- Rational plant 2026 ein Umsatzplus im mittleren Bereich.
- Vorstand erwartet eine Dividendenerhöhung für 2025.
- Die Aktie liegt aktuell bei etwa 663 Euro.
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An der Börse lag die im MDax
Rational hatte bereits in diesem Jahr gewisse Preiserhöhungen vorgenommen. Allerdings dürften höhere Zölle und negative Währungseffekte 2026 zu einem überproportionalen Kostenanstieg führen, hieß es vom Unternehmen weiter. Stadelmann und sein Finanzvorstand Jörg Walter rechnen deshalb 2026 mit einer im Vergleich zum Vorjahr etwas niedrigeren Marge. Gemessen am Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte diese im Bereich von 25 bis 26 Prozent herauskommen, nach 26,4 Prozent im Jahr zuvor.
Damit decken sich die Ziele für das laufende Jahr mit den mittel- bis längerfristigen Erwartungen des Konzerns. Die Planungssicherheit sieht Rational allerdings unter anderem durch den Ausbruch des Iran-Kriegs derzeit stark eingeschränkt.
Ope Otaniyi, Analyst bei der US-Bank Goldman Sachs, schrieb in einem Kommentar zum Geschäftsbericht, der Umsatzausblick des Großküchenausrüsters entspreche den Markterwartungen. Bei der Marge liege der Konsens am unteren Ende des Zielkorridors. Laut Bernstein-Experte Philippe Lorrain ist dagegen der Dividendenvorschlag eine positive Überraschung. Auch Sebastian Kuenne von der kanadischen Bank RBC sprach von einer hohen Ausschüttung, diese übertreffe seine eigene Prognose und auch die durchschnittlichen Erwartungen am Markt.
Seinen Anteilseignern will Rational für das vergangene Jahr deutlich mehr als Dividende auszahlen. 20 Euro je Aktie sollen sie insgesamt für 2025 erhalten, davon 4 Euro als Sonderdividende. Analysten hatten im Schnitt deutlich weniger erwartet. Ein Jahr zuvor hatte es noch 15 Euro Dividende gegeben.
2025 war der Umsatz, wie bereits seit Anfang Februar bekannt, um 6 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro gestiegen. Zugleich zog das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ebenfalls um 6 Prozent auf fast 333 Millionen Euro an. Unter dem Strich verdiente Rational mit 253,8 Millionen Euro gut ein Prozent mehr. Das war aber etwas weniger als von den Branchenkennern prognostiziert./tav/err/jha/
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