DAMASKUS (dpa-AFX) - Nach Jahren der Isolation vom internationalen Finanzsystem öffnet sich Syrien wieder für internationale Zahlungsnetzwerke. Die syrische Zentralbank teilte mit, dass lizenzierte Banken und elektronische Zahlungsunternehmen nun mit globalen Zahlungsnetzwerken wie Visa und Mastercard zusammenarbeiten können. Ziel sei es, die Finanzinfrastruktur zu modernisieren und den Zugang zu digitalen Zahlungsdiensten zu verbessern.
Für dich zusammengefasst:
Syrien öffnet sich für Visa und Mastercard.
Lizenzierte Banken dürfen mit diesen Zahlungsnetzwerken arbeiten.
Ziel ist die Modernisierung der Finanzinfrastruktur.
Zentralbankchef Abdulkader Husrieh bezeichnete die Entscheidung als strategischen Schritt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete. Der Schritt solle Geldtransfers und Zahlungen sowohl im Inland als auch für im Ausland lebende Syrer erleichtern. Nach Jahren eingeschränkter Möglichkeiten könne Syrien damit wieder schrittweise in das internationale Finanzsystem eingegliedert werden.
Syrien war wegen des Bürgerkriegs über Jahre hinweg weitgehend vom internationalen Finanzsystem abgeschnitten, wodurch der Zahlungsverkehr stark auf Bargeld und informelle Wege beschränkt war. Internationale Sanktionen und fehlende Anbindungen an globale Bankennetze erschwerten insbesondere Überweisungen und den Zugang zu digitalen Zahlungsdiensten. Die nun angekündigte Öffnung für internationale Zahlungsnetzwerke wie Visa und Mastercard gilt als wichtiger Schritt zur wirtschaftlichen Reintegration des Landes./arj/DP/he
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