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Tesla steckt 250 Millionen Dollar in Grünheide-Werk

Tesla setzt künftig stärker auf die Fabrik in Grünheide und plant dafür eine hunderte Million schwere Investition zum Ausbau der Batterieproduktion.
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Die Tesla Gigafactory Berlina-Brandenburg
Quelle: - ©Tesla Inc.
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Der US-Elektroautobauer Tesla verstärkt sein Engagement in Deutschland deutlich und kündigt eine Investition von 250 Millionen US-Dollar in seine Gigafactory im brandenburgischen Grünheide an. Mit dem Kapital will das Unternehmen insbesondere die Produktion moderner 4680-Batteriezellen ausbauen und seine europäische Lieferkette weiter absichern. Nach Angaben des Unternehmens sollen durch den Ausbau mehr als 1.500 neue Arbeitsplätze entstehen.

"Wir haben eine Investition von 250 Millionen US-Dollar für unsere Giga-Berlin-Zellfabrik angekündigt. Dies wird eine jährliche 4680-Zellproduktion von 18 GWh ermöglichen und mehr als 1.500 neue Arbeitsplätze schaffen", erklärte André Thierig, Senior-Manager bei Tesla in Grünheide, in einem Beitrag auf der Plattform X.

Die Tesla-Aktie reagierte im vorbörslichen Handel mit einem Kursplus von 0,96 Prozent und notierte damit bei 437,62 US-Dollar.

Tesla setzt auf Batteriekontrolle als Wettbewerbsvorteil

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Im Zentrum der Expansion stehen Teslas sogenannte 4680-Batteriezellen, die als Schlüsseltechnologie für die nächste Generation von Elektrofahrzeugen gelten. Die größeren Rundzellen sollen höhere Energiedichten ermöglichen, Produktionskosten senken und die Reichweite der Fahrzeuge verbessern.

Die Fabrik in Grünheide hat sich seit der Eröffnung im März 2022 zur wichtigsten europäischen Produktionsstätte des Konzerns entwickelt. Im ersten Quartal erreichte das Werk nach Unternehmensangaben einen Rekordausstoß von mehr als 61.000 Fahrzeugen.

Model-Y-Produktion soll ab Juli 2026 um 20 Prozent steigen

Bereits im vergangenen Monat hatte Thierig angekündigt, dass Tesla die Produktion des Bestsellers Model Y in Grünheide ab Juli 2026 um rund 20 Prozent hochfahren wolle. Dafür plant der Konzern neben neuen Einstellungen auch die Übernahme mehrerer hundert Leiharbeiter in feste Beschäftigungsverhältnisse.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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