Beim VW-Gesamtkonzern war der Nettogewinn hingegen im gleichen Zeitraum um fast 31 Prozent eingebrochen. "Wir leben in unterschiedlichen Ökonomien", erläuterte Zellmer. Er verwies auf geringere Lohn- und Energiekosten in Tschechien. Den Hauptfaktor für den Erfolg sieht er indes im breiten Produktportfolio bei Skoda. Es umfasse alles von kleinen bis hin zu großen Autos, vom Dieselfahrzeug über den Plug-in-Hybriden bis hin zum Elektroauto.
Kleinwagen weiter mit Verbrenner
Vor kurzem hatte Volkswagen (VW Aktie)
Geplanter Siebensitzer will ein Statement setzen
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Am ganz anderen Ende des Größen-Spektrums steht der geplante elektrische Siebensitzer, der in der zweiten Jahreshälfte 2026 auf den Markt kommen soll. Auf die Frage, wer so ein Auto brauche, betonte Zellmer, man ziele auf eine Nische, die früher Modelle wie der VW Sharan oder Ford Galaxy besetzt hätten. Angenehmer Nebeneffekt: Der genau siebenköpfige Skoda-Vorstand könnte gemeinsam Auto fahren.
Rendite soll weiter zulegen
Der Umsatz stieg bei Skoda 2024 um 4,7 Prozent auf knapp 27,8 Milliarden Euro. Die Umsatzrendite lag bei 8,3 Prozent. "Unser strategisches Ziel sind zehn Prozent bis zum Ende der Dekade", verriet Zellmer. Eine Verlagerung der Produktion einzelner VW-Modelle nach Tschechien, wo die Arbeits- und Energiekosten günstiger sind, schloss er zum jetzigen Zeitpunkt aus: "Unsere Fabriken sind voll ausgelastet." Der 57-Jährige kann sich indes vorstellen, dass Skoda in Zukunft im Bereich Forschung und Entwicklung mehr Aufgaben für den Gesamtkonzern übernimmt - bis hin zum Entwurf einer Technologie-Plattform./hei/DP/nas
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