebene.
In Dublin sagte Klingbeil nun, wenn sechs Finanzminister dafür und andere nicht komplett dagegen seien, "dann muss die Kommission jetzt hier in die Puschen kommen und muss sich jetzt anstrengen und muss uns Optionen hinlegen". Es gehe um etwas sehr Grundsätzliches.
Auch Europa müsse Beitrag für sinkende Spritpreise leisten
Auch Europa müsse jetzt den Beitrag dazu leisten, "dass die Spritpreise runtergehen, dass die Menschen in ihrem Alltagsleben entlastet werden". Spätestens bei der nächsten Zusammenkunft der Finanzminister Anfang Oktober müsse die Kommission Modelle vorlegen.
Darauf angesprochen sagte Dombrovkis: "Ich möchte jetzt nicht beginnen, Ankündigungen für die kommenden Monate zu machen." Er betonte, dass durchaus die Möglichkeit bestehe, dass die Mitgliedstaaten eine solche Besteuerung von Übergewinnen einführen. Die Kommission beobachte die Lage und die Entwicklungen aber selbstverständlich weiter und werde, "sofern angemessen", Vorschläge und Reaktionen vorlegen.
Der französische Finanzminister Roland Lescure sagte in Dublin, Vorschläge der Kommission müssten maßgeschneidert sein, denn der Schock betreffe alle, aber alle auf unterschiedliche Weise. Gespräche seien selbstverständlich willkommen. "Wir wollen jedoch auch sicherstellen, dass keine Maßnahmen nach dem Prinzip "one size fits all" eingeführt werden."/rdz/DP/stk
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
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10
|
20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
|
20
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