USA bremsen Geely-Marke Polestar aus

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Die New Yorker Freiheitsstatue. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten.
- pexels.com

WASHINGTON/GÖTEBORG (dpa-AFX) - Der vom chinesischen Geely-Konzern kontrollierte Elektroautobauer Polestar darf ab dem Modelljahr 2027 keine neuen Fahrzeuge mehr in den USA verkaufen. Grund ist eine Entscheidung des US-Handelsministeriums, dem Unternehmen keine Genehmigung nach der sogenannten Connected Vehicle Rule zu erteilen, wie Polestar mitteilte.

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Hinweis

Die Regel beschränkt den Import und Verkauf vernetzter Fahrzeuge und Fahrzeugtechnik mit Bezug zu China oder Russland. Die US-Regierung begründet dies mit Risiken für die nationale Sicherheit, etwa beim Zugriff auf Fahrzeugdaten oder vernetzte Systeme. Bereits vorhandene Bestände der Modelle Polestar 3 und Polestar 4 sollen in den USA weiter verkauft werden.

Stärkerer Fokus auf Europa

Polestar will sich nun stärker auf Europa konzentrieren. Dort erzielt das Unternehmen nach eigenen Angaben knapp 80 Prozent seiner Verkäufe. Im ersten Quartal 2026 kamen 94 Prozent der Verkäufe aus Märkten außerhalb der USA. Der Hauptsitz des an der US-Börse Nasdaq notierten Unternehmens liegt im schwedischen Göteborg.

Die Entscheidung passt zu einer härteren Linie der USA gegenüber chinesischen Elektroautos und vernetzter Fahrzeugtechnik. Washington will solche Fahrzeuge und Komponenten wegen Sicherheitsbedenken stärker vom eigenen Markt fernhalten. Auch in Europa gibt es seit längerem eine Debatte über den Umgang mit chinesischen Elektroautos. Die EU hat bereits Ausgleichszölle auf batterieelektrische Autos aus China verhängt./jpt/DP/zb

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