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Salesforce übertrifft Erwartungen – Warum die Aktie trotzdem fällt

Salesforce übertrifft mit starken Quartalszahlen die Erwartungen, doch ein vorsichtiger Ausblick schickt die Aktie auf Talfahrt.
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Quelle: - Dall-E
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Der US-Softwarekonzern Salesforce hat im vierten Quartal seines Geschäftsjahres die Gewinnerwartungen der Analysten deutlich übertroffen und auch beim Umsatz leicht besser abgeschnitten als prognostiziert. Dennoch gerieten die Aktien nachbörslich unter Druck, nachdem das Unternehmen einen zurückhaltenden Umsatzausblick für das Geschäftsjahr 2027 vorlegte.

Gewinnsprung im Schlussquartal

Salesforce meldete für das am 31. Januar beendete vierte Quartal einen bereinigten Gewinn von 3,81 US-Dollar je verwässerter Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch 2,78 US-Dollar je Aktie erzielt. Analysten hatten laut FactSet im Schnitt lediglich mit 3,05 US-Dollar gerechnet.

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 11,2 Milliarden US-Dollar nach 9,99 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Damit verzeichnete Salesforce das schnellste Wachstum seit zwei Jahren. Die Markterwartung lag bei rund 11,19 Milliarden US-Dollar.

Der Nettogewinn kletterte auf 1,94 Milliarden US-Dollar oder 2,07 US-Dollar je Aktie, verglichen mit 1,71 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 1,75 US-Dollar je Aktie im Vorjahresquartal. 

Strategische Beteiligung an Anthropic zahlt sich aus

Einen erheblichen Beitrag zum Ergebnis leisteten strategische Beteiligungen. Salesforce verbuchte im Quartal einen Gewinn von 811 Millionen US-Dollar aus Investitionen, verglichen mit 96 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Ein Großteil entfällt auf die Beteiligung am KI-Startup Anthropic. Salesforce hat nach Angaben von Konzernchef Marc Benioff bislang rund 330 Millionen US-Dollar investiert, was etwa einem Anteil von einem Prozent entspricht. Erst kürzlich habe das Unternehmen weitere 100 Millionen US-Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde zugesagt.

Aktie fällt trotz Rekordzahlen

Trotz der überzeugenden Quartalszahlen verlor die Salesforce-Aktie im nachbörslichen Handel rund fünf Prozent. Der Markt reagierte insbesondere auf den Ausblick für das Geschäftsjahr 2027, der beim Umsatz leicht unter den Erwartungen blieb.

Für das laufende erste Quartal prognostiziert das Unternehmen einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 3,11 und 3,13 US-Dollar bei einem Umsatz von 11,03 bis 11,08 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten 3,01 US-Dollar Gewinn je Aktie und 11,01 Milliarden US-Dollar Umsatz erwartet.

Für das Gesamtjahr 2027 rechnet Salesforce mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 13,11 und 13,19 US-Dollar bei Erlösen von 45,8 bis 46,2 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem erwarteten Wachstum von zehn bis elf Prozent. Die Konsensschätzung lag bei 13,12 US-Dollar Gewinn je Aktie und 46,06 Milliarden US-Dollar Umsatz.

Damit liegt insbesondere das obere Ende der Umsatzprognose leicht unter den bisherigen Markterwartungen.

50 Milliarden US-Dollar Aktienrückkäufe

Parallel zu den Quartalszahlen kündigte Salesforce ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 50 Milliarden US-Dollar an. Benioff erklärte in einer Analystenkonferenz, man nutze die derzeit aus seiner Sicht günstigen Bewertungsniveaus.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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