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Am Wiener Aktienmarkt rückten mit Zahlenvorlagen CA Immo
Pierer Mobility gaben nach klaren Gewinnen im Frühhandel zum Sitzungsende deutliche 8,9 Prozent ab. Vor Handelsstart wurde bekannt, dass der KTM-Miteigentümer Bajaj die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt, um die Quote an die Gläubiger des insolventen Motorradherstellers zu bezahlen und einen Konkurs der Pierer Mobility-Tochter KTM abzuwenden.
Die Aktien von CA Immo reagierten auf die Ergebnisvorlage mit einem starken Kursplus von 7,3 Prozent. Das Immobilienunternehmen hat im ersten Quartal ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 49,1 Millionen Euro erzielt - rund 33 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das in der Branche viel beachtete nachhaltige Ergebnis (FFO I) lag mit 34,2 Millionen Euro mehr als ein Viertel über dem Vorjahresergebnis. Laut Erste Group-Analysten fiel das vorgelegte Zahlenwerk wie erwartet stark aus.
Porr verloren 2,9 Prozent. Der Baukonzern hat unter dem Strich ein schwaches erstes Quartal hinter sich. Der Periodengewinn verringerte sich im Jahresabstand um 16,2 Prozent auf 5 Millionen Euro und das Ergebnis je Aktie (EPS) brach um ein Drittel auf 0,02 Euro ein. Die Produktionsleistung sank witterungsbedingt um 4 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. Gleichzeitig zog aber der Auftragseingang stark an. Nach Einschätzung der Erste Group fielen die operativen Ergebnisse und der Auftragseingang stärker als prognostiziert aus.
Strabag-Titel sanken um 1,1 Prozent. Der Bauriese hat seine Bauleistung im ersten Quartal vor allem dank einer Übernahme in Australien spürbar erhöht. Sie legte gegenüber der Vorjahresperiode um 8 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro zu. Der Auftragsbestand per Quartalsende zog im Jahresabstand um 14 Prozent auf 28,1 Milliarden Euro an. Die Experten der Erste Group verweisen auf einen starken Auftragseingang des Unternehmens. Der Auftragsbestand befinde sich nun auf einem neuen Allzeithoch.
SBO fielen um 4,3 Prozent. Der Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) hat im ersten Quartal die niedrigen Ölpreise und Handelsspannungen zu spüren bekommen. Der Umsatz reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12 Prozent auf 129,2 Millionen Euro, der Nettogewinn sank um 13,3 Prozent auf 13 Millionen Euro. Die Analysten der Erste Group bewerteten das vorgelegte Zahlenwerk als weitgehend im Rahmen der Erwartungen./ste/spa/APA/men
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