Drei, vier, fünf - das ist keine Zählübung für Kleinkinder, sondern die gerundeten Prozentzahlen der Grünen bei den letzten drei Landtagswahlen in Ostdeutschland. In Thüringen und Brandenburg ist die Ökopartei aus dem Parlament geflogen, in Sachsen hat es gerade noch so gereicht. Wenn nächstes Jahr in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gewählt wird, geht es für die Grünen also um nichts weniger als den Anspruch, mehr als eine urbane Partei für Westdeutsche zu sein. Klar ist: Grundüberzeugungen in der Außen- und Sicherheitspolitik können die Grünen für den Osten nicht ändern, weil dahinter dann auch die westdeutschen Landesverbände stehen müssten. Aber: Es gibt genug andere Themen, die nicht so fundamental mit Grundüberzeugungen der Partei verknüpft sind. Und: Es könnte schon reichen, denen gegenüber mehr Toleranz zu zeigen, die es anders sehen./yyzz/DP/zb
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