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Meldung des Tages: Gold-Rally ohne Ende? Diese 1-Mio.-Unzen-Story in Westafrika könnte der nächste Hebel auf den Boom sein

Veganz Group Aktie

Aktie
WKN:  A3E5ED ISIN:  DE000A3E5ED2 Branche:  Nahrungsmittel Land:  Deutschland
6,02 €
-0,38 €
-5,94%
20:28:08 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
8,50 Mio. €
Streubesitz
71,05%
KGV
-1,39
Veganz Group Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Veganz Group AG ist ein in Berlin ansässiger Anbieter pflanzlicher Lebensmittel mit Fokus auf den Einzelhandel und die Lebensmittelindustrie. Das börsennotierte Unternehmen versteht sich als integrierter Markenanbieter entlang der Wertschöpfungskette von Produktentwicklung, Beschaffung, Produktion und Vermarktung veganer Lebensmittel. Veganz wurde 2011 von Jan Bredack gegründet, zunächst als reine vegane Supermarktkette. Nach der frühen Expansion folgte ein Strategiewechsel: Statt eigener Filialnetze konzentriert sich Veganz seit mehreren Jahren auf die Rolle als Markenhersteller und Innovationsplattform für pflanzliche Produkte im Lebensmitteleinzelhandel, im Drogeriehandel und im Food-Service-Segment. Ein Börsengang im Freiverkehrssegment (Scale) der Frankfurter Wertpapierbörse diente der Finanzierung von Produktinnovationen, Markenaufbau und Kapazitätserweiterungen, insbesondere im Bereich eigener Produktionsstandorte. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Phasen schnellen Wachstums, operativer Konsolidierung und laufender strategischer Neuausrichtung in einem volatilen Markt für vegane Nahrung.

Geschäftsmodell

Veganz operiert als Markenhersteller im Segment pflanzliche Ernährung mit einer vertikal integrierten Wertschöpfung, soweit wirtschaftlich sinnvoll. Das Geschäftsmodell beruht auf drei Säulen: Erstens der Entwicklung und Vermarktung einer eigenen, breit diversifizierten Produktpalette unter der Marke Veganz. Zweitens der Kooperation mit Handelsketten, Discountern und Drogeriemärkten, die Veganz-Produkte in ihre Sortimente integrieren. Drittens der Belieferung von Industriepartnern und dem Einsatz von Eigenentwicklungen in Co-Branding- oder Private-Label-Konzepten. Einnahmen generiert das Unternehmen vor allem über den Vertrieb im Lebensmitteleinzelhandel, im Online-Handel von Handelspartnern sowie über ausgewählte Food-Service-Kanäle. Die Marge hängt maßgeblich von Skaleneffekten in Einkauf, Produktion und Logistik sowie von der Positionierung als Mehrwertmarke mit Fokus auf Nachhaltigkeit und pflanzenbasierte Ernährung ab. Strategisch versucht Veganz, durch hohe Innovationsgeschwindigkeit, differenzierte Rezepturen und starke Markenkommunikation Preispunkte zu realisieren, die sich vom klassischen Discountniveau abheben. Das Geschäftsmodell ist damit stark abhängig von Markenstärke, Listungsentscheidungen großer Handelsketten und der Dynamik im Markt für vegane Alternativprodukte.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Veganz besteht darin, pflanzliche Ernährung als alltagstaugliche, genussorientierte und ökologisch vorteilhafte Alternative im Massenmarkt zu verankern. Das Unternehmen positioniert sich als Vorreiter für nachhaltige, klimafreundliche Lebensmittel und setzt kommunikativ auf Themen wie Tierwohl, Ressourcenschonung und CO2-Reduktion. Strategisch bedeutet dies eine klare Fokussierung auf vegane Produkte, ohne Flexitarier und Mainstream-Konsumenten auszuschließen. Veganz adressiert sowohl überzeugte Veganer als auch gesundheits- und umweltbewusste Verbraucher, die ihren Konsum von tierischen Produkten reduzieren möchten. Die Unternehmensstrategie zielt darauf, die Marke Veganz als vertrauenswürdiges Qualitätssiegel im Segment „Plant-Based“ zu etablieren und mittelfristig über Innovation, Partnerschaften und Internationalisierung Skalenvorteile aufzubauen. Nachhaltigkeitsberichte, Umweltkennzeichnungen auf Verpackungen sowie die Integration von ESG-Themen in die Unternehmenskommunikation sind zentrale Elemente dieser Ausrichtung.

Produkte, Dienstleistungen und Business Units

Veganz bietet ein breites Spektrum pflanzlicher Lebensmittel, das mehrere Warengruppen abdeckt. Das Sortiment umfasst unter anderem Alternativen zu Käse, Wurst und Fleisch, pflanzliche Fisch-Alternativen, pflanzenbasierte Joghurts und Desserts, Snacks, Süßwaren, Backzutaten, Frühstücksprodukte sowie Tiefkühlartikel und Convenience-Produkte. Die Marke konzentriert sich auf fertige Endprodukte für den Einzelhandel, zielt aber zunehmend auch auf anwendungsfertige Zutaten und Halbfertigwaren für Industriekunden. Nach außen tritt Veganz primär als einheitliche Marke auf; intern lassen sich jedoch funktionale Einheiten unterscheiden, etwa Produktentwicklung und Innovation, Markenmanagement, Vertrieb & Key-Account-Management, Supply-Chain-Management und gegebenenfalls eigene Produktionsbereiche für ausgewählte Produktlinien. Dienstleistungen ergeben sich vor allem aus der Zusammenarbeit mit Handelspartnern und Industrie, etwa durch gemeinsame Produktentwicklungen, Category-Management-Unterstützung und Nachhaltigkeitskommunikation am Point of Sale. Die Diversifikation über mehrere Warengruppen soll die Abhängigkeit von einzelnen Trendkategorien reduzieren, erhöht aber zugleich die Komplexität im Portfolio- und Sortimentsmanagement.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Als einer der frühen Pioniere im deutschsprachigen Markt für vegane Lebensmittel verfügt Veganz über einen starken First-Mover-Effekt und eine hohe Markenbekanntheit innerhalb der Zielgruppe. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal ist die klare Fokussierung auf konsequent pflanzliche Produkte unter einer Dachmarke, die von vielen Konsumenten mit veganer Kompetenz und Nachhaltigkeit assoziiert wird. Zudem legt das Unternehmen Wert auf transparente Kennzeichnung, teils mit externen Nachhaltigkeitssiegeln oder Umwelt-Footprint-Informationen, was die Glaubwürdigkeit im stark werbegetriebenen Markt für plant-based Produkte erhöhen kann. Als potenzieller Burggraben fungiert vor allem die Marke Veganz mit ihrem Image als authentischer, spezialisierter Anbieter. Rezeptur-Know-how, Innovationsgeschwindigkeit und die Fähigkeit, Trends frühzeitig in marktfähige Produkte zu überführen, stellen weitere Schutzmechanismen dar, sind jedoch im Wettbewerb prinzipiell imitierbar. Klassische „harten“ Moats wie hohe Markteintrittsbarrieren, exklusive Rohstoffzugänge oder proprietäre Plattformtechnologien sind im Lebensmittelbereich und speziell bei Veganz nur eingeschränkt ausgeprägt. Die Verteidigungsfähigkeit der Marktposition hängt daher stark von kontinuierlicher Markenpflege, Innovation und effizientem Kostenmanagement ab.

Wettbewerbsumfeld

Veganz agiert in einem intensiv umkämpften Wettbewerbsumfeld. Zu den direkten Wettbewerbern zählen spezialisierte Markenanbieter veganer Lebensmittel wie beispielsweise Oatly im Bereich pflanzlicher Drinks, Beyond Meat und andere im Bereich Fleischalternativen sowie regionale und internationale Marken mit pflanzenbasiertem Fokus. Zusätzlich konkurriert Veganz mit Eigenmarken großer Handelsketten, die zunehmend eigene vegane Linien aufbauen und durch Einkaufsmacht sowie Regalpräsenz aggressive Preispunkte setzen können. Multinationale Lebensmittelkonzerne wie Nestlé, Unilever oder Danone drängen mit ihren plant-based Marken ebenfalls in den Markt und verfügen über erhebliche Marketingbudgets, Forschungskapazitäten und Distributionsstärke. Im deutschsprachigen Raum kommen außerdem zahlreiche mittelständische Bio- und Naturkosthersteller hinzu, die im Fachhandel und teilweise im LEH vertreten sind. In Summe sieht sich Veganz einem fragmentierten, aber dynamischen Markt gegenüber, in dem Markentreue, Innovationskraft, Preispositionierung und Listungen bei den großen Handelsketten über den Erfolg entscheiden.

Management und Unternehmensführung

Die Veganz Group AG wird vom Gründer Jan Bredack maßgeblich geprägt, der als zentrale Figur der Marke und als Motor der strategischen Ausrichtung gilt. Die Unternehmensführung kombiniert unternehmerische Pioniermentalität mit wachsender Professionalisierung im Finanz- und Controlling-Bereich, bedingt durch die Börsennotierung und die damit verbundenen Transparenzanforderungen. Der Vorstand konzentriert sich auf die Weiterentwicklung des Produktportfolios, den Ausbau internationaler Märkte, die Optimierung der Lieferkette sowie die Stärkung der Marke Veganz im Handel. Aufsichtsgremien und Corporate-Governance-Strukturen orientieren sich an den regulatorischen Anforderungen des Kapitalmarkts, wobei die Größe des Unternehmens naturgemäß begrenzt komplexe Gremienstrukturen erlaubt. Für Anleger ist insbesondere relevant, dass Veganz als wachstumsorientiertes, aber noch verhältnismäßig kleines Unternehmen stark von der operativen Leistungsfähigkeit und strategischen Konsistenz des Managementteams abhängt.

Branchen- und Marktanalyse

Veganz ist im global wachsenden Markt für pflanzenbasierte Lebensmittel aktiv, mit Schwerpunkt auf dem deutschsprachigen Raum und ausgewählten europäischen Märkten. Treiber des Sektors sind unter anderem veränderte Konsumgewohnheiten, Nachhaltigkeitsbewusstsein, gesundheitliche Erwägungen sowie die fortschreitende Mainstream-Fähigkeit veganer Produkte. Studien und Marktforschungen zeigen, dass insbesondere der europäische Markt für plant-based Produkte in den vergangenen Jahren dynamisch gewachsen ist, wenn auch mit deutlichen Schwankungen je nach Kategorie. Der Wettbewerb im deutschsprachigen Lebensmittelhandel ist traditionell preissensitiv, was Preisdruck auch im Plant-Based-Segment verstärkt. Gleichzeitig bleibt das Segment innovationsgetrieben: Neue Produktkategorien, verbesserte Texturen, Clean-Label-Konzepte und funktionale Mehrwerte bestimmen den Wettbewerb. Regulatorische Rahmenbedingungen, etwa in Bezug auf Bezeichnungen, Health-Claims oder Umweltkennzeichnung, entwickeln sich weiter und können zu Chancen wie auch zu Anpassungsaufwand führen. Regionale Expansion in EU-Märkte eröffnet zusätzliche Wachstumsoptionen, erhöht jedoch Anforderungen an Logistik, Markenpositionierung und regulatorische Compliance.

Sonstige Besonderheiten

Veganz hebt sich durch seine Herkunft als vegane Supermarktkette und den Wandel zum Markenhersteller von vielen Wettbewerbern ab, die zumeist aus klassischen Lebensmittelkonzernen oder aus spezialisierten Start-ups hervorgehen. Das Unternehmen betont seine Rolle als Nachhaltigkeitsakteur, etwa durch CO2-Bewertungen auf Produktverpackungen und die Ausrichtung auf ressourcenschonende Rezepturen. In der Kapitalmarktkommunikation positioniert sich Veganz als ESG-orientiertes Unternehmen, was für Investoren mit Nachhaltigkeitsfokus von Interesse sein kann. Gleichzeitig ist die Unternehmensgröße im Vergleich zu globalen Konzernen überschaubar, was eine hohe Agilität in der Produktentwicklung, aber auch eine erhöhte Anfälligkeit für operative Störungen, Lieferkettenprobleme und Veränderungen im Konsumentenverhalten mit sich bringt. Für Anleger ist ferner relevant, dass das Unternehmen in einem Trendsegment mit hoher medialer Sichtbarkeit agiert, was die Wahrnehmung an den Finanzmärkten stärker schwanken lassen kann als bei etablierten Nahrungsmittelkonzernen.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger bietet Veganz vor allem thematische Chancen im Kontext von Nachhaltigkeit, veganer Ernährung und strukturellem Wandel im Lebensmittelsektor. Die Positionierung als spezialisierte Plant-Based-Marke, die frühe Marktpräsenz und die Bekanntheit im deutschsprachigen Raum können im Falle anhaltender Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen in steigende Marktanteile münden. Potenzielle Zusatzeffekte ergeben sich aus Internationalisierung, Portfoliooptimierung und möglicher Konsolidierung im Markt, bei der spezialisierte Marken für größere Konzerne interessant werden könnten. Demgegenüber stehen erhebliche Risiken. Veganz ist als vergleichsweise kleines, wachstumsorientiertes Unternehmen im volatilen Plant-Based-Segment stärker konjunktur- und trendabhängig als breit diversifizierte Nahrungsmittelkonzerne. Der intensive Wettbewerb mit Handelsmarken und multinationalen Anbietern erhöht den Druck auf Margen und Listungen. Strategische Fehlentscheidungen bei Sortiment, Preispositionierung oder Internationalisierung können sich schnell auswirken. Auch Rohstoffpreisschwankungen, Logistikengpässe und regulatorische Änderungen stellen nicht zu unterschätzende Faktoren dar. Für sicherheitsorientierte Anleger ist daher zentral, die Risiko-Rendite-Struktur dieses Titels im Kontext des Gesamtportfolios, der eigenen Risikotragfähigkeit und eines langen Anlagehorizonts nüchtern zu bewerten, ohne sich allein von Nachhaltigkeitsnarrativen oder Trendthemen leiten zu lassen. Eine Anlageentscheidung erfordert eine eigenständige Prüfung der aktuellen Berichte, Geschäftsberichte und Ad-hoc-Meldungen des Unternehmens; eine Empfehlung wird hier ausdrücklich nicht ausgesprochen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 6,02 € / 6,38 €
Spread +5,98%
Schluss Vortag 6,40 €
Gehandelte Stücke 2.710
Tagesvolumen Vortag 89.550,78 €
Tagestief 6,02 €
Tageshoch 6,50 €
52W-Tief 5,44 €
52W-Hoch 20,60 €
Jahrestief 6,02 €
Jahreshoch 7,98 €

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 10,80 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -3,80 €
Jahresüberschuss in Mio. -4,82 €
Umsatz je Aktie 8,61 €
Gewinn je Aktie -3,85 €
Gewinnrendite -285,78%
Umsatzrendite -
Return on Investment -21,60%
Marktkapitalisierung in Mio. 6,72 €
KGV (Kurs/Gewinn) -1,39
KBV (Kurs/Buchwert) 3,97
KUV (Kurs/Umsatz) 0,62
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +7,56%
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Prognose & Kursziel

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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 6,00 € -4,46%
6,28 € 19:30
Frankfurt 6,38 € -6,45%
6,82 € 08:00
Hamburg 6,32 € -8,41%
6,90 € 08:17
München 6,66 € -7,50%
7,20 € 08:00
Stuttgart 6,02 € -4,75%
6,32 € 21:16
Xetra 6,24 € -4,00%
6,50 € 17:35
L&S RT 6,20 € -1,59%
6,30 € 21:32
Tradegate 6,02 € -5,94%
6,40 € 20:28
Quotrix 6,42 € +2,56%
6,26 € 07:27
Gettex 6,08 € -5,59%
6,44 € 21:14
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
20.01.26 6,34 15.100
19.01.26 6,40 90 T
16.01.26 7,26 90 T
15.01.26 7,20 42.205
14.01.26 7,00 3.887
13.01.26 6,94 15.800
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 6,94 € -8,65%
1 Monat 6,94 € -8,65%
6 Monate 15,25 € -58,43%
1 Jahr 6,82 € -7,04%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Veganz Group AG

Die Veganz Group AG ist ein in Berlin ansässiger Anbieter pflanzlicher Lebensmittel mit Fokus auf den Einzelhandel und die Lebensmittelindustrie. Das börsennotierte Unternehmen versteht sich als integrierter Markenanbieter entlang der Wertschöpfungskette von Produktentwicklung, Beschaffung, Produktion und Vermarktung veganer Lebensmittel. Veganz wurde 2011 von Jan Bredack gegründet, zunächst als reine vegane Supermarktkette. Nach der frühen Expansion folgte ein Strategiewechsel: Statt eigener Filialnetze konzentriert sich Veganz seit mehreren Jahren auf die Rolle als Markenhersteller und Innovationsplattform für pflanzliche Produkte im Lebensmitteleinzelhandel, im Drogeriehandel und im Food-Service-Segment. Ein Börsengang im Freiverkehrssegment (Scale) der Frankfurter Wertpapierbörse diente der Finanzierung von Produktinnovationen, Markenaufbau und Kapazitätserweiterungen, insbesondere im Bereich eigener Produktionsstandorte. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Phasen schnellen Wachstums, operativer Konsolidierung und laufender strategischer Neuausrichtung in einem volatilen Markt für vegane Nahrung.

Geschäftsmodell

Veganz operiert als Markenhersteller im Segment pflanzliche Ernährung mit einer vertikal integrierten Wertschöpfung, soweit wirtschaftlich sinnvoll. Das Geschäftsmodell beruht auf drei Säulen: Erstens der Entwicklung und Vermarktung einer eigenen, breit diversifizierten Produktpalette unter der Marke Veganz. Zweitens der Kooperation mit Handelsketten, Discountern und Drogeriemärkten, die Veganz-Produkte in ihre Sortimente integrieren. Drittens der Belieferung von Industriepartnern und dem Einsatz von Eigenentwicklungen in Co-Branding- oder Private-Label-Konzepten. Einnahmen generiert das Unternehmen vor allem über den Vertrieb im Lebensmitteleinzelhandel, im Online-Handel von Handelspartnern sowie über ausgewählte Food-Service-Kanäle. Die Marge hängt maßgeblich von Skaleneffekten in Einkauf, Produktion und Logistik sowie von der Positionierung als Mehrwertmarke mit Fokus auf Nachhaltigkeit und pflanzenbasierte Ernährung ab. Strategisch versucht Veganz, durch hohe Innovationsgeschwindigkeit, differenzierte Rezepturen und starke Markenkommunikation Preispunkte zu realisieren, die sich vom klassischen Discountniveau abheben. Das Geschäftsmodell ist damit stark abhängig von Markenstärke, Listungsentscheidungen großer Handelsketten und der Dynamik im Markt für vegane Alternativprodukte.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Veganz besteht darin, pflanzliche Ernährung als alltagstaugliche, genussorientierte und ökologisch vorteilhafte Alternative im Massenmarkt zu verankern. Das Unternehmen positioniert sich als Vorreiter für nachhaltige, klimafreundliche Lebensmittel und setzt kommunikativ auf Themen wie Tierwohl, Ressourcenschonung und CO2-Reduktion. Strategisch bedeutet dies eine klare Fokussierung auf vegane Produkte, ohne Flexitarier und Mainstream-Konsumenten auszuschließen. Veganz adressiert sowohl überzeugte Veganer als auch gesundheits- und umweltbewusste Verbraucher, die ihren Konsum von tierischen Produkten reduzieren möchten. Die Unternehmensstrategie zielt darauf, die Marke Veganz als vertrauenswürdiges Qualitätssiegel im Segment „Plant-Based“ zu etablieren und mittelfristig über Innovation, Partnerschaften und Internationalisierung Skalenvorteile aufzubauen. Nachhaltigkeitsberichte, Umweltkennzeichnungen auf Verpackungen sowie die Integration von ESG-Themen in die Unternehmenskommunikation sind zentrale Elemente dieser Ausrichtung.

Produkte, Dienstleistungen und Business Units

Veganz bietet ein breites Spektrum pflanzlicher Lebensmittel, das mehrere Warengruppen abdeckt. Das Sortiment umfasst unter anderem Alternativen zu Käse, Wurst und Fleisch, pflanzliche Fisch-Alternativen, pflanzenbasierte Joghurts und Desserts, Snacks, Süßwaren, Backzutaten, Frühstücksprodukte sowie Tiefkühlartikel und Convenience-Produkte. Die Marke konzentriert sich auf fertige Endprodukte für den Einzelhandel, zielt aber zunehmend auch auf anwendungsfertige Zutaten und Halbfertigwaren für Industriekunden. Nach außen tritt Veganz primär als einheitliche Marke auf; intern lassen sich jedoch funktionale Einheiten unterscheiden, etwa Produktentwicklung und Innovation, Markenmanagement, Vertrieb & Key-Account-Management, Supply-Chain-Management und gegebenenfalls eigene Produktionsbereiche für ausgewählte Produktlinien. Dienstleistungen ergeben sich vor allem aus der Zusammenarbeit mit Handelspartnern und Industrie, etwa durch gemeinsame Produktentwicklungen, Category-Management-Unterstützung und Nachhaltigkeitskommunikation am Point of Sale. Die Diversifikation über mehrere Warengruppen soll die Abhängigkeit von einzelnen Trendkategorien reduzieren, erhöht aber zugleich die Komplexität im Portfolio- und Sortimentsmanagement.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Als einer der frühen Pioniere im deutschsprachigen Markt für vegane Lebensmittel verfügt Veganz über einen starken First-Mover-Effekt und eine hohe Markenbekanntheit innerhalb der Zielgruppe. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal ist die klare Fokussierung auf konsequent pflanzliche Produkte unter einer Dachmarke, die von vielen Konsumenten mit veganer Kompetenz und Nachhaltigkeit assoziiert wird. Zudem legt das Unternehmen Wert auf transparente Kennzeichnung, teils mit externen Nachhaltigkeitssiegeln oder Umwelt-Footprint-Informationen, was die Glaubwürdigkeit im stark werbegetriebenen Markt für plant-based Produkte erhöhen kann. Als potenzieller Burggraben fungiert vor allem die Marke Veganz mit ihrem Image als authentischer, spezialisierter Anbieter. Rezeptur-Know-how, Innovationsgeschwindigkeit und die Fähigkeit, Trends frühzeitig in marktfähige Produkte zu überführen, stellen weitere Schutzmechanismen dar, sind jedoch im Wettbewerb prinzipiell imitierbar. Klassische „harten“ Moats wie hohe Markteintrittsbarrieren, exklusive Rohstoffzugänge oder proprietäre Plattformtechnologien sind im Lebensmittelbereich und speziell bei Veganz nur eingeschränkt ausgeprägt. Die Verteidigungsfähigkeit der Marktposition hängt daher stark von kontinuierlicher Markenpflege, Innovation und effizientem Kostenmanagement ab.

Wettbewerbsumfeld

Veganz agiert in einem intensiv umkämpften Wettbewerbsumfeld. Zu den direkten Wettbewerbern zählen spezialisierte Markenanbieter veganer Lebensmittel wie beispielsweise Oatly im Bereich pflanzlicher Drinks, Beyond Meat und andere im Bereich Fleischalternativen sowie regionale und internationale Marken mit pflanzenbasiertem Fokus. Zusätzlich konkurriert Veganz mit Eigenmarken großer Handelsketten, die zunehmend eigene vegane Linien aufbauen und durch Einkaufsmacht sowie Regalpräsenz aggressive Preispunkte setzen können. Multinationale Lebensmittelkonzerne wie Nestlé, Unilever oder Danone drängen mit ihren plant-based Marken ebenfalls in den Markt und verfügen über erhebliche Marketingbudgets, Forschungskapazitäten und Distributionsstärke. Im deutschsprachigen Raum kommen außerdem zahlreiche mittelständische Bio- und Naturkosthersteller hinzu, die im Fachhandel und teilweise im LEH vertreten sind. In Summe sieht sich Veganz einem fragmentierten, aber dynamischen Markt gegenüber, in dem Markentreue, Innovationskraft, Preispositionierung und Listungen bei den großen Handelsketten über den Erfolg entscheiden.

Management und Unternehmensführung

Die Veganz Group AG wird vom Gründer Jan Bredack maßgeblich geprägt, der als zentrale Figur der Marke und als Motor der strategischen Ausrichtung gilt. Die Unternehmensführung kombiniert unternehmerische Pioniermentalität mit wachsender Professionalisierung im Finanz- und Controlling-Bereich, bedingt durch die Börsennotierung und die damit verbundenen Transparenzanforderungen. Der Vorstand konzentriert sich auf die Weiterentwicklung des Produktportfolios, den Ausbau internationaler Märkte, die Optimierung der Lieferkette sowie die Stärkung der Marke Veganz im Handel. Aufsichtsgremien und Corporate-Governance-Strukturen orientieren sich an den regulatorischen Anforderungen des Kapitalmarkts, wobei die Größe des Unternehmens naturgemäß begrenzt komplexe Gremienstrukturen erlaubt. Für Anleger ist insbesondere relevant, dass Veganz als wachstumsorientiertes, aber noch verhältnismäßig kleines Unternehmen stark von der operativen Leistungsfähigkeit und strategischen Konsistenz des Managementteams abhängt.

Branchen- und Marktanalyse

Veganz ist im global wachsenden Markt für pflanzenbasierte Lebensmittel aktiv, mit Schwerpunkt auf dem deutschsprachigen Raum und ausgewählten europäischen Märkten. Treiber des Sektors sind unter anderem veränderte Konsumgewohnheiten, Nachhaltigkeitsbewusstsein, gesundheitliche Erwägungen sowie die fortschreitende Mainstream-Fähigkeit veganer Produkte. Studien und Marktforschungen zeigen, dass insbesondere der europäische Markt für plant-based Produkte in den vergangenen Jahren dynamisch gewachsen ist, wenn auch mit deutlichen Schwankungen je nach Kategorie. Der Wettbewerb im deutschsprachigen Lebensmittelhandel ist traditionell preissensitiv, was Preisdruck auch im Plant-Based-Segment verstärkt. Gleichzeitig bleibt das Segment innovationsgetrieben: Neue Produktkategorien, verbesserte Texturen, Clean-Label-Konzepte und funktionale Mehrwerte bestimmen den Wettbewerb. Regulatorische Rahmenbedingungen, etwa in Bezug auf Bezeichnungen, Health-Claims oder Umweltkennzeichnung, entwickeln sich weiter und können zu Chancen wie auch zu Anpassungsaufwand führen. Regionale Expansion in EU-Märkte eröffnet zusätzliche Wachstumsoptionen, erhöht jedoch Anforderungen an Logistik, Markenpositionierung und regulatorische Compliance.

Sonstige Besonderheiten

Veganz hebt sich durch seine Herkunft als vegane Supermarktkette und den Wandel zum Markenhersteller von vielen Wettbewerbern ab, die zumeist aus klassischen Lebensmittelkonzernen oder aus spezialisierten Start-ups hervorgehen. Das Unternehmen betont seine Rolle als Nachhaltigkeitsakteur, etwa durch CO2-Bewertungen auf Produktverpackungen und die Ausrichtung auf ressourcenschonende Rezepturen. In der Kapitalmarktkommunikation positioniert sich Veganz als ESG-orientiertes Unternehmen, was für Investoren mit Nachhaltigkeitsfokus von Interesse sein kann. Gleichzeitig ist die Unternehmensgröße im Vergleich zu globalen Konzernen überschaubar, was eine hohe Agilität in der Produktentwicklung, aber auch eine erhöhte Anfälligkeit für operative Störungen, Lieferkettenprobleme und Veränderungen im Konsumentenverhalten mit sich bringt. Für Anleger ist ferner relevant, dass das Unternehmen in einem Trendsegment mit hoher medialer Sichtbarkeit agiert, was die Wahrnehmung an den Finanzmärkten stärker schwanken lassen kann als bei etablierten Nahrungsmittelkonzernen.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger bietet Veganz vor allem thematische Chancen im Kontext von Nachhaltigkeit, veganer Ernährung und strukturellem Wandel im Lebensmittelsektor. Die Positionierung als spezialisierte Plant-Based-Marke, die frühe Marktpräsenz und die Bekanntheit im deutschsprachigen Raum können im Falle anhaltender Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen in steigende Marktanteile münden. Potenzielle Zusatzeffekte ergeben sich aus Internationalisierung, Portfoliooptimierung und möglicher Konsolidierung im Markt, bei der spezialisierte Marken für größere Konzerne interessant werden könnten. Demgegenüber stehen erhebliche Risiken. Veganz ist als vergleichsweise kleines, wachstumsorientiertes Unternehmen im volatilen Plant-Based-Segment stärker konjunktur- und trendabhängig als breit diversifizierte Nahrungsmittelkonzerne. Der intensive Wettbewerb mit Handelsmarken und multinationalen Anbietern erhöht den Druck auf Margen und Listungen. Strategische Fehlentscheidungen bei Sortiment, Preispositionierung oder Internationalisierung können sich schnell auswirken. Auch Rohstoffpreisschwankungen, Logistikengpässe und regulatorische Änderungen stellen nicht zu unterschätzende Faktoren dar. Für sicherheitsorientierte Anleger ist daher zentral, die Risiko-Rendite-Struktur dieses Titels im Kontext des Gesamtportfolios, der eigenen Risikotragfähigkeit und eines langen Anlagehorizonts nüchtern zu bewerten, ohne sich allein von Nachhaltigkeitsnarrativen oder Trendthemen leiten zu lassen. Eine Anlageentscheidung erfordert eine eigenständige Prüfung der aktuellen Berichte, Geschäftsberichte und Ad-hoc-Meldungen des Unternehmens; eine Empfehlung wird hier ausdrücklich nicht ausgesprochen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 8,50 Mio. €
Aktienanzahl 1,25 Mio.
Streubesitz 71,05%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Nichtzyklischer Konsum
Branche Nahrungsmittel
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+28,95% Weitere
+71,05% Streubesitz

Community-Beiträge zu Veganz Group AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge schildern eine angespannte finanzielle Lage von Veganz mit rückläufigem Umsatz, hohen Verlusten, niedrigem Cash‑ und Eigenkapitalstand sowie vergleichsweise hohen Vorstands‑ und Aufsichtsratsvergütungen, worin viele Nutzer ein Risiko für Aktionäre sehen und befürchten, dass Gläubiger im Sanierungsfall Vorrang haben werden.
  • Zentrale Diskussionspunkte sind Kapitalmaßnahmen wie die 10‑Mio.‑Hybridanleihe (mit Wandlungspreis €6) sowie geplante Kapitalerhöhungen (Verhältnis 11:4 zu €15 zur Beschaffung von rund €7,5 Mio.), wobei Nutzer skeptisch sind, ob Investoren den hohen Ausgabepreis akzeptieren und ob Prolongationen oder Umtausch die Liquidität nachhaltig sichern.
  • Die Stimmung im Thread ist überwiegend skeptisch gegenüber Management und Bewertung, begleitet von Kommentaren zu starker Kursvolatilität; vereinzelte positive Nachrichten (z. B. gemeldete Mindestabnahme durch einen Dritten) werden zwar wahrgenommen, gelten aber vielen als nicht ausreichend für eine nachhaltige Erholung.
Hinweis
Avatar des Verfassers
aktiengirl
super news
https://www.ariva.de/aktien/veganz-group-ag-aktie/news/planethic-group-sichert-sich-mindestabnahme-fuer-rsf-11866701
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xoxos
Kapitalerhöhung im Verhältnis 11:4 zu 15 Euro
So sollen jetzt 7,5 Mio. Euro eingenommen werden. Das nach der Hybridanleihe im Volumen von 10 Mio. vor ein paar Monaten. Frage mich allerdings woher diese rasante Erhöhung des Marktwertes kommt. Liegt der Wandlungspreis der Hybridanleihe noch bei 6 Euro sollen es jetzt 15 Euro sein. Welcher Anleger bezahlt denn jetzt 15 Euro wenn er die laufende alte Anleihe zu 55 an der Börse kaufen kann? Um da gleichzuziehen müsste die Aktie sich nochmals verdoppeln. Dazu kommt das geringere Risiko der Anleihe. Aber angeblich sind die Großaktionäre bereit auf dem Niveau zu zeichnen. Wir werden sehen.
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neu-bert
Kein Vertrauen in sich selbst
könnte der Vorstand haben. Das drängt sich geradezu auf. Im September 2024 wurde eine Hybridanleihe aufgelegt. Der Kurs war da so um 12 €. In der Zeit, als diese Anleihe ausgehandelt wurde, war der Kurs noch höher. Das Hybridelement gibt die Möglichkeit zum Umtausch in Aktien zu 6 €. Also zur Hälfte des Kurses am Tage der Emission der Hybridanleihe. Schon damals hat der Vorstand den waren Wert der Gesellschaft gekannt. Heute am 8.4.2025 ist der Kurs 7,5 €. Mithin 20 % über dem waren Wert. Bei Sicht in die Geschäftsberichte finde ich noch einen tieferen Wert. Wir werden sehen, wenn die Barmittel aufgebraucht sind.
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neu-bert
Beiträge im Forum werden gelesen
Und zwar gelesen auch von den Unternehmen. Vermutlich, möchte ich sagen. Denn... 1. In einem Beitrag stellte ich auf Basis der vorliegenden Informationen fest, der Vorstandsvorsitzende hat bei der Emission der Aktien ordentlich abgeschnitten. Hintergrund waren die Daten aus den Berichten der Gesellschaft und Hintergrundinformationen bei Ariva (die sind ja auch von der Gesellschaft). Dort kann man zum einen sehen, daß die vormalige GmbH, die auf die börsennotierte AG verschmolzen wurde, überbewertet ist. Beispiel Wert der Marke Veganz. Zum anderen findet sich bei ARIVA die Hintergrundinformation, die Aktien seien zu 100 % im Streubesitz. Ergo, der Vorstandsvorsitzende hat keine Aktien mehr. In aktuellen Informationen der Gesellschaft findet sich neuerdings der Hinweis, der Vorstandsvorsitzende hat ca. 19 % Aktienanteile. Da könnte ein Zusammenhang bestehen.
Avatar des Verfassers
neu-bert
Vergütung der "Führungskräfte" 2023
Die Gesellschaft leistet sich immerhin 4 Vorstände und einen diesem Vorstand wohlfälligen Aufsichtsrat Verdienst 2023 Vorstandsvorsitzender 342 T€ 3 weitere Vorstände 335 T€ Aufsichtsrat 118 T€ --------- Gesamt 795 T€ Andere Kenndaten aus der Bilanz Umsatz 16.418 T€ Wareneinsatz 10.179 T€ - ------------- Deckungsbeitrag Ia 6.239 T€* Personalkosten 3.938 T€ - Vorstand/AR 795 T€ - ------------- Deckungsbeitrag Ib 1.506 T€* Da bleibt nicht viel bis nichts für den Rest, insbesondere der Zinsen für die Anleihe und erst recht nicht für die 5%ige Teiltilgung der Anleihe. Es geht alles aus der Substanz, dem Restgeld der Anleihe. Das ist bis 2030 längst aufgebraucht. In dem Abschluß der Vereinbarung ist aus Sicht der Anleger (Anleihe und Aktie) viel zu viel Hoffnung. Aus Sicht anderer ein gutes Melken. *als einfache Rechnung
Avatar des Verfassers
neu-bert
Wie am 12.5.2023 vorausgesagt
Die Anleihe konnte nicht zurückgezahlt werden. Sie wurde zwangsprolongiert bis 2030. D.h. bis dahin hat die Gesellschaft Zeit, die so um 10 Mio € aufzutreiben. Was sie nicht kann. Das Zurückzahlen wird auch nicht das Ziel des Vorstandes sein. Der will noch mindestens 5 Jahre lang seine Vergütung voch 350.000 € jährlich haben. Der Aktionär sollte - wie ich schon 2023 empfahl - das Weite suchen. Wer denkt, schlechter geht nicht, sollte die Anleihe im Auge haben. Die war 2023 ca. 30 % und ist nun 20 %. Wenn also - späterstens - 2030 noch Vermögenswerte übrig sind, gehen die an die Gläubiger. Die letzten zu bedienenden Gläubiger werden die Anleihegläubiger sein; und die bekommen eine kleine Quote. Es bleibt nichts für den Aktionär. Wenn eine Anleihe nicht über eine vom Markt akzeptierte neue Anleihe oder Rückzahlung aus dem Vermögen abgelöst wird, ist die Messe gelesen.
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Häufig gestellte Fragen zur Veganz Group Aktie und zum Veganz Group Kurs

Der aktuelle Kurs der Veganz Group Aktie liegt bei 6,02 €.

Für 1.000€ kann man sich 166,11 Veganz Group Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Veganz Group Aktie beträgt aktuell -8,65%.

Die 1 Jahres-Performance der Veganz Group Aktie beträgt aktuell -7,04%.

Der Aktienkurs der Veganz Group Aktie liegt aktuell bei 6,02 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -8,65% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Veganz Group eine Wertentwicklung von -41,30% aus und über 6 Monate sind es -58,43%.

Das 52-Wochen-Hoch der Veganz Group Aktie liegt bei 20,60 €.

Das 52-Wochen-Tief der Veganz Group Aktie liegt bei 5,44 €.

Das Allzeithoch von Veganz Group liegt bei 102,00 €.

Das Allzeittief von Veganz Group liegt bei 4,22 €.

Die Volatilität der Veganz Group Aktie liegt derzeit bei 78,37%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Veganz Group in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 8,50 Mio. €

Insgesamt sind 1,3 Mio Veganz Group Aktien im Umlauf.

Veganz Group hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Veganz Group gehört zum Sektor Nahrungsmittel.

Das KGV der Veganz Group Aktie beträgt -1,39.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Veganz Group betrug 10.800.000 €.

Nein, Veganz Group zahlt keine Dividenden.