Zuletzt hatten die Ölpreise unter Druck gestanden. Am Markt wurde der Preisrückgang mit der Spekulation auf Fortschritte bei den Bemühungen um ein Ende des Kriegs in der Ukraine erklärt. Zuvor hatte die russische Führung in Moskau mitteilen lassen, dass sich der russische Präsident Wladimir Putin in den kommenden Tagen mit US-Präsident Donald Trump treffen wird.
Am Ölmarkt haben die Anleger auch die von US-Präsident Trump angekündigte Anhebung der Zölle auf indische Exporte in die USA auf 50 Prozent im Blick. Hintergrund sind russische Öllieferungen nach Indien, die in den vergangenen Jahren stark zugenommen haben, was den Druck auf die russische Kriegswirtschaft mindert. Die US-Zölle auf Waren aus Indien sollen aber erst in drei Wochen in Kraft treten, was Spielraum für Verhandlungen bietet.
In den Tagen zuvor waren die Ölpreise vor allem durch eine Erhöhung der Fördermenge durch den Ölverbund Opec+ belastet worden. Im Verlauf einer Woche hat sich Brent-Öl aus der Nordsee mittlerweile um etwa sechs Dollar je Barrel verbilligt./jkrj/jsl/jha/
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