- Supermarkt-Honig muss Herkunftsländer angeben.
- Die neue Regelung tritt am 14. Juni 2026 in Kraft.
- Wichtigste Honig-Herkunftsländer sind Ukraine und Argentinien.
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In Kraft treten soll die Neuregelung am 14. Juni 2026, wie das Ministerium erläuterte. Dabei kann Honig, der bis zum Stichtag nach den alten Vorgaben abgefüllt wird, noch abverkauft werden. Künftig müssen die Herkunftsländer in absteigender Reihenfolge ihres Anteils angegeben werden und zusätzlich der Gewichtsanteil in Prozent. Damit wird eine EU-Richtlinie national umgesetzt.
Klarheit für jedes Glas Honig
Minister Alois Rainer (CSU) hatte bereits zur Vorlage der Verordnung deutlich gemacht: "Mit der genauen Ursprungsangabe ist bei jedem Glas Honig klar, woher der Honig kommt. Das ist die Transparenz, die wir brauchen." Eine klare Kennzeichnung für Verbraucherinnen und Verbraucher sorge für Fairness im Wettbewerb und erleichtere es, sich für heimische Produkte zu entscheiden.
Hintergrund von Honigmischungen ist auch, dass die heimische Erzeugung die Nachfrage nicht deckt. Der Selbstversorgungsgrad sank im vergangenen Jahr auf 37 Prozent, wie aus Daten des Ministeriums hervorgeht. Importiert wurden 72.600 Tonnen. Wichtigste Herkunftsländer nach Menge waren die Ukraine (22 Prozent), Argentinien (14 Prozent), Rumänien und Mexiko (jeweils 7 Prozent)./sam/DP/jha
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