Brics-Gipfel: Xi fordert mehr Engagement für Frieden im Nahen Osten

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NEU-DELHI (dpa-AFX) - Chinas Staatschef Xi Jinping hat beim Gipfeltreffen der Brics-Staaten mehr Einsatz der Mitgliedstaaten für Frieden im Nahen Osten und in der Golfregion gefordert. China sei bereit, gemeinsam mit den Brics-Mitgliedern seinen Teil zur Herstellung von Frieden und Stabilität beizutragen, sagte er im indischen Neu-Delhi. Die Lage in der Region sei komplex und der Krieg füge den Völkern der Region schwere Verluste zu, sagte der Chinese.

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Xi verwies zudem darauf, dass Machtpolitik zunehme, die internationale Ordnung herausgefordert werde und es mehr Defizite bei Frieden und Sicherheit gebe. Die Brics-Staaten müssten "auf der richtigen Seite der Geschichte" stehen, forderte er.

Die Abkürzung Brics steht für die Anfangsbuchstaben der ersten fünf Mitglieder Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Auch Saudi-Arabien, der Iran, Ägypten, Äthiopien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Indonesien sind Mitglieder. Die Gruppe versteht sich auch als Gegengewicht zum Westen. Im kommenden Jahr wird China den Brics-Vorsitz übernehmen.

Xis Besuch auch Signal an Indien

Erstmals seit 2019 reiste Xi wieder nach Indien. In Neu-Delhi traf Xi Indiens Ministerpräsident Narendra Modi später noch bilateral. Die Beziehungen der beiden bevölkerungsreichsten Länder der Welt hatten sich deutlich verschlechtert, nachdem es 2020 zu einem tödlichen Zwischenfall mit Soldaten beider Seiten an der gemeinsamen Grenze in einem umstrittenen Gebiet im Himalaya gekommen war.

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Seit einer Übereinkunft im Jahr 2024 verbesserte sich das Verhältnis wieder etwas. Modi reiste im 2025 ins chinesische Tianjin zum Treffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). Die Reise nach Neu-Delhi steht in einer Reihe jüngster diplomatischer Bemühungen Xis. Zuvor hatte er bereits Kirgistan und Ägypten, ein wichtiger Handelspartner in der arabischen Welt und Vermittler im Nahost-Konflikt, besucht./jon/DP/zb


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