- Der ATX erreichte den höchsten Stand seit drei Wochen.
- Andritz-Titel stiegen um 6,8 Prozent trotz Umsatzrückgang.
- RBI-Aktien kletterten um 4,5 Prozent bei Gewinnsteigerung.
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Die Europäische Zentralbank hat ihre Schlüsselzinssätze am Nachmittag wie erwartet nicht verändert. Zudem habe EZB-Präsidentin Christine Lagarde bei der Pressekonferenz "den Eindruck bestätigt, dass die EZB ihre Leitzinsen in den kommenden Monaten nicht weiter senkt, sondern unverändert lässt", kommentierte Commerzbank-Ökonom Jörg Krämer.
Bereits am Vorabend hatte die US-Notenbank Fed wie erwartet die Zinsspanne um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Fed-Chef Jerome Powell wollte sich jedoch nicht auf eine weitere Zinssenkung im Dezember festlegen.
Inzwischen hat US-Präsident Donald Trump nach einem Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping Teileinigungen im Zoll- und Handelsstreit bekanntgemacht. Die Hindernisse durch Exportkontrollen Chinas auf Seltene Erden seien aus dem Weg geräumt, die Vereinbarung gelte zunächst für ein Jahr, sagte Trump. Im Gegenzug kündigte Trump an, Fentanyl-Zölle auf chinesische Produkte um 10 Prozentpunkte zu senken.
Auf Unternehmensebene richtet sich der Fokus einerseits auf die Zahlen großer US-Techkonzerne wie Microsoft (Microsoft Aktie)
Andritz-Titel kletterten trotz Einbußen bei Umsatz und Gewinn um 6,8 Prozent an die ATX-Spitze. Analyst Daniel Lion von der Erste Group hob den Auftragseingang sowie die Rentabilität des Anlagenbauers positiv hervor. Andritz habe ein sehr solides Quartal abgeliefert und dabei die Vorteile der Diversifizierung und Kapazitätsanpassungen zur Sicherung der Rentabilität deutlich gemacht, so Lion.
Aktien der RBI legten um 4,5 Prozent zu, nachdem sie im Verlauf am Mehrjahreshoch von August gekratzt hatten. Das Geldhaus hat in den ersten neun Monaten des Jahres seinen Gewinn (ohne Russland und Belarus) um gut ein Fünftel gesteigert. Der Nettogewinn der Gruppe außerhalb Russlands habe deutlich über den Konsensprognosen gelegen, unterstützt durch eine robuste Kostenkontrolle und geringere Wertminderungen, erklärten die Barclays-Analysten in einer ersten Einschätzung.
Unter den weiteren ATX-Schwergewichten waren Anteile am Verbund mit plus 3,6 Prozent auf 67,65 Euro stark gefragt und setzen somit ihre Erholung der vergangenen Wochen beschleunigt fort. Vor den in der kommenden Woche anstehenden Quartalszahlen haben die Barclays-Analysten ihre neutrale Einschätzung "Equal Weight" und ihr Kursziel von 64 Euro bestätigt.
Unter den Nebenwerten schlossen AMAG 0,4 Prozent im Plus. Die Austria Metall AG hat in den ersten neun Monaten bei leicht erhöhten Umsätzen einen Gewinneinbruch erlitten. Analyst Volker Bosse von der Baader Bank beurteilte die Ergebnisse insgesamt als "schwach", was hauptsächlich auf ein durch die Handelspolitik gedämpftes wirtschaftliches Umfeld zurückzuführen sei./spa/sto/APA/jha
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