Anzeige
Meldung des Tages: Hochgradiger Fund in Kanada: Steht dieser Rohstoff-Explorer vor der Neubewertung?

Svenska Cellulosa AB

Aktie
WKN:  856193 ISIN:  SE0000112724 US-Symbol:  SVCBF Branche:  Papier u.Forstprodukte Land:  Schweden
11,505 €
-0,025 €
-0,22%
08:43:58 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
7,13 Mrd. €
Streubesitz
27,82%
KGV
24,92
Dividende
0,27 EUR
Dividendenrendite
2,43%
Index-Zuordnung
-
Svenska Cellulosa Aktie Chart

Svenska Cellulosa Unternehmensbeschreibung

Svenska Cellulosa AB (SCA) ist ein schwedischer Forst- und Holzindustriekonzern mit Fokus auf nachhaltige Bewirtschaftung großer Waldflächen in Nordschweden sowie der industriellen Veredelung des Rohstoffs Holz. Das Unternehmen agiert entlang der integrierten Wertschöpfungskette von Forstwirtschaft, Zellstoff und Holzprodukten bis hin zu erneuerbaren Energien auf Holzbasis. Für langfristig orientierte, konservative Anleger ist SCA vor allem als zentraler Player im europäischen Markt für Forstprodukte und als Anbieter von Rohstoffen für Verpackungs-, Tissue- und Bauindustrie relevant. Im Mittelpunkt stehen stabile, assetbasierte Cashflow-Quellen, verbunden mit einer expliziten Ausrichtung auf Dekarbonisierung und Substitution fossiler Materialien.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von SCA beruht auf der integrierten Nutzung eines umfangreichen Wald- und Landportfolios, das eine weitgehend geschlossene Forstwertschöpfungskette ermöglicht. SCA kombiniert die Produktion von Rundholz, Zellstoff, Schnittholz, Holzwerkstoffen und weiteren forstbasierten Produkten mit Logistik- und Energielösungen. Durch die vertikale Integration erreicht der Konzern eine hohe Kontrolle über Kosten, Qualität und Rohstoffverfügbarkeit. Die industrielle Basis umfasst moderne Werke für Nadelholz-Zellstoff, Sägewerke für Bauholz, Anlagen zur Produktion von Pellets und Biokraftstoffen sowie Infrastruktur in den Bereichen Hafenlogistik und Holztransport. Ziel ist, den gesamten Rohstoff möglichst verlustarm und mit hoher Ausbeute zu verwerten: Stammholz in Schnittholz, Nebenprodukte in Zellstoff, Biochemikalien, Biokraftstoffe und Energie. Diese Kaskadennutzung stärkt Marge und Resilienz über den Zyklus. Der Fokus liegt auf langfristigen Lieferbeziehungen mit der Verpackungs-, Papier-, Tissue-, Bau- und Möbelindustrie.

Mission und Nachhaltigkeitsansatz

Die Mission von SCA besteht darin, aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz ressourceneffiziente, klimafreundliche Produkte zu erzeugen und so zur Dekarbonisierung von Industrie und Bauwirtschaft beizutragen. Das Unternehmen positioniert sich als Anbieter von erneuerbaren, fossilfreien Alternativen zu CO₂-intensiven Materialien wie Stahl, Beton, Kunststoff und fossilen Energieträgern. Im Zentrum stehen nachhaltige Forstbewirtschaftung, Biodiversität und eine langfristige Sicherung der Holzressourcen. SCA orientiert sich an internationalen Forstzertifizierungen wie FSC und PEFC und verfolgt strikte Kriterien für Wiederaufforstung, nachhaltigen Holzeinschlag und den Schutz von Naturschutzflächen. Die Mission ist eng verknüpft mit einer ESG-orientierten Kapitalmarktkommunikation, in der CO₂-Bindung in den Wäldern sowie Emissionsreduktion entlang der Wertschöpfungskette als wesentliche Value-Treiber hervorgehoben werden.

Produkte, Dienstleistungen und Kundensegmente

SCA bedient unterschiedliche Industriekunden entlang der forstbasierten Wertschöpfungskette. Die wichtigsten Produktkategorien umfassen:
  • Nadelholz-Zellstoff für die Herstellung von Verpackungspapieren, Hygieneprodukten und Spezialpapieren
  • Schnittholz und weiterverarbeitete Holzprodukte für Bauindustrie, Holzbau, Fenster-, Türen- und Möbelhersteller
  • Holzpellets und Biomasseprodukte für Energieversorger, Industrieabnehmer und Heizkraftwerke
  • Biokraftstoffe und biobasierte Chemikalien als Komponenten für Kraftstoffe und industrielle Anwendungen
  • Forstnahe Dienstleistungen, Holzlogistik und Rundholzlieferungen an externe Sägewerke und Papierhersteller
Die Kundenbasis ist global diversifiziert, mit Schwerpunkt auf Europa, ergänzt um Exportmärkte in Asien und Nordafrika. SCA agiert im B2B-Segment mit langfristig ausgerichteten Lieferverträgen und Rahmenvereinbarungen. Ein wichtiges Ziel ist die Substitution von Kunststoffverpackungen durch faserbasierte Verpackungslösungen, wofür SCA als Rohstofflieferant und Entwicklungspartner fungiert.

Business Units und Segmentstruktur

Die operative Struktur von SCA ist auf die wesentlichen Stufen der Wertschöpfung ausgerichtet. Typischerweise umfasst sie folgende Segmente:
  • Forest: Bewirtschaftung der firmeneigenen Waldflächen, Holzeinschlag, Forstplanung, Waldzertifizierung und Verkauf von Rundholz an interne und externe Abnehmer
  • Wood: Produktion von Schnittholz, Konstruktionsholz, Brettschichtholz und weiteren Holzprodukten für Bau, Handel und Industrie
  • Pulp: Herstellung von gebleichten Nadelholz-Zellstoffen für Verpackungs-, Spezial- und Hygienepapiere
  • Renewable Energy: Vermarktung von Biomasse, Holzpellets, Biofuels und Nutzung von Nebenprodukten für Energieerzeugung
  • Other operations: Logistik, Hafeninfrastruktur, Industriezulieferleistungen sowie sonstige Aktivitäten, die die Hauptsegmente unterstützen
Diese Segmentierung erlaubt eine transparente Steuerung des Kapitaleinsatzes und eine differenzierte Ausrichtung auf zyklische und strukturelle Wachstumstreiber.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

SCA verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggraben fungieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Ein großflächiges, zusammenhängendes Waldportfolio in einer stabilen, politisch berechenbaren Region mit guter Infrastruktur
  • Hohe vertikale Integration vom Holzbestand über Zellstoff und Schnittholz bis zu biobasierten Energielösungen
  • Langjährige forstliche Expertise, datengetriebene Waldinventur und moderne, effiziente Industrieanlagen
  • Starke Position auf dem europäischen Markt für Nadelholz-Zellstoff und Qualitätsholz aus nordischen Wäldern
  • Glaubwürdiges Nachhaltigkeitsprofil mit etablierten Zertifizierungen und verankerter ESG-Strategie
Diese Faktoren führen zu Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber, da großskalige Waldflächen, Forst-Know-how, Kapitalintensität der Werke und regulatorische Anforderungen nur langfristig aufgebaut werden können. Die Kombination aus realen Vermögenswerten, langfristigen Holzbeständen und einem klimarelevanten Geschäftsmodell stärkt die strategische Resilienz von SCA gegenüber kurzfristigen Marktvolatilitäten.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

SCA agiert in einem fragmentierten, aber von einigen großen internationalen Konzernen geprägten Markt für Forstprodukte und Zellstoffe. Zu den relevanten Wettbewerbern im weiteren Sinn zählen unter anderem:
  • Stora Enso und UPM-Kymmene als große finnische integrierte Forst- und Papierkonzerne
  • Holmen als schwedischer Forst- und Holzindustriekonzern mit ähnlicher regionaler Verankerung
  • Metsä Group mit Fokus auf Zellstoff, Karton und Tissue
  • Nordamerikanische Forstunternehmen, die insbesondere im globalen Zellstoff- und Holzhandelsgeschäft konkurrieren
Der Wettbewerb erfolgt primär über Kostenposition, Produktqualität, Liefersicherheit und Nachhaltigkeitsprofil. SCA differenziert sich über seine starke nordschwedische Rohstoffbasis, eine hohe Nadelholzspezialisierung und die Positionierung als Lieferant für hochwertige, faserbasierte Industriewaren für die Verpackungs- und Bauindustrie.

Management, Governance und Strategie

Das Management von SCA verfolgt eine langfristig ausgerichtete Kapitalallokationsstrategie, die die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder mit Industrieinvestitionen in effiziente, moderne Anlagen verknüpft. Governance-Strukturen orientieren sich an skandinavischen Corporate-Governance-Standards mit einem unabhängigen Aufsichtsrat und transparenter Berichterstattung. Strategische Schwerpunkte sind:
  • Steigerung des langfristigen Holzertrags durch verbesserte Forstbewirtschaftung und digitale Planung
  • Ausbau der Kapazitäten in margenstarken Produktsegmenten wie Nadelholz-Zellstoff und höherwertigen Holzprodukten
  • Weiterentwicklung des Geschäfts mit erneuerbarer Energie und biobasierten Produkten
  • Fortlaufende Effizienzsteigerungen in Produktion und Logistik, inklusive Automatisierung und Optimierung der Lieferketten
  • Konsequente Integration von Nachhaltigkeitszielen in Investitionsentscheidungen und Risikomanagement
Damit positioniert sich SCA als konservativ finanzierter, wachstumsorientierter Asset-Play im Bereich nachhaltiger Forstwirtschaft und Industrieproduktion.

Branchenumfeld und regionale Verankerung

Die Forst- und Holzindustrie ist stark konjunkturabhängig, zugleich aber strukturell von der Dekarbonisierung und dem Trend zu nachhaltigen Materialien begünstigt. Steigende Nachfrage nach faserbasierten Verpackungen, Ersatz von Plastik, wachsender Holzbau und politische Klimaziele wirken als langfristige Treiber. Kurzfristig unterliegt der Markt Zyklen in Bauwirtschaft, Verpackungs- und Papiernachfrage. Regional profitiert SCA von der Lage in Nordschweden mit großen, klimatisch geeigneten Nadelholzbeständen, stabilen Eigentumsrechten, guter Hafeninfrastruktur an der Ostseeküste und Zugang zu europäischen Hauptmärkten. Die schwedische Regulierung unterstützt nachhaltige Forstwirtschaft, setzt jedoch gleichzeitig anspruchsvolle Umwelt- und Naturschutzstandards. Diese Rahmenbedingungen begünstigen etablierte Unternehmen mit starkem Compliance- und Nachhaltigkeitsmanagement.

Unternehmensgeschichte und Strukturveränderungen

Svenska Cellulosa AB wurde im 20. Jahrhundert als integrierter Forst- und Papierkonzern aufgebaut und war über Jahrzehnte in den Bereichen Druckpapier, Verpackungen, Hygieneprodukte und Forstwirtschaft aktiv. Ein wesentlicher Einschnitt war die Abspaltung des Hygiene- und Gesundheitsgeschäfts, das heute als Essity eigenständig börsennotiert ist. Seit dieser strategischen Neuausrichtung fokussiert sich SCA verstärkt auf Forstwirtschaft, Zellstoff, Holzprodukte und erneuerbare Energien. Durch Portfoliooptimierungen, Desinvestitionen in margenschwache Papiersegmente und gezielte Investitionen in moderne Zellstoff- und Sägewerkskapazitäten hat das Unternehmen sein Profil als Forst- und Holzspezialist geschärft. Diese Fokussierung erlaubt es, Kapital und Managementaufmerksamkeit konsequent auf den Ausbau der forstbasierten Wertschöpfungskette zu lenken.

Sonstige Besonderheiten und ESG-Fokus

Eine besondere Rolle im Investmentcase von SCA spielt der hohe Anteil physischer Vermögenswerte in Form von Waldflächen und Forstland. Diese Assets fungieren einerseits als Rohstoffquelle, andererseits als CO₂-Senke und potenzieller Inflationsschutz. Die Bewertung dieser Flächen hängt von langfristigen Annahmen über Holzpreise, Ertragskraft und regulatorische Rahmenbedingungen ab. SCA betont in seiner Kommunikation die Bedeutung der nachhaltigen Forstwirtschaft für Biodiversität, Klimaschutz und regionale Entwicklung. ESG-Ratings und die Nachfrage institutioneller Investoren nach nachhaltigen Investments erhöhen die Sichtbarkeit von SCA auf den Kapitalmärkten. Zudem eröffnet der Fokus auf Bioenergie, Biokraftstoffe und biobasierte Chemikalien strategische Optionen in Richtung Kreislaufwirtschaft und grüner Transformation der Industrie.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet SCA ein profil mit klarer Rohstoffbasis, regionaler Verankerung und wachstumsorientierter Nachhaltigkeitsstrategie. Zu den Chancen zählen:
  • Strukturelle Nachfrage nach faserbasierten Verpackungen und nachhaltigen Holzbaulösungen
  • Potenzial zur Wertsteigerung der Waldflächen im Umfeld langfristig höherer Holz- und CO₂-Preise
  • Erweiterung des Geschäfts mit Bioenergie, Pellets und Biokraftstoffen als Beitrag zur Energiewende
  • ESG-Attraktivität für institutionelle Investoren, die in nachhaltige Forst- und Klimawerte investieren wollen
  • Vertikale Integration und Effizienzvorteile in der Produktion
Dem stehen jedoch signifikante Risiken gegenüber:
  • Zyklische Schwankungen in Bauwirtschaft, Zellstoff- und Verpackungsmärkten mit entsprechend volatilen Margen
  • Regulatorische Eingriffe in Forstwirtschaft, Naturschutz und Biodiversität, die Nutzungsrechte und Holzeinschlagsvolumen beeinflussen können
  • Preisrisiken bei Zellstoff, Schnittholz und Energie, die trotz langfristiger Verträge zu Ergebnisvolatilität führen
  • Physische Klimarisiken wie Stürme, Schädlingsbefall oder Waldbrände, die Bestände und Infrastruktur betreffen
  • Währungsrisiken aufgrund der internationalen Ausrichtung bei Kostenbasis und Absatzmärkten
Für konservative Anleger ist SCA vor allem als langfristiges Engagement in den Sektor nachhaltige Forstwirtschaft und Holzindustrie einzuordnen, bei dem reale Vermögenswerte und ESG-Profil potenziell stabilisierend wirken, das Geschäftsmodell jedoch unverändert zyklische und regulatorische Risiken aufweist. Eine sorgfältige Beobachtung von Holzpreisen, Zellstoffzyklus, regulatorischen Entwicklungen und Klimarisiken bleibt essenziell. Konkrete Kauf- oder Verkaufsempfehlungen lassen sich daraus nicht ableiten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 11,495 € / 11,54 €
Spread +0,39%
Schluss Vortag 11,53 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag 11,53 €
Tagestief 11,485 €
Tageshoch 11,505 €
52W-Tief 10,45 €
52W-Hoch 13,655 €
Jahrestief 10,45 €
Jahreshoch 11,835 €

Werbung Morgan Stanley

Jetzt investieren

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MG2X9C,MG2X9D,MG2X9E,MG2WYP,MG2WYQ,. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.

Svenska Cellulosa Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 20.232 kr
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 5.027 kr
Jahresüberschuss in Mio. 4.521 kr
Umsatz je Aktie 28,81 kr
Gewinn je Aktie 5,18 kr
Gewinnrendite +4,35%
Umsatzrendite +17,99%
Return on Investment +3,03%
Marktkapitalisierung in Mio. 98.377 kr
KGV (Kurs/Gewinn) 27,04
KBV (Kurs/Buchwert) 0,95
KUV (Kurs/Umsatz) 4,86
Eigenkapitalrendite +3,50%
Eigenkapitalquote +69,70%

Svenska Cellulosa News

NEU
Kostenloser Report:
Ölpreisboom 2026 - diese 3 Aktien könnten jetzt stark profitieren!


Weitere News »

Derivate

Hebelprodukte (18)
Faktor-Zertifikate 14
Knock-Outs 4

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 4 Jahre
Stabilität der Dividende -0,46 (max 1,00)
Dividendenzuwachs -6,91% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 65,8% (auf den Gewinn/FFO)
quote 175,3% (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
07.04.2025 3,00 SEK
25.03.2024 2,75 SEK
31.03.2023 2,50 SEK
01.04.2022 2,25 SEK
16.04.2021 2,00 SEK
01.04.2020 0,18 SEK
21.03.2019 0,17 SEK
26.03.2018 0,15 SEK
Werbung

Mehr Nachrichten kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse
Benachrichtigungen von ARIVA.DE
(Mit der Bestellung akzeptierst du die Datenschutzhinweise)

Svenska Cellulosa Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Svenska Cellulosa Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 11,50 +0,35%
11,46 € 08:10
Frankfurt 11,495 +0,31%
11,46 € 08:04
Hamburg 11,525 +0,30%
11,49 € 08:04
Hannover 11,515 +0,35%
11,475 € 08:01
München 11,49 +0,26%
11,46 € 08:01
Stuttgart 11,52 0 %
11,52 € 08:55
L&S RT 11,515 -0,15%
11,5325 € 09:16
Nasdaq OTC Other 13,40 $ 0 %
13,40 $ 20.02.26
Tradegate 11,605 +0,78%
11,515 € 26.02.26
Quotrix 11,515 +0,35%
11,475 € 07:27
Gettex 11,505 -0,22%
11,53 € 08:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
26.02.26 11,56 12
25.02.26 11,49 0
24.02.26 11,495 0
23.02.26 11,315 38.348
20.02.26 11,38 11.183
19.02.26 11,375 1.013
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 11,375 € +1,63%
1 Monat 11,045 € +4,66%
6 Monate 11,87 € -2,61%
1 Jahr 13,22 € -12,56%
5 Jahre 14,29 € -19,10%

Unternehmensprofil Svenska Cellulosa

Svenska Cellulosa AB (SCA) ist ein schwedischer Forst- und Holzindustriekonzern mit Fokus auf nachhaltige Bewirtschaftung großer Waldflächen in Nordschweden sowie der industriellen Veredelung des Rohstoffs Holz. Das Unternehmen agiert entlang der integrierten Wertschöpfungskette von Forstwirtschaft, Zellstoff und Holzprodukten bis hin zu erneuerbaren Energien auf Holzbasis. Für langfristig orientierte, konservative Anleger ist SCA vor allem als zentraler Player im europäischen Markt für Forstprodukte und als Anbieter von Rohstoffen für Verpackungs-, Tissue- und Bauindustrie relevant. Im Mittelpunkt stehen stabile, assetbasierte Cashflow-Quellen, verbunden mit einer expliziten Ausrichtung auf Dekarbonisierung und Substitution fossiler Materialien.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von SCA beruht auf der integrierten Nutzung eines umfangreichen Wald- und Landportfolios, das eine weitgehend geschlossene Forstwertschöpfungskette ermöglicht. SCA kombiniert die Produktion von Rundholz, Zellstoff, Schnittholz, Holzwerkstoffen und weiteren forstbasierten Produkten mit Logistik- und Energielösungen. Durch die vertikale Integration erreicht der Konzern eine hohe Kontrolle über Kosten, Qualität und Rohstoffverfügbarkeit. Die industrielle Basis umfasst moderne Werke für Nadelholz-Zellstoff, Sägewerke für Bauholz, Anlagen zur Produktion von Pellets und Biokraftstoffen sowie Infrastruktur in den Bereichen Hafenlogistik und Holztransport. Ziel ist, den gesamten Rohstoff möglichst verlustarm und mit hoher Ausbeute zu verwerten: Stammholz in Schnittholz, Nebenprodukte in Zellstoff, Biochemikalien, Biokraftstoffe und Energie. Diese Kaskadennutzung stärkt Marge und Resilienz über den Zyklus. Der Fokus liegt auf langfristigen Lieferbeziehungen mit der Verpackungs-, Papier-, Tissue-, Bau- und Möbelindustrie.

Mission und Nachhaltigkeitsansatz

Die Mission von SCA besteht darin, aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz ressourceneffiziente, klimafreundliche Produkte zu erzeugen und so zur Dekarbonisierung von Industrie und Bauwirtschaft beizutragen. Das Unternehmen positioniert sich als Anbieter von erneuerbaren, fossilfreien Alternativen zu CO₂-intensiven Materialien wie Stahl, Beton, Kunststoff und fossilen Energieträgern. Im Zentrum stehen nachhaltige Forstbewirtschaftung, Biodiversität und eine langfristige Sicherung der Holzressourcen. SCA orientiert sich an internationalen Forstzertifizierungen wie FSC und PEFC und verfolgt strikte Kriterien für Wiederaufforstung, nachhaltigen Holzeinschlag und den Schutz von Naturschutzflächen. Die Mission ist eng verknüpft mit einer ESG-orientierten Kapitalmarktkommunikation, in der CO₂-Bindung in den Wäldern sowie Emissionsreduktion entlang der Wertschöpfungskette als wesentliche Value-Treiber hervorgehoben werden.

Produkte, Dienstleistungen und Kundensegmente

SCA bedient unterschiedliche Industriekunden entlang der forstbasierten Wertschöpfungskette. Die wichtigsten Produktkategorien umfassen:
  • Nadelholz-Zellstoff für die Herstellung von Verpackungspapieren, Hygieneprodukten und Spezialpapieren
  • Schnittholz und weiterverarbeitete Holzprodukte für Bauindustrie, Holzbau, Fenster-, Türen- und Möbelhersteller
  • Holzpellets und Biomasseprodukte für Energieversorger, Industrieabnehmer und Heizkraftwerke
  • Biokraftstoffe und biobasierte Chemikalien als Komponenten für Kraftstoffe und industrielle Anwendungen
  • Forstnahe Dienstleistungen, Holzlogistik und Rundholzlieferungen an externe Sägewerke und Papierhersteller
Die Kundenbasis ist global diversifiziert, mit Schwerpunkt auf Europa, ergänzt um Exportmärkte in Asien und Nordafrika. SCA agiert im B2B-Segment mit langfristig ausgerichteten Lieferverträgen und Rahmenvereinbarungen. Ein wichtiges Ziel ist die Substitution von Kunststoffverpackungen durch faserbasierte Verpackungslösungen, wofür SCA als Rohstofflieferant und Entwicklungspartner fungiert.

Business Units und Segmentstruktur

Die operative Struktur von SCA ist auf die wesentlichen Stufen der Wertschöpfung ausgerichtet. Typischerweise umfasst sie folgende Segmente:
  • Forest: Bewirtschaftung der firmeneigenen Waldflächen, Holzeinschlag, Forstplanung, Waldzertifizierung und Verkauf von Rundholz an interne und externe Abnehmer
  • Wood: Produktion von Schnittholz, Konstruktionsholz, Brettschichtholz und weiteren Holzprodukten für Bau, Handel und Industrie
  • Pulp: Herstellung von gebleichten Nadelholz-Zellstoffen für Verpackungs-, Spezial- und Hygienepapiere
  • Renewable Energy: Vermarktung von Biomasse, Holzpellets, Biofuels und Nutzung von Nebenprodukten für Energieerzeugung
  • Other operations: Logistik, Hafeninfrastruktur, Industriezulieferleistungen sowie sonstige Aktivitäten, die die Hauptsegmente unterstützen
Diese Segmentierung erlaubt eine transparente Steuerung des Kapitaleinsatzes und eine differenzierte Ausrichtung auf zyklische und strukturelle Wachstumstreiber.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

SCA verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggraben fungieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Ein großflächiges, zusammenhängendes Waldportfolio in einer stabilen, politisch berechenbaren Region mit guter Infrastruktur
  • Hohe vertikale Integration vom Holzbestand über Zellstoff und Schnittholz bis zu biobasierten Energielösungen
  • Langjährige forstliche Expertise, datengetriebene Waldinventur und moderne, effiziente Industrieanlagen
  • Starke Position auf dem europäischen Markt für Nadelholz-Zellstoff und Qualitätsholz aus nordischen Wäldern
  • Glaubwürdiges Nachhaltigkeitsprofil mit etablierten Zertifizierungen und verankerter ESG-Strategie
Diese Faktoren führen zu Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber, da großskalige Waldflächen, Forst-Know-how, Kapitalintensität der Werke und regulatorische Anforderungen nur langfristig aufgebaut werden können. Die Kombination aus realen Vermögenswerten, langfristigen Holzbeständen und einem klimarelevanten Geschäftsmodell stärkt die strategische Resilienz von SCA gegenüber kurzfristigen Marktvolatilitäten.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

SCA agiert in einem fragmentierten, aber von einigen großen internationalen Konzernen geprägten Markt für Forstprodukte und Zellstoffe. Zu den relevanten Wettbewerbern im weiteren Sinn zählen unter anderem:
  • Stora Enso und UPM-Kymmene als große finnische integrierte Forst- und Papierkonzerne
  • Holmen als schwedischer Forst- und Holzindustriekonzern mit ähnlicher regionaler Verankerung
  • Metsä Group mit Fokus auf Zellstoff, Karton und Tissue
  • Nordamerikanische Forstunternehmen, die insbesondere im globalen Zellstoff- und Holzhandelsgeschäft konkurrieren
Der Wettbewerb erfolgt primär über Kostenposition, Produktqualität, Liefersicherheit und Nachhaltigkeitsprofil. SCA differenziert sich über seine starke nordschwedische Rohstoffbasis, eine hohe Nadelholzspezialisierung und die Positionierung als Lieferant für hochwertige, faserbasierte Industriewaren für die Verpackungs- und Bauindustrie.

Management, Governance und Strategie

Das Management von SCA verfolgt eine langfristig ausgerichtete Kapitalallokationsstrategie, die die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder mit Industrieinvestitionen in effiziente, moderne Anlagen verknüpft. Governance-Strukturen orientieren sich an skandinavischen Corporate-Governance-Standards mit einem unabhängigen Aufsichtsrat und transparenter Berichterstattung. Strategische Schwerpunkte sind:
  • Steigerung des langfristigen Holzertrags durch verbesserte Forstbewirtschaftung und digitale Planung
  • Ausbau der Kapazitäten in margenstarken Produktsegmenten wie Nadelholz-Zellstoff und höherwertigen Holzprodukten
  • Weiterentwicklung des Geschäfts mit erneuerbarer Energie und biobasierten Produkten
  • Fortlaufende Effizienzsteigerungen in Produktion und Logistik, inklusive Automatisierung und Optimierung der Lieferketten
  • Konsequente Integration von Nachhaltigkeitszielen in Investitionsentscheidungen und Risikomanagement
Damit positioniert sich SCA als konservativ finanzierter, wachstumsorientierter Asset-Play im Bereich nachhaltiger Forstwirtschaft und Industrieproduktion.

Branchenumfeld und regionale Verankerung

Die Forst- und Holzindustrie ist stark konjunkturabhängig, zugleich aber strukturell von der Dekarbonisierung und dem Trend zu nachhaltigen Materialien begünstigt. Steigende Nachfrage nach faserbasierten Verpackungen, Ersatz von Plastik, wachsender Holzbau und politische Klimaziele wirken als langfristige Treiber. Kurzfristig unterliegt der Markt Zyklen in Bauwirtschaft, Verpackungs- und Papiernachfrage. Regional profitiert SCA von der Lage in Nordschweden mit großen, klimatisch geeigneten Nadelholzbeständen, stabilen Eigentumsrechten, guter Hafeninfrastruktur an der Ostseeküste und Zugang zu europäischen Hauptmärkten. Die schwedische Regulierung unterstützt nachhaltige Forstwirtschaft, setzt jedoch gleichzeitig anspruchsvolle Umwelt- und Naturschutzstandards. Diese Rahmenbedingungen begünstigen etablierte Unternehmen mit starkem Compliance- und Nachhaltigkeitsmanagement.

Unternehmensgeschichte und Strukturveränderungen

Svenska Cellulosa AB wurde im 20. Jahrhundert als integrierter Forst- und Papierkonzern aufgebaut und war über Jahrzehnte in den Bereichen Druckpapier, Verpackungen, Hygieneprodukte und Forstwirtschaft aktiv. Ein wesentlicher Einschnitt war die Abspaltung des Hygiene- und Gesundheitsgeschäfts, das heute als Essity eigenständig börsennotiert ist. Seit dieser strategischen Neuausrichtung fokussiert sich SCA verstärkt auf Forstwirtschaft, Zellstoff, Holzprodukte und erneuerbare Energien. Durch Portfoliooptimierungen, Desinvestitionen in margenschwache Papiersegmente und gezielte Investitionen in moderne Zellstoff- und Sägewerkskapazitäten hat das Unternehmen sein Profil als Forst- und Holzspezialist geschärft. Diese Fokussierung erlaubt es, Kapital und Managementaufmerksamkeit konsequent auf den Ausbau der forstbasierten Wertschöpfungskette zu lenken.

Sonstige Besonderheiten und ESG-Fokus

Eine besondere Rolle im Investmentcase von SCA spielt der hohe Anteil physischer Vermögenswerte in Form von Waldflächen und Forstland. Diese Assets fungieren einerseits als Rohstoffquelle, andererseits als CO₂-Senke und potenzieller Inflationsschutz. Die Bewertung dieser Flächen hängt von langfristigen Annahmen über Holzpreise, Ertragskraft und regulatorische Rahmenbedingungen ab. SCA betont in seiner Kommunikation die Bedeutung der nachhaltigen Forstwirtschaft für Biodiversität, Klimaschutz und regionale Entwicklung. ESG-Ratings und die Nachfrage institutioneller Investoren nach nachhaltigen Investments erhöhen die Sichtbarkeit von SCA auf den Kapitalmärkten. Zudem eröffnet der Fokus auf Bioenergie, Biokraftstoffe und biobasierte Chemikalien strategische Optionen in Richtung Kreislaufwirtschaft und grüner Transformation der Industrie.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet SCA ein profil mit klarer Rohstoffbasis, regionaler Verankerung und wachstumsorientierter Nachhaltigkeitsstrategie. Zu den Chancen zählen:
  • Strukturelle Nachfrage nach faserbasierten Verpackungen und nachhaltigen Holzbaulösungen
  • Potenzial zur Wertsteigerung der Waldflächen im Umfeld langfristig höherer Holz- und CO₂-Preise
  • Erweiterung des Geschäfts mit Bioenergie, Pellets und Biokraftstoffen als Beitrag zur Energiewende
  • ESG-Attraktivität für institutionelle Investoren, die in nachhaltige Forst- und Klimawerte investieren wollen
  • Vertikale Integration und Effizienzvorteile in der Produktion
Dem stehen jedoch signifikante Risiken gegenüber:
  • Zyklische Schwankungen in Bauwirtschaft, Zellstoff- und Verpackungsmärkten mit entsprechend volatilen Margen
  • Regulatorische Eingriffe in Forstwirtschaft, Naturschutz und Biodiversität, die Nutzungsrechte und Holzeinschlagsvolumen beeinflussen können
  • Preisrisiken bei Zellstoff, Schnittholz und Energie, die trotz langfristiger Verträge zu Ergebnisvolatilität führen
  • Physische Klimarisiken wie Stürme, Schädlingsbefall oder Waldbrände, die Bestände und Infrastruktur betreffen
  • Währungsrisiken aufgrund der internationalen Ausrichtung bei Kostenbasis und Absatzmärkten
Für konservative Anleger ist SCA vor allem als langfristiges Engagement in den Sektor nachhaltige Forstwirtschaft und Holzindustrie einzuordnen, bei dem reale Vermögenswerte und ESG-Profil potenziell stabilisierend wirken, das Geschäftsmodell jedoch unverändert zyklische und regulatorische Risiken aufweist. Eine sorgfältige Beobachtung von Holzpreisen, Zellstoffzyklus, regulatorischen Entwicklungen und Klimarisiken bleibt essenziell. Konkrete Kauf- oder Verkaufsempfehlungen lassen sich daraus nicht ableiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 7,13 Mrd. €
Aktienanzahl 638,39 Mio.
Streubesitz 27,82%
Währung EUR
Land Schweden
Sektor Grundstoffe
Branche Papier u.Forstprodukte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+72,18% Weitere
+27,82% Streubesitz

Community-Beiträge zu Svenska Cellulosa

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
HellotheFresh
Holz ist einfach überlegen
https://www.youtube.com/watch?v=wjXUBG15eZ8
Avatar des Verfassers
Wasserbüffel
BVB global aufm Platz 11 vor PSG
https://projects.fivethirtyeight.com/soccer-predictions/global-club-rankings/?ex_cid=irpromo
Avatar des Verfassers
Wasserbüffel
Wald liegt weiterhin vorne
Svenska Cellulosa B Perf. seit Threadbeginn: +130,85% Borussia Dortmun. Perf. seit Threadbeginn: -38,43%
Avatar des Verfassers
Wasserbüffel
Wenn Aki Watzke eine 250 Mio. Euro Anleihe
zu 2% Zinssatz aufgenommen hätte, dann könnte man einen Teil des Geldes zur Tilgung von Bankschulden nehmen, einen anderen Teil als Cash-Polster und einen dritten Teil um den Shorties das Leben schwer zu machen, sprich Aktienrückkauf. a) Tilgung Schulden 50 Mio. Euro b) Cash Polster 50 Mio. Euro c) Aktienrückkauf von BVB Aktien 50 Mio. Euro d) 100 Mio. Euro Geld anlegen in soliden Aktien mit 7% Dividende Wenn dann in 5 Jahren der Aktienkurs des BVB bei 15 Euro steht, dann kann man eine Kapitalerhöhung für 14 Euro machen, dann nimmt man ca. das 3 fache ein wie jetzt zu kümmerlichen 4,70 Euro. Statt ca. 85 Mio. Euro Nettoemmissionserlös wären es dann eher um die ca. 255 Mio. Euro Nettoemmissionserlös. Die 250 Mio. Euro zu 2% kosten den BVB jedes Jahr 5 Mio. Euro Zinsen. 250 Mio. Euro * 2% = 5 Mio. Euro pro Jahr. Die Zinsen sind steuermindernd. Wenn ich 100 Mio. Euro in Aktien mit 7% Dividende anlege, dann erwirtschafte ich 7 Mio. Euro pro Jahr. 7 Mio. Euro Dividenden minus 5 Mio. Zinskosten für die Anleihe, somit erwirtschafte ich alleine dadruch schon ein Plus von 2 Mio. Euro pro Jahr, ganz zu schweigen von den Kursgewinnen. Bei der Kapitalerhöhung nehme ich dann nicht 85 Mio. Euro ein, sondern 255 Mio. Euro, das sind 170 Mio. Euro mehr oder 200% mehr. Selbst wenn ich die KE erst in 10, 20, 30 Jahren mache, übersteigen die Zinsen niemals die Mehreinnahmen durch die besseren Kurse bei einer späteren Kapitalerhöhung. Irgendwann sollten die Stadien wieder voll sein und die gesamten Einnahmen sollten doch tendenziell eher steigen als fallen. Nach 5 Jahren habe ich also 170 Mio. Euro mehr in der Kasse durch die spätere KE zu deutlich besseren Kursen und 10 Mio. Euro Überschuss durch die Dividenden, in Summe also 180 Mio. Euro, dann sind die 92 Mio. Aktien deutlich mehr wert oder sogar weniger wegen Aktienrückkauf (ca. 8 Mio. Stück zu 6 Euro), sind es dann nur noch 86 Mio. Aktien statt 92 Mio. Aktien. 180 Mio. Euro / 86 Mio. Aktien = 2,10 Euro pro Aktie Aber Anleihen sind ja keine adäquaten Mittel für ein Unternehmen. BMW hat eine Anleihe für 1,0% im Markt https://www.ariva.de/XS1168962063 Österreich hat eine 100 jährige Anleihe mit 2,1% im Markt https://www.ariva.de/AT0000A1XML2 Deutschland sogar mit 0,0%, (sind die denn deppert?) https://www.ariva.de/DE0001102481 Frankreich immerhin mit 1,5% dabei https://www.ariva.de/FR0013404969 Königreich Norwegen auch mit 1,5% dabei https://www.ariva.de/NO0010757925 das erfolgreichste deutsche Bundesland mit 0,9% am Start https://www.ariva.de/DE000NRW0K03 Daimler mit 1,375% dabei https://www.ariva.de/DE000A169NC2 Aber ne, machen wir doch einfach mitten in der schlimmsten Pandemie seit 100 Jahren (lt. Robert Koch Institut) mal eine Kapitalerhöhung zu 4,70 Euro pro Aktie (brutto). Die Sponsoren und Anteilseigner, Evonik, Signal-Iduna, 1&1 sind ja auch ganz kleine Unternehmen mit 1 Mio. bis 2 Mio. Euro Umsatz, die niemals dem BVB Geld leihen könnten oder so. Ne, das geht ja gar nicht. Man kann ja auch niemals Forderungen, die man hat, weiterverkaufen, das gibt es ja auch gar nicht. Und eine Anleihe auf ein Stadion auszugeben, geht ja auch gar nicht, schliesslich liegt der Immobilienmarkt ja am Boden, niemand kauft heutzutage Immobilien.
Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Zum Thread wechseln

Häufig gestellte Fragen zur Svenska Cellulosa Aktie und zum Svenska Cellulosa Kurs

Der aktuelle Kurs der Svenska Cellulosa Aktie liegt bei 11,505 €.

Für 1.000€ kann man sich 86,92 Svenska Cellulosa Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Svenska Cellulosa Aktie lautet SVCBF.

Die 1 Monats-Performance der Svenska Cellulosa Aktie beträgt aktuell 4,66%.

Die 1 Jahres-Performance der Svenska Cellulosa Aktie beträgt aktuell -12,56%.

Der Aktienkurs der Svenska Cellulosa Aktie liegt aktuell bei 11,505 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 4,66% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Svenska Cellulosa eine Wertentwicklung von 4,81% aus und über 6 Monate sind es -2,61%.

Das 52-Wochen-Hoch der Svenska Cellulosa Aktie liegt bei 13,65 €.

Das 52-Wochen-Tief der Svenska Cellulosa Aktie liegt bei 10,45 €.

Das Allzeithoch von Svenska Cellulosa liegt bei 19,75 €.

Das Allzeittief von Svenska Cellulosa liegt bei 7,06 €.

Die Volatilität der Svenska Cellulosa Aktie liegt derzeit bei 27,60%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Svenska Cellulosa in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 7,13 Mrd. €

Insgesamt sind 702,3 Mio Svenska Cellulosa Aktien im Umlauf.

Am 12.06.2017 gab es einen Split im Verhältnis 2:9.

Am 12.06.2017 gab es einen Split im Verhältnis 2:9.

Svenska Cellulosa hat seinen Hauptsitz in Schweden.

Svenska Cellulosa gehört zum Sektor Papier u.Forstprodukte.

Das KGV der Svenska Cellulosa Aktie beträgt 24,92.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Svenska Cellulosa betrug 20,23 Mrd SEK.

Die nächsten Termine von Svenska Cellulosa sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Svenska Cellulosa zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 07.04.2025 eine Dividende in Höhe von 3,00 SEK (0,27 €) gezahlt.

Zuletzt hat Svenska Cellulosa am 07.04.2025 eine Dividende in Höhe von 3,00 SEK (0,27 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Svenska Cellulosa wurde am 07.04.2025 in Höhe von 3,00 SEK (0,27 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 07.04.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 3,00 SEK (0,27 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.

Die Svenska Cellulosa Aktie ist in den folgenden 2 großen ETFs enthalten:
  1. iShares Global Timber & Forestry UCITS ETF USD Acc
  2. iShares Global Timber & Forestry UCITS ETF USD Dist