Chinas Automarkt bricht im April nach Ölpreis-Schock ein - Verbrenner schwach

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 750
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Chinesische Flagge vor Hochhäusern
- ©iStock

PEKING (dpa-AFX) - Der derzeit schwierige chinesische Automarkt ist im April weiter abgerutscht. Die Autoverkäufe sackten im Jahresvergleich um 21,5 Prozent auf 1,4 Millionen Auslieferungen ab, wie der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) am Montag in Peking mitteilte. Das waren die niedrigsten Verkäufe in einem April seit 2022, als Covid-Lockdowns den Markt belasteten. Vor allem die in den Vormonaten gefragten Verbrenner sackten infolge des Ölpreisanstiegs wegen des Iran-Kriegs in der Käufergunst stark um ein Drittel ab. Die in China als New Energy Vehicles (NEV) bezeichneten Antriebsarten - sie umfassen reine Elektroautos als auch Hybridantriebe - gaben um fast 7 Prozent nach.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Zusammengestrichene Förderungen für Elektroautos hatten auch in den vergangenen Monaten deren Verkäufe gedrückt. Auch die scharf anziehenden Ölpreise konnten den Elektroautos in diesem Umfeld nicht wieder zu Wachstum verhelfen. Der Einbruch bei Verbrennern sei verhältnismäßig stark und unerwartet deutlich ausgefallen, sagte PCA-Generalsekretär Cui Dongshu. Der Ölpreisanstieg habe einen spürbaren Effekt auf den Markt gehabt.

Nach vier Monaten sind die Verkäufe auf dem chinesischen Automarkt seit Jahresbeginn um 18,5 Prozent abgefallen. Angesichts der schwachen Wirtschaftslage in der Volksrepublik stellen die Verbraucher den vergleichsweise teuren Autokauf zurück. Laut Experte Li Yanwei, der den chinesischen Autohändlerverband berät, ist der Anteil von Ausgaben für Autokäufe am privaten Konsum im ersten Quartal auf den niedrigsten Stand seit mindestens fünf Jahren gefallen.

Auch die deutschen Autokonzerne hadern mit den Bedingungen im wichtigsten Automarkt der Welt. Früher bescherte ihnen das Geschäft in der Volksrepublik Wachstumsschübe und Milliardengewinne. Aktuell kämpft Volkswagen mit der harten Preiskonkurrenz lokaler Anbieter und müht sich, neue Elektroautos zu entwickeln, die bei den Kunden besser ankommen sollen. Mercedes , BMW (BMW Aktie) und Porsche AG leiden unter der Kaufzurückhaltung wohlhabender Chinesen und müssen sich ebenfalls zunehmend dem intensiven Wettbewerb heimischer Rivalen stellen./men/mne/mis

Werte aus dem Artikel:
BMW Aktie 58,90 € -3,44%
Mercedes-Benz Aktie 43,145 € -2,92%
Porsche Vz Aktie 43,04 € -2,40%
Tesla Aktie 331,05 € +0,42%
VW Aktie 74,30 € -4,05%

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG4JG20 , DE000NG31EM7 , DE000NG314K2 , DE000NB6ULN6 , DE000NB6YQT4 , DE000NB6YQR8 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend