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Aktien New York Ausblick: Weitere Verluste nach jüngster Erholung

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem zögerlichen Wochenstart der wichtigsten US-Aktienindizes zeichnen sich am Dienstag weitere Verluste ab. Damit zollen sie weiter ihrer jüngsten Erholungsrally Tribut. Für den Leitindex Dow erwartet der Broker IG rund anderthalb Stunden vor dem Handelsstart einen Abschlag von 0,6 Prozent auf 40.970 Punkte.

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Zuletzt hatte sich der Dow wieder in die Nähe seines Stands vom "Liberation Day" Anfang des Vormonats erholt - jenem Tag, an dem US-Präsidenten Trump mit seiner beispiellosen Flut an Zöllen einen Kurseinbruch um gut 13 Prozent binnen weniger Tage ausgelöst hatte. Zu verdanken war die Erholungsjagd gewissen Entspannungssignalen, beispielsweise im Handelskonflikt mit China. Nun zeigen aber eine Reihe von Geschäftsberichten und Prognosen, dass die Anleger das Thema bei weitem nicht abhaken können.

Ein prominentes Beispiel ist Ford, deren Aktien vorbörslich entsprechend schwach tendierten. Der US-Autoriese rechnet mit einer Milliardenbelastung durch die US-Importzölle. Die Abgaben auf in die USA eingeführte Fahrzeuge und Autoteile dürften den bereinigten operativen Gewinn in diesem Jahr um rund 1,5 Milliarden Dollar (Dollarkurs) drücken. Unter Verweis auf die Ungewissheit wagt der Konzern keine Prognosen mehr.

Auch der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 zeigt am Dienstag Schwäche: IG taxiert ihn 1,1 Prozent tiefer auf 19.753 Punkte. Er hatte zuletzt das Niveau vom 2. April bereits hinter sich gelassen. Erst an der 200-Tage-Durchschnittslinie, einem viel beachteten Trendindikator für die langfristige Entwicklung, verließen ihn am vergangenen Freitag die Kräfte.

Zu den deutlichen Verlierern an der Nasdaq zählen die Aktien von Palantir, die vorbörslich fast 10 Prozent absackten. Tags zuvor hatten die Papiere des KI-Profiteurs noch an ihrem Rekordhoch gekratzt. Nachbörslich gab es zwar starke Geschäftszahlen und einen noch viel beeindruckenderen Ausblick, wie der Jefferies-Experte Brent Thill schrieb. Fundamental sei also alles im Lot, aber die Bewertung der Aktien sei inzwischen regelrecht irrational./ag/jha/

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