- Walmart veröffentlicht bald seine Quartalszahlen.
- Analysten erwarten 65 Cent Gewinn je Aktie.
- Die Mitgliederbeiträge von Sam's Club wurden erhöht.
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Walmart steht kurz vor der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen, und die Stimmung unter Analysten ist trotz eines schwierigen Umfelds erstaunlich zuversichtlich. Die Bank of America (Bank of America Aktie) hält an ihrer Kaufempfehlung für die Aktie fest und sieht den Konzern mit einem Kursziel von 150 Dollar (Dollarkurs) gut positioniert, das einem Aufwärtspotenzial von rund 14 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs entspricht.
Im ersten Quartal rechnen die Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 65 Cent sowie einem vergleichbaren Umsatzwachstum im US-Kerngeschäft von viereinhalb Prozent. Die Erwartungen institutioneller Investoren liegen den Angaben zufolge in einer ähnlichen Bandbreite zwischen vier und viereinhalb Prozent. Entscheidend für den Ausblick ist dabei weniger das reine Zahlenwerk als die Frage, wie viele Verbraucher Walmart in unsicheren Zeiten als günstige Alternative zu teureren Händlern wählen. Steigende Benzinpreise und anhaltende makroökonomische Unsicherheit könnten den Konzern dabei als Gewinner erscheinen lassen: Wer beim Einkauf sparen muss, landet erfahrungsgemäß häufiger im Walmart-Regal.
Besonders aufmerksam beobachten Marktbeobachter die Entwicklung des Mitgliedschaftsprogramms Walmart+. Das Angebot mit kostenlosem Versand, Same-Day-Delivery ab einem Bestellwert von 35 Dollar sowie Rabatten an der Zapfsäule dürfte gerade in einem Umfeld mit erhöhten Kraftstoffkosten attraktiv bleiben. Die Analysten gehen davon aus, "dass die verlängerte Phase makroökonomischer Volatilität und höherer Benzinpreise Marktanteile beschleunigen kann, da Verbraucher nach Wert suchen." Auch die Handelssparte Sam's Club hat ab Anfang Mai ihre Mitgliedsbeiträge erstmals seit knapp vier Jahren erhöht, auf 60 beziehungsweise 120 Dollar jährlich, womit sie preislich etwa gleichauf mit dem Wettbewerber BJ's und knapp unter Costco liegt.
Beim Ausblick für das Gesamtjahr dürften die Verantwortlichen um CEO John Furner die Zügel bewusst straff halten. Die Vergangenheit zeigt, dass das Management nach dem ersten Quartal seine Jahresprognosen in zwei der vergangenen drei Jahre unverändert ließ, auch wenn die tatsächlichen Ergebnisse besser ausfielen. An der grundsätzlichen Vergütungsstruktur für das Führungsteam hat sich unterdessen nichts geändert: Bonus und langfristige Anreize bleiben je zur Hälfte an Umsatz- und Ergebnisziele geknüpft, was Analysten als Zeichen der strategischen Kontinuität werten.
Mittelfristig richtet sich der Fokus auf die digitale Profitabilität. Die Bank of America erwartet, dass steigende Margen im E-Commerce-Geschäft in den kommenden zwölf Monaten zu weiteren Gewinnrevisionen nach oben führen werden und Walmart damit als einer der stabilsten Wachstumswerte im Einzelhandel dasteht.
Autor: Ariva-Redaktion/ js
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