"Kurz gesagt, die Katastrophenwarnungen waren deutlich übertrieben. Aber weil alle mitgemacht haben, Warn-Apps blinkten und auch die Medien das Wetter-Armageddon immerzu voraussagten, haben sich doch viele Menschen geängstigt. Die wirklich gefährlichen Wettereignisse treten lokal und oft sehr plötzlich auf - Gewitter, Sturmböen, Bäche, die zu reißenden Strömen werden. Da bei Unwettern das Internet ausfallen kann, sind lokale Rundfunk- und Fernsehsender gefragt, vor allem die öffentlich-rechtlichen. Wiederholen die aber nur allgemeine Unwetterwarnungen, nützen sie wenig. Warnungen, die gleich für mehrere Bundesländer gelten, lassen die Bürger in dem Glauben, dass es so schlimm schon nicht kommen wird. Wenn dann auch noch die Vorhersage nicht stimmt, werden Warnungen gar nicht mehr ernst genommen. Und das könnte wirklich katastrophale Folgen haben."/yyzz/DP/he
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