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Florian Eder wird neuer Chefredakteur der 'NZZ Deutschland'

BERLIN/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die "Neue Zürcher Zeitung Deutschland" bekommt einen neuen Chefredakteur. Der Politikjournalist Florian Eder übernimmt zum 1. Januar 2026 die Chefredaktion, wie die "NZZ" mitteilte. Der 48-Jährige bringe langjährige Führungserfahrung, digitale Kompetenz und ein breites Netzwerk in Berlin, Brüssel und darüber hinaus mit. Zuletzt leitete er seit 2023 bei der "Süddeutschen Zeitung" das digitale Premium-Format "SZ Dossier" und unterrichtet an der Florence School of Transnational Governance.

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Der bisherige Chefredakteur der "NZZ Deutschland", Marc Felix Serrao, gibt die Leitung ab und wechselt den Angaben zufolge Ende November zum Global Reporters Network von Axel Springer. Serrao hatte die Berliner Redaktion seit 2017 aufgebaut.

NZZ will deutsche Expansion vorantreiben

Eder sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass er sich sehr auf die neue Aufgabe bei der NZZ freue - "einem Haus, das für publizistische Klarheit, langfristiges Denken und gedankliche Freiheit steht". Dass er "SZ Dossier" mit aufbauen und prägen durfte, sei ein "seltenes Privileg" gewesen.

Der Chefredaktor der "NZZ", Eric Gujer, sprach in einer Mitteilung davon, dass Eder "publizistische Exzellenz mit strategischem Weitblick" vereine. Mit ihm wolle man die "NZZ Deutschland" inhaltlich und organisatorisch weiterentwickeln und die Position im Markt weiter ausbauen.

Nach eigenen Angaben wächst vor allem das digitale Geschäft stark, ein erheblicher Teil der neuen Abonnentinnen und Abonnenten komme inzwischen aus Deutschland. Bis 2030 will die NZZ die Zahl der Abos in Deutschland von derzeit rund 50.000 auf 100.000 verdoppeln und investiert dafür gezielt in Redaktion, Marketing und Produktentwicklung.

SZ benennt Nachfolger und startet neues Digitalangebot

Nachfolger für Eder bei der "Süddeutschen Zeitung" wird Matthias Punz, wie das Unternehmen mitteilte. Er gehört zum Gründungsteam von "SZ Dossier" und hat dort das Fachbriefing "Digitalwende" aufgebaut.

Zugleich stellte die "Süddeutsche Zeitung" ihr neues Digitalabo "SZ Pro" vor, das sich an Entscheiderinnen und Entscheider in Politik und Wirtschaft richten soll. Es umfasst den Angaben zufolge den Zugang zu SZ.de, der digitalen Ausgabe der Zeitung, dem SZ-Magazin sowie den Fachbriefings "Geoökonomie" und "Digitalwende"./svv/DP/zb

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