- Agrarminister beraten über die Vogelgrippe-Ausbreitung.
- Die Ausbreitung hat ein ungekanntes Ausmaß angenommen.
- Das FLI hat das Risiko auf "hoch" angehoben.
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Die Ausbreitung der Vogelgrippe unter Kranichen hat nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) ein in Deutschland bislang nicht gekanntes Ausmaß angenommen. Eine Häufung verendeter Tiere, so wie in diesem Herbst, sei bislang noch nicht beobachtet worden, sagte eine Sprecherin des für Tierseuchen zuständigen Bundesinstituts. Auch zahlreiche Geflügelbetriebe in mehreren Bundesländern sind betroffen.
Das FLI als Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit habe die Risikoeinschätzung inzwischen auf "hoch" angehoben, so das Bundesagrarministerium. Daher sei ein koordiniertes Vorgehen von Bund und Ländern nötig.
Die aktuelle Situation zeige außerdem, wie wichtig die konsequente Einhaltung strenger Biosicherheitsmaßnahmen in den Betrieben sei. Tierhalterinnen und Tierhalter seien aufgefordert, ihre Bestände bestmöglich zu schützen. Für Tiere, die wegen der Geflügelpest getötet werden müssen, gebe es Entschädigungsregelungen. Der Höchstbetrag liege derzeit bei 50 Euro pro Tier. Auch mit Blick auf den Handel mit Geflügelprodukten solle die Ausbreitung der Geflügelpest so weit wie möglich eingedämmt werden, um Handelsbeschränkungen zu vermeiden./mow/DP/nas
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