- SpaceX-Aktie könnte auf 240 US-Dollar steigen.
- SpaceX übernahm Anysphere für 60 Milliarden US-Dollar.
- 370 Millionen Aktien werden am 9. und 10. September handelbar.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Pascal Grunow Die SpaceX-Aktie könnte nach Einschätzung von JPMorgan erhebliches Aufwärtspotenzial besitzen. Analyst Doug Anmuth bestätigte das Overweight-Rating sowie ein Kursziel von 240 US-Dollar. Ausgehend von einem Kurs von 138 US-Dollar entspricht das einem möglichen Anstieg von 75 Prozent.
JPMorgan begründet den Optimismus vor allem mit den wachsenden Aussichten des KI-Geschäfts rund um Grok. Nach der Übernahme von Anysphere, dem Unternehmen hinter der Entwicklerplattform Cursor, sei die Bank "zunehmend positiv" gestimmt.
JPMorgan zufolge seien bereits "greifbare Verbesserungen" bei neueren Grok-Modellen zu erkennen, nachdem Cursor-Daten für zusätzliches Training eingesetzt worden seien. Besonders Grok 4.6 könnte aufgrund seiner Leistungsfähigkeit und vergleichsweise niedriger Kosten für Unternehmenskunden attraktiv werden.
Cursor-Übernahme soll Grok im Firmenkundengeschäft stärken
SpaceX schloss am 14. August die aktienbasierte Übernahme von Anysphere für 60 Milliarden US-Dollar ab. Cursor bietet KI-Werkzeuge für Softwareentwicklung, Codebearbeitung und Fehlersuche und verfügt über mehr als 50.000 Unternehmenskunden.
Für JPMorgan liegt genau darin ein wesentlicher strategischer Vorteil. SpaceX erhält über Cursor Zugang zu einer großen Zahl potenzieller Geschäftskunden und kann Grok-Dienste an Unternehmen verkaufen, die bereits mit der Plattform arbeiten.
Die kommenden Geschäftsberichte dürfte zeigen, welchen Beitrag Cursor zu Umsatz, Kosten und Ergebnis leistet.
Neue Aktienfreigabe könnte für Volatilität sorgen
Kurzfristig steht der optimistischen Analystenprognose jedoch ein möglicher Belastungsfaktor gegenüber. Am 9. und 10. September werden insgesamt rund 370 Millionen SpaceX-Aktien von bestehenden Verkaufsbeschränkungen befreit und damit grundsätzlich handelbar. Der frei handelbare Aktienbestand steigt dadurch um rund 20 Prozent.
Bereits im August waren große Aktienpakete für den Handel freigegeben worden, ohne dass die zunächst befürchtete Verkaufswelle einsetzte. Auch im September dürfte deshalb entscheidend sein, wie viele der neu handelbaren Aktien tatsächlich auf den Markt gelangen.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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