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Aktien Wien Schluss: ATX legt um 0,66 Prozent zu

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag mit freundlicher Tendenz geschlossen. Der Leitindex ATX stieg gegenüber dem Montag- (4.081,59) um 0,66 Prozent auf 4.108,52 Zähler. Der ATX Prime schloss mit einem Plus von 0,65 Prozent bei 2.057,03 Einheiten.

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ATX (Austrian Traded Index) 5.677,87 ATX (Austrian Traded Index) Chart +0,56%
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Der ATX konnte seine Verlaufsgewinne nicht in vollem Umfang halten, schloss aber noch klar im grünen Bereich. Das europäische Umfeld fand hingegen keine klare Richtung. Marktbeobachter verwiesen auf die schwächer tendierenden US-Aktienmärkte als Belastungsfaktor. Zudem hielten sich die Anleger vor den am Mittwoch anstehenden Nvidia (Nvidia Aktie) -Zahlen zurück, hieß es weiter.

Wachstumszahlen aus Deutschland fielen wie erwartet schwach aus. Sinkende Exporte und Produktionsrückgänge im Auto- und Maschinenbau belasten die dortige Wirtschaft. Im vierten Quartal 2024 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent zum Vorquartal.

Am Nachmittag richteten sich die Blicke auf die USA. Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im Februar unerwartet deutlich eingetrübt. Der Konsumindikator sei um 7,0 Punkte auf 98,3 Punkte gefallen, teilte das Marktforschungsinstitut Conference Board mit. Volkswirte hatten mit 102,5 Punkten gerechnet.

Für Auftrieb beim Leitindex sorgten vor allem die Zugewinne bei den Bankwerten. So zogen Bawag um gut ein Prozent an und Erste Group stiegen um 1,5 Prozent. Raiffeisen schlossen 1,8 Prozent höher.

Aktien der KTM-Mutter Pierer Mobility kletterten nach der jüngsten Berg- und Talfahrt um 14,6 Prozent nach oben. Der Fortbestand der insolventen KTM-AG dürfte vorerst gesichert sein: Die Gläubiger haben am Dienstag im Landesgericht Ried im Innkreis den Sanierungsplan für den Motorradhersteller mehrheitlich angenommen. Eine 30-prozentige Barquote soll bis 23. Mai ausbezahlt werden. "Game-Changer" war laut Sanierungsverwalter Peter Vogl, dass der indische KTM-Partner Bajaj Montagabend 50 Millionen Euro überwiesen habe. Welcher Investor letztlich einsteigen wird, ist noch nicht bekannt.

Die Anteilsscheine der Strabag verbesserten sich um 2,6 Prozent auf 55,70 Euro. Die Analysten von Erste Group Research haben ihr Kursziel für die Anteilsscheine des Baukonzerns angehoben. Nach bisher 50,8 Euro wurde das Ziel auf 66,3 Euro hinaufgesetzt. Die "Buy"-Bewertung bestätigte der zuständige Analyst.

Die Analysten von Warburg Research haben ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien von Porr nach der Veröffentlichung vorläufiger Jahreszahlen 2024 bestätigt. Der zuständige Experte hat zudem das Kursziel von 29,0 Euro für die Papiere bekräftigt. Porr-Aktien gaben 3,3 Prozent auf 21,90 Euro nach.

Zudem haben die Warburg-Analysten ihre Kaufempfehlung für die UBM-Aktie in Reaktion auf einen Assetkauf in Prag mit "Buy" bestätigt. Das Kursziel wurde bei 30,75 Euro unverändert belassen. Der laut Warburg am Dienstag in der Früh gemeldete Kauf der restlichen 50 Prozent des Projekts "Residence Na Plzence" mache das Unternehmen zum 100-prozentigen Eigentümer und markiert den ersten Schritt Richtung Expansion. UBM-Aktien schlossen 0,5 Prozent im Minus bei 19,10 Euro./ger/spa/APA/ngu

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