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Welche Unternehmen überraschen positiv und welche enttäuschen? Jetzt lesen!
| Geld/Brief | - / - |
| Spread | - |
| Schluss Vortag | 0,9832 € |
| Gehandelte Stücke | 0 |
| Tagesvolumen Vortag | - |
| Tagestief 0,9802 € Tageshoch 1,0065 € | |
| 52W-Tief 0,9504 € 52W-Hoch 1,45 € | |
| Jahrestief 0,9504 € Jahreshoch 1,35 € | |
| Umsatz in Mio. | 3.401 GBX |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 407,60 GBX |
| Jahresüberschuss in Mio. | 219,60 GBX |
| Umsatz je Aktie | 0,96 GBX |
| Gewinn je Aktie | 0,06 GBX |
| Gewinnrendite | +4,99% |
| Umsatzrendite | +6,46% |
| Return on Investment | +3,49% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 4.323 GBX |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 20,27 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 0,98 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 1,27 |
| Eigenkapitalrendite | +4,99% |
| Eigenkapitalquote | +70,01% |
| Faktor-Zertifikate | 21 | |
| Knock-Outs | 6 |
| Auszahlungen/Jahr 2 |
| Stabilität der Dividende 0,1 (max 1,00) |
| Jährlicher -1,14% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 15,56% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 100% (auf den Gewinn/FFO) quote 201,5% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung -22,22% |
| Datum | Dividende |
| 02.04.2026 | 0,030 £ |
| 09.10.2025 | 0,047 £ |
| 27.03.2025 | 0,047 £ |
| 10.10.2024 | 0,048 £ |
| 28.03.2024 | 0,048 £ |
| 12.10.2023 | 0,048 £ |
| 30.03.2023 | 0,048 £ |
| 13.10.2022 | 0,046 £ |
| 30.06.2026 | Quartalsmitteilung |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 1,001 € | +2,33% | 0,9782 € | 17.04.26 | |
| Frankfurt | 0,966 € | -0,37% | 0,9696 € | 17.04.26 | |
| Hamburg | 0,985 € | -0,30% | 0,988 € | 17.04.26 | |
| Hannover | 1,0065 € | +2,37% | 0,9832 € | 17.04.26 | |
| München | 0,997 € | 0 % | 0,997 € | 17.04.26 | |
| Stuttgart | 1,0185 € | +3,86% | 0,9806 € | 17.04.26 | |
| L&S RT | 1,028 € | +4,35% | 0,9851 € | 17.04.26 | |
| Nasdaq OTC Other | 1,194 $ | +4,74% | 1,14 $ | 16.04.26 | |
| Tradegate | 1,0225 € | +3,83% | 0,9848 € | 17.04.26 | |
| Quotrix | 0,9858 € | -0,28% | 0,9886 € | 17.04.26 | |
| Gettex | 1,0055 € | +1,57% | 0,99 € | 17.04.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 17.04.26 | 0,9802 | 0 |
| 16.04.26 | 0,9832 | 0 |
| 15.04.26 | 0,9832 | 0 |
| 14.04.26 | 0,9832 | 9.802 |
| 13.04.26 | 0,9802 | 0 |
| 10.04.26 | 1,0005 | 0 |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 1,0005 € | -2,03% |
| 1 Monat | 1,10 € | -10,89% |
| 6 Monate | 1,19 € | -17,63% |
| 1 Jahr | 1,3175 € | -25,60% |
| 5 Jahre | - | - |
| Marktkapitalisierung | 4,25 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 3,54 Mrd. |
| Streubesitz | 42,71% |
| Währung | EUR |
| Land | Großbritannien |
| Sektor | zyklischer Konsum |
| Branche | Gebrauchsgüter |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +57,29% | Weitere |
| +42,71% | Streubesitz |
Taylor Wimpey ist für mich zum Stand 10. April 2026 keine Wachstumsrakete, sondern vor allem eine zyklische, substanzstarke Value-Aktie mit ordentlicher Ausschüttung, aber klaren operativen und regulatorischen Altlasten. Das Unternehmen gehört zu den großen britischen Wohnungsbauern, arbeitet über 22 regionale UK-Geschäfte und eine kleine Spanien-Einheit und entstand 2007 aus der Fusion von George Wimpey und Taylor Woodrow, deren Wurzeln jeweils mehr als 100 Jahre zurückreichen. Genau diese Kombination aus Größe, Landbank, Bilanzstärke und Marktstellung macht die Aktie interessant. Gleichzeitig ist Taylor Wimpey eben kein Qualitätscompounder im Stil eines strukturell wachsenden Software- oder Gesundheitskonzerns, sondern ein klassischer Hausbauer, dessen Ergebnisse stark von Zinsen, Hypothekenverfügbarkeit, Planungsgenehmigungen, Baukosten und der Konsumlaune britischer Haushalte abhängen. (Taylor Wimpey)
Operativ war 2025 besser, als der gedrückte Aktienkurs vermuten lässt, aber nicht wirklich stark. Der Umsatz stieg auf 3,8446 Milliarden Pfund, der bereinigte operative Gewinn lag bei 420,6 Millionen Pfund und die bereinigte operative Marge bei 10,9 Prozent nach 12,2 Prozent im Vorjahr. Die UK-Fertigstellungen ohne Joint Ventures stiegen auf 10.614 Häuser, der private Verkaufspreis lag bei 374.000 Pfund, der durchschnittliche UK-Verkaufspreis insgesamt bei 335.000 Pfund. Die Netto-Privatreservierungsrate lag 2025 bei 0,75 Häusern pro Outlet und Woche, also stabil zum Vorjahr, während die Stornoquote bei 15 Prozent lag. Der Auftragsbestand zum Jahresende betrug 1,864 Milliarden Pfund beziehungsweise 6.832 Häuser. Das ist kein Einbruchsszenario, aber auch kein Boom. Es zeigt eher ein Geschäft, das sich in einem immer noch zähen Markt ordentlich behauptet, ohne bislang schon in eine neue starke Zyklusphase eingetreten zu sein.
Die Bilanz ist der Hauptgrund, warum ich Taylor Wimpey nicht abschreibe. Ende 2025 hatte die Gesellschaft 429,6 Millionen Pfund Cash, 87,0 Millionen Pfund Kredite und damit 342,6 Millionen Pfund Netto-Cash. Die bilanziellen Nettovermögenswerte lagen bei 4,1868 Milliarden Pfund, die materiellen Nettovermögenswerte bei 4,1841 Milliarden Pfund oder 117,6 Pence je Aktie. Dem stand am 10. April 2026 ein Schlusskurs von 86,10 Pence gegenüber. Daraus ergibt sich grob eine Marktkapitalisierung von rund 3,06 Milliarden Pfund und ein Kurs-Tangible-Book-Verhältnis von nur etwa 0,73. Anders gesagt: Der Markt bewertet Taylor Wimpey deutlich unter dem bilanziellen Substanzwert. Das ist bei Hausbauern nicht automatisch eine Fehlbewertung, weil Landbanken und Margen im Abschwung an Wert verlieren können. Aber es ist trotzdem ein klares Signal, dass bereits viel Skepsis im Kurs steckt.
Der Knackpunkt ist, warum der Markt so skeptisch ist. Erstens drücken die Altlasten aus der Cladding- und Fire-Safety-Thematik massiv auf das Vertrauen. Die Rückstellung dafür lag Ende 2025 bei 412,6 Millionen Pfund, nachdem im Jahresverlauf weitere hohe Belastungen anfielen. Zweitens sieht man das direkt im Ergebnis: Das ausgewiesene EPS fiel auf nur 2,8 Pence, während das bereinigte EPS 8,0 Pence betrug. Drittens bleibt der britische Wohnungsmarkt zwar funktionsfähig, aber gerade im Süden weiter angespannt, weil Erschwinglichkeit und Hypothekenkosten viele Käufer begrenzen. Viertens ist der Hausbau politisch und regulatorisch nie wirklich sauber kalkulierbar. Immerhin wurde das CMA-Verfahren im Oktober 2025 ohne Schuldfeststellung beendet; Taylor Wimpeys Anteil an der Zahlung für das Affordable-Homes-Programm betrug 15,8 Millionen Pfund. Das nimmt einen Unsicherheitsfaktor raus, beseitigt aber nicht das generelle Misstrauen gegenüber der Branche.
Was mir an Taylor Wimpey trotzdem gefällt, ist die mittelfristige Logik des Set-ups. Das Unternehmen sieht sich selbst für „medium term growth“ gut positioniert und hat neue Mittelfristziele von 16 bis 18 Prozent bereinigter operativer Marge, mehr als 20 Prozent Rendite auf das operative Nettovermögen und eine Landbank von nur noch 4,5 bis 5 Jahren gesetzt. Außerdem soll die Zahl der durchschnittlichen Verkaufsstandorte weiter steigen; für 2026 erwartet das Management mehr Outlets als 2025 und auch im frühen Jahresverlauf 2026 lagen Verkaufsrate und Stornoquote ordentlich bei 0,74 Verkäufen pro Outlet und Woche beziehungsweise 14 Prozent Stornoquote. Gleichzeitig rechnet Taylor Wimpey 2026 nur mit niedriger einstelliger Baukosteninflation. Das alles spricht dafür, dass das Tief operativ eher hinter als vor der Gesellschaft liegen könnte, sofern Hypothekenzinsen nicht wieder deutlich hochlaufen und die britische Konjunktur nicht kippt. Entscheidend ist: Taylor Wimpey braucht keinen euphorischen Markt, um besser auszusehen als heute. Es reicht schon eine normale Erholung bei Volumen, Outlet-Zahl und Marge.
Sehr wichtig ist auch die Ausschüttung. Die Gesellschaft hat ihre Politik im März 2026 angepasst, hält aber am Grundsatz fest, jährlich 7,5 Prozent des Nettovermögens oder mindestens 250 Millionen Pfund an die Aktionäre zurückzugeben. Künftig sollen mindestens 5,0 Prozent des Nettovermögens als reguläre Dividende kommen, weitere 2,5 Prozent entweder ebenfalls als Dividende oder per Aktienrückkauf. Für 2025 wurden eine Zwischendividende von 4,67 Pence, eine Schlussdividende von 2,95 Pence und zusätzlich ein Rückkaufprogramm über 52 Millionen Pfund angekündigt; die gesamte 2025er Ausschüttung liegt damit bei rund 322 Millionen Pfund. Auf Basis des Schlusskurses vom 10. April 2026 ergibt allein die reguläre 2025er Dividende eine Rendite von rund 8,9 Prozent. Rechnet man die volle 7,5-Prozent-Politik auf Basis der materiellen Nettovermögenswerte grob um, landet man theoretisch sogar bei gut 10 Prozent Gesamtausschüttungsrendite. Das ist attraktiv, aber man darf nicht vergessen: Bei Hausbauern sind hohe Ausschüttungen immer nur so sicher wie Bilanz, Cashflow und Marktumfeld.
Für die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre lautet mein Urteil daher so: Taylor Wimpey ist kein Unternehmen, das ich wegen überragender struktureller Burggräben lieben würde. Aber es ist ein großer, etablierter UK-Hausbauer mit viel Substanz, solider Bilanz, ordentlicher Qualität im operativen Geschäft und erheblichem Hebel auf eine Normalisierung des britischen Wohnungsmarkts. Großbritannien hat langfristig weiter ein Wohnungsdefizit, und Hausbauer mit Landbank, Planungskompetenz und Kapitaldisziplin werden davon grundsätzlich profitieren. Der Haken ist, dass diese Branche nie sauber planbar ist und die Renditen nicht linear steigen. Für mich ist Taylor Wimpey deshalb keine Aktie für euphorische Erwartungen, sondern eine für nüchterne Anleger, die Zyklik aushalten und auf Substanz, Reversion zum Mittelwert und Ausschüttungen setzen. (Taylor Wimpey)
Meine faire Einschätzung der Aktie zum 10. April 2026 ist daher: unter 80 Pence klar interessant, um 86 Pence attraktiv, aber nicht risikolos, und oberhalb von 120 Pence wäre vieles von der Normalisierung bereits vorweggenommen. Mein Basiskursziel auf Sicht von 12 bis 24 Monaten liegt bei 105 Pence. Das entspricht noch immer keinem aggressiven Bewertungsniveau, sondern lediglich einer teilweisen Annäherung an den materiellen Buchwert bei gleichzeitigem Vertrauen darauf, dass die operative Marge sich schrittweise erholt. Ein bullishes Szenario mit klarer Markterholung, höherer Outlet-Zahl und wieder zweistelligen bis mittleren Zehner-Margen sehe ich bei 125 bis 135 Pence. Ein bearishes Szenario mit erneuter Marktschwäche, weiterem Druck auf Erschwinglichkeit und zusätzlichen Belastungen aus Altprojekten liegt eher bei 70 bis 75 Pence. Unter dem Strich ist Taylor Wimpey für mich Stand April 2026 ein überdurchschnittlich interessanter britischer Hausbauer, aber eben nur für Anleger, die wissen, dass sie hier keine defensive Qualitätsaktie kaufen, sondern eine gut kapitalisierte zyklische Substanz- und Ertragswette. (London Stock Exchange)
Autor: ChatGPT
Taylor Wimpey koennte interessant sein, wenn du:
einen dividendenorientierten Wert suchst
bereit bist, Zyklizitaet im Immobilienmarkt auszuhalten
einen langfristigen Horizont mitbringst und Kurs-Volatilitaet tolerierst
Weniger attraktiv, wenn du:
kurzfristige Kursgewinne suchst
konservativ bist und Markt- und Zinsrisiken im Immobiliensektor meiden willst
Kurz gesagt:
Taylor Wimpey ist keine klare Top-Wachstumsstory, aber im derzeit herausfordernden UK-Bausektor relativ solide aufgestellt. Die Aktie wirkt eher wie eine stabile Dividenden-/Value-Chance mit moderaten Wachstums-Erwartungen, nicht wie ein "Boom-Pick". Anleger sollten aber die zyklischen Risiken des Immobilienmarkts, potenziellen Steuer- und Zinsaenderungen sowie operative Margendruck berücksichtigen.
Autor: ChatGPT
Hier eine aktuelle Einschätzung von ChatGPT:
Taylor Wimpey PLC – Fundamentalanalyse, Bewertung und Langfristaussichten (Stand 2025)
Unternehmensprofil:
Taylor Wimpey ist einer der größten Wohnbauträger im Vereinigten Königreich mit Fokus auf Einfamilienhäuser, solide Dividendenpolitik und langfristig gesicherter Landbank.
1. Fundamentale Einschätzung
Das Unternehmen ist solide aufgestellt:
Bilanz stark, keine Nettoverschuldung
Hohe Dividendenrendite um 7 bis 8 Prozent
Ausreichende Landbank für über fünf Jahre, zusätzlich strategische Reserven für langfristige Pipeline
Management erfahren und konservativ in der Kapitalallokation
Die Free Cashflows sind stabil, Eigenkapitalquote liegt über 60 Prozent, EBITDA-Marge bei rund 15 bis 18 Prozent.
2. Risiken und Schwächen
Zyklisches Geschäftsmodell: abhängig von Hypothekenzinsen und Kaufkraft
Steigende regulatorische Auflagen erhöhen Baukosten (z B Energieeffizienz, Umweltauflagen)
Gewinnentwicklung stark abhängig vom makroökonomischen Umfeld (Zinsen, Arbeitsmarkt, Politik)
3. Bewertung und KGV-Orientierung
Aktuell wird ein KGV von ca. 13 bis 14 erwartet
Für einen Nachkauf bietet sich aus Sicherheitsgründen eher ein KGV von 10 oder niedriger an
In Schwächephasen lag das KGV historisch bei 6 bis 9
Dividende sollte dabei stets durch Free Cashflows gedeckt sein
Ein KGV unter 10 reflektiert die notwendige Sicherheitsmarge für ein zyklisches Unternehmen mit potenziell schwankenden Gewinnen
4. Politische Rahmenbedingungen
Die neue Labour-Regierung strebt 1,5 Millionen neue Wohnungen bis 2029 an
Politischer Wille zu Planungsvereinfachungen könnte mittelfristig Rückenwind geben
Unterstützungsmaßnahmen für Erstkäufer wären zusätzlich positiv
5. Langfristiger Ausblick (5 bis 15 Jahre)
Basisszenario: jährliche Gesamtrendite von 8 bis 12 Prozent realistisch
EPS-Wachstum mittelfristig bei 10 bis 15 Prozent jährlich erwartet
Dividendenrendite bleibt attraktiv, auch bei moderatem Kurswachstum
Fazit:
Taylor Wimpey ist fundamental gut aufgestellt, aber stark zyklisch geprägt. Ein Einstieg oder Nachkauf sollte konsequent antizyklisch erfolgen. Ein KGV von 10 oder weniger bietet eine sinnvolle Bewertungsschwelle für den Nachkauf. Für langfristig orientierte Anleger mit Risikobereitschaft und Geduld eine interessante Position im britischen Wohnbausektor.
Diskussion willkommen. Weitere Einschätzungen oder Korrekturen gern gesehen.