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ROUNDUP: Patrizia steigert Gewinn kräftig - Aktienkurs legt zu

AUGSBURG (dpa-AFX) - Der Immobilien-Vermögensverwalter Patrizia hat im ersten Quartal deutlich mehr Gewinn erzielt. "Unsere Ergebnisse spiegeln die anhaltende Verbesserung der Ertragsqualität und der operativen Effizienz wider", sagte Finanzchef Martin Praum am Montag nach Börsenschluss laut einer Mitteilung bei der Quartalsvorlage. Die in den letzten Jahren umgesetzten Maßnahmen würden sich nun in einer deutlich höheren Profitabilität, einer schlankeren Kostenbasis und einer verbesserten finanziellen Flexibilität niederschlagen. An der Börse kam die Zahlenvorlage gut an. Die Aktie legte am Dienstag kräftig zu.

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Patrizia SE 7,71 € Patrizia SE Chart +5,47%
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Zuletzt zog das im Kleinwerteindex SDax notierte Papier um 5,7 Prozent auf 7,73 Euro an. Seit dem Jahreswechsel steht aber noch ein Kursminus von rund fünf Prozent zu Buche.

Für Warburg-Analyst Philipp Kaiser hat der Anbieter von Immobilien- und Infrastrukturinvestments einen starken Jahresauftakt hingelegt und seine Schätzung für das operative Quartalsergebnis um elf Prozent übertroffen. Zudem habe sich der Nettogewinn im Jahresvergleich mehr als verdoppelt. Der starke Jahresstart sei allerdings erneut hauptsächlich durch eine strikte Kostendisziplin getragen worden und weniger durch eine Belebung der Kundenaktivität.

Im ersten Quartal legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auch dank höherer Gebühreneinnahmen um 41,3 Prozent auf 23,7 Millionen Euro zu, wie die Augsburger mitteilten. Unter dem Strich zog der Überschuss von zuvor 5,1 auf 12,2 Millionen Euro an. Das verwaltete Vermögen blieb mit 55,8 Milliarden Euro leicht unter dem Wert aus dem Vorjahr.

Die geopolitischen Spannungen haben sich laut dem Konzern nicht auf die Finanzergebnisse ausgewirkt, da das Geschäftsmodell dank eines hohen Anteils an wiederkehrenden Gebühren und soliden Investments deutlich widerstandsfähiger geworden sei. Die Jahresprognosen für das operative Ergebnis (Ebitda) und das verwaltete Vermögen bestätigte Konzernchef Asoka Wöhrmann./mne/jha/tav/jha/

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