- Buchholz fordert Aufklärung über Northvolt-Mittel.
- Northvolt erhielt 600 Millionen Euro von der KfW.
- Das Unternehmen stellte Mitte März Insolvenzantrag.
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Bei der Sitzung des Wirtschaftsausschusses ging es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur um die Freigabe noch verfügbarer Mittel aus der Wandelanleihe für die deutsche Tochter des Unternehmens in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe.
Northvolt hatte von der staatlichen Förderbank KfW für den geplanten Fabrikbau bei Heide über eine Wandelanleihe rund 600 Millionen Euro erhalten. Bund und Land bürgten für die Wandelanleihe jeweils zur Hälfte. Hinzu kamen 20 Millionen Euro für Zinsen und Verfahrenskosten. Ein Teil des Geldes soll noch vorhanden sein.
Lyten plant Übernahme
"Ich erwarte, dass uns die Landesregierung berichtet, ob die Strategie der schwarz-grünen Landesregierung erfolgreich war und wie es mit Northvolt Drei weitergeht", sagt Buchholz. Es könne nicht sein, dass die Landesregierung auf den Kurs der Bundesregierung einschwenke und gar nicht mehr kommuniziere.
Northvolt galt als Hersteller von Batterien für E-Autos lange Zeit als große Hoffnung der europäischen Automobilbranche. Wegen anhaltender Finanzierungsprobleme stellte das Unternehmen Mitte März Insolvenzantrag für den Betrieb in Schweden. Im August kündigte das US-Unternehmen Lyten an, alle verbliebenen Standorte zu übernehmen, darunter auch die im Bau befindliche Fabrik bei Heide in Schleswig-Holstein. Der Deal ist aber noch nicht abgeschlossen./akl/DP/stw
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