ROUNDUP/Straße von Hormus: Schiff nahe Omans Küste in Brand

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Der Containerschiff-Hafen von Oakland (USA)
- ©unsplash.com

MASKAT (dpa-AFX) - In der Straße von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden. Es sei von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumsar. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, woraufhin die Besatzung evakuiert worden sei. "Der Brand ist nicht gelöscht worden und das Schiff treibt derzeit" auf See, meldete UKMTO. Schiffen wurde empfohlen, die Region mit Vorsicht zu durchfahren.

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Ein unter der Flagge Maltas fahrender Öltanker habe an diesem Standort einen Notruf abgesetzt, berichtete die Sicherheitsfirma Ambrey.

Irans Revolutionsgarden sprechen von "Explosion"

Irans Revolutionsgarden (IRGC) teilten der Nachrichtenagentur Fars zufolge mit, zwei Öltanker seien in der Meerenge "explodiert". Diese beiden "Abweichler" hätten versucht, in die Straße von Hormus und aus dieser hinaus über "die unsichere Route" zu fahren. Die Schiffe seien unter Druck des US-Militärs gezwungen worden, nicht die "ausgewiesenen sicheren Seewege" zu nutzen. Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur eine vom Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher.

Bei dem im Juni unterzeichneten Rahmenabkommen mit den USA hatte der Iran zugesagt, sich "nach besten Kräften" um eine sichere und für 60 Tage gebührenfreie Passage von Handelsschiffen durch die Meerenge zu bemühen. Zudem sollten der Iran und der Oman unter Einbeziehung weiterer Golfanrainer über die künftige Verwaltung der Straße von Hormus beraten.

Werte aus dem Artikel:
Brent Crude Ölpreis 102,8685 $ +0,17%

Der Oman legte Berichten zufolge einen Vorschlag vor, nach dem der Schiffsverkehr auf der südlichen Route wie vor Kriegsbeginn frei möglich sein soll. Auf der nördlichen Route entlang der iranischen Küste wären dem Sender zufolge Genehmigungen Teherans nötig. Gespräche dazu brachten bisher aber keinen Erfolg./gma/DP/nas


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