MAINZ (dpa-AFX) - Bei Schott Pharma haben die Geschäfte zuletzt Fahrt aufgenommen. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni verzeichnete der Pharmazulieferer laut Mitteilung vom Mittwoch über das gesamte Portfolio hinweg eine höhere Nachfrage. Der Umsatz kletterte endgültigen Berechnungen zufolge im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 281,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus Mainz verkündete. Währungsbereinigt legte der Erlös um 8,3 Prozent zu, damit lag das Wachstum deutlich höher als im ersten Halbjahr.
Allerdings sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Quartal um knapp 9 Prozent auf 75,5 Millionen Euro. Gründe waren eine geringere Auslastung bei Polymerspritzen wegen der allgemein gesunkenen Nachfrage nach mRNA-Impfstoffen, zudem waren im entsprechenden Geschäftsbereich zuletzt Mehrkosten im Zusammenhang mit Infrastruktur- und Prozessoptimierungen in der Produktion angefallen.
Unter dem Strich ging der Konzernüberschuss von im Vorjahr 45,6 Millionen Euro auf 39 Millionen Euro zurück. Analysten hatten aber mit noch stärkeren Ergebniseinbußen gerechnet. Konzernchef Christian Mias bestätigte zur Quartalsbilanz die bereits Anfang Juli angehobenen Ziele für das Geschäftsjahr./tav/ajx/he
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