United-Internet-Tochter 1&1 baut bei Versatel um - 1&1-Prognose gekappt

dpa-AFX  | 
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Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch (Symbolbild).
- © pixabay.com

MONTABAUR (dpa-AFX) - Die Telekommunikationstochter 1&1 des United-Internet-Konzerns senkt wegen eines Umbauprogramms bei der Geschäftskundentochter Versatel ihre Ergebnisprognose. Statt der bisher anvisierten 800 Millionen Euro dürften 2026 vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen nur noch 740 Millionen Euro an Gewinn übrigbleiben, hieß es am Donnerstagabend vom Unternehmen aus Montabaur.

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Bei 1&1 Versatel sollen Organisation, Prozesse und Strukturen verschlankt werden, die Mitarbeiterzahl soll von etwa 1.350 Vollzeitstellen auf rund 1.000 sinken. Das Umbauprogramm kostet den Angaben zufolge in diesem Jahr beim operativen Ergebnis rund 60 Millionen Euro. Die 1&1-Aktie fiel nachbörslich auf der Handelsplattform Tradegate gegenüber dem Xetra-Schluss um 4 Prozent. Das Papier von United Internet (United Internet Aktie) gab nur leicht nach.

Ohne die laut 1&1 einmaligen Aufwendungen für den Umbau strebe das Unternehmen weiter ein bereinigtes operatives Ergebnis von 800 Millionen Euro an, hieß es. Nach vollständiger Umsetzung soll das Sparprogramm ab dem Geschäftsjahr 2028 einen jährlichen Ergebnisbeitrag von rund 25 Millionen Euro liefern.

Der United-Internet-Konzern von Mitgründer Ralph Dommermuth hält mit rund 86 Prozent den Hauptteil der 1&1-Aktien. Versatel ist im Konzernverbund unter anderem für das Glasfasergeschäft von Gewerbekunden verantwortlich./men/nas

Werte aus dem Artikel:
1&1 AG Aktie 24,10 € +0,21%
United Internet Aktie 26,68 € -1,98%

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